WELT DOKUMENT: Corona-Studie - Viele Covid-19-Erkrankte sterben an Embolien

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 08.05.2020


in richtung hamburg weil das institut
für rechtsmedizin des
universitätsklinikums eppendorf dort
gleich eine neue studie bekannt geben
wird wir sehen bereits zwei der
studienleiter die dort stehen
der dritte kommt eben dazu es geht um
obduktionen die an sowie 19 verstorbenen
durchgeführt wurden da gibt es neue
erkenntnisse
rund 170 verstorbene wurden vom von der
pathologie dort untersucht und über die
erkenntnisse wollen die drei herren
jetzt informieren und damit geben wir
auch ab
und sie hören vielleicht ganz leise und
zart dass die stimme einer dame die eben
noch mal kurz erläutert worum es ihm
gehen wird wie gesagt es geht um
obduktionen durchgeführt wurden die
meisten die überhaupt in einem
bundesland gemacht wurden und dabei
wurde neben gehäuft thrombosen und
tödlichen lungenembolien gefunden und
jetzt will man eben bekannt geben ob man
da jetzt irgendwelche rückschlüsse
daraus ziehen kann vielleicht ja ich
möchte ihn gerne ja wohl so einen
allgemeinen überblick geben über die
situation am uke und vielleicht was die
intensivbetten in deutschland und in
hamburg angehen
am uke betreuen wir jetzt gerade heute
19 patienten auf der intensivstation mit
19 und wir haben 19 patienten auf den
normalen stationen
wir haben am uke bisher 139 patient mit
19 stationär behandelt davon sind 87
bereits wieder entlassen und 18
patienten verstorben
wir sehen das auf der intensivstation
die sterblichkeit bei uns und in
deutschland zwischen 30 zwischen 20 und
30 prozent liegt also 20 bis 30 prozent
der patienten auf intensivstationen die
schwer erkranken und dann ja zu 70
prozent auch beatmet werden sterben
das ist denke ich ein ganz gutes
ergebnis aber zeigt natürlich trotzdem
dass die patienten schwer krank sind und
häufig dann auch dieser erkrankung
erlegen
ansonsten haben wir in hamburg derzeit
62 profit patienten auf den
intensivstationen in deutschland sind es
zur zeit
1700 das wissen der relativ genau aus
dem register der deutschen gesellschaft
interdisziplinäre intensivmedizin
wir haben also viele freie kapazitäten
wir haben mehr als 10.000 freie
intensivbetten in deutschland die op
sind aber ja bislang noch sehr
zurückhaltend gelaufen und wir haben
auch deutlich weniger patient in
notaufnahmen gehabt und der betrieb geht
jetzt so lange sind wieder los also
zurzeit heute haben wir auf jeden fall
frei indem sie kapazitäten und man sieht
dass die belegung auf die
intensivstation in deutschland und in
hamburg langsam rückläufig ist das ist
natürlich verbunden mit den sinkenden
infektionszahlen der letzten zwei wochen
in der zentralen notaufnahme hatten wir
märz und anfang april jetzt ein deutlich
verringertes aufkommen
teilweise kam nur 50 prozent der
patienten wenn man das mit dem vorjahr
vergleicht und wir haben jetzt aber doch
gesehen dass eine zunahme von
notfallpatienten konnten sind wir bei 70
prozent bis 75 prozent des niveaus immer
verglichen mit dem vorjahr also langsam
füllen sich die notaufnahmen wir haben
vor allem gesehen dass patienten mit
verletzungen deutlich seltener kamen
sicherlich auch bedingt durch den
shutdown und weniger aktivität in
bevölkerung aber auch patienten mit
brustschmerzen sind deutlich weniger in
die notaufnahme gekommen was uns
natürlich wirklich sorgen gemacht hat im
hinblick darauf dass akute herzinfarkte
dann auch nicht adäquat behandelt werden
können
wir halten ansonsten die von den
behörden vorgegebenen vorgaben ein
natürlich dass wir betten frei halten
für pid fälle und führen nach wie vor
nur die dringendsten operativen
eingriffe durch da staut sich aber jetzt
auch etwas an weil es natürlich viele
patienten gibt die beispielsweise
aufgrund einer erkrankung operiert
werden müssen hier schauen wir aber
sicherlich von tag zu tag wie wir die
kapazitäten entsprechend parteien und
hamburg freie betten
aber wir müssen einfach sehen wie die
infektionszahlen für die kommenden zwei
drei wochen dann auch aussehen und
weiter steuern zu können
das von meiner seite als einstieg in die
thematik
in hamburg sind wir einen besonderen weg
gegangen indem wir von anfang an gesagt
haben wir wollen die toten nicht nur
registrieren
das ist ja ein sehr stark vereinfachtes
verfahren wenn man feststellt dass kopf
zwei positiv und tod bedeutet corona
sterbefall meine überzeugung und die
unseres teams in der rechtsmedizin war
immer wir wollen trotzdem im einzelfall
wissen wie es zum todesfall zum
tödlichen verlauf gekommen ist wir haben
jetzt 190 fälle untersucht die haben wir
nach wie vor überwiegend obduziert das
findet aber nicht mehr in allen fällen
statt
wir haben in bezug auf die infektionen
in hamburg eine letalität wenn man das
vereinfacht rechnet die anzahl der toten
im hinblick auf die infektion von 3,5
prozent da wir nicht genau wissen wie
viele infiziert sind ohne zu erkranken
oder ohne zu professor kluge zu kommen
sage ich im augenblick immer sehr
vorsichtig eingeschätzt die vitalität
der erkrankung ist sicher unter zwei
prozent
je nach anzahl der infektionen die wir
nicht kennen ist sie aber auch
möglicherweise noch deutlich geringer
und es gibt ja ja diverse andere zahlen
die da kursieren die dann im deutlich
unter 1 prozent sind da kommt es aber
immer sehr darauf an wie genau man eben
getestet hat um tatsächlich hier eine
genaue zahl anzugeben
teil liegt das auch an unserer guten
medizin in deutschland das muss man
sicherlich sagen dass wir
vergleichsweise vermutlich wenig tote
haben und das medizinische
versorgungssystem funktioniert eben sehr
gut wir haben zunächst einmal immer
festgestellt dass todesursächlich
infektionen der atemwege und der lunge
letztlich waren
wobei das nicht alleine an der
virusinfektion liegt sondern auch an
bakteriellen superinfektion auch an vor
krankheiten der lunge an beatmung also
es ist ein für den pathologen und
rechtsmediziner sehr buntes bild an
lungen veränderungen nicht klassisch nur
allein eine virus in harmonie wir haben
dann den befall andere organsysteme
natürlich auch untersucht und dazu uns
rückendeckung geholt von den
entsprechenden spezialisten herrs per
hacke wird ja gleich berichten über
veränderungen im bereich des
blutgerinnungshemmers beziehungsweise im
zusammenhang mit thromboembolien wir
haben aber zum beispiel auch den befall
des herzmuskels überprüft und
nachgewiesen dass es tatsächlich dort
ebenfalls entzündliche veränderungen
gibt weniger häufig und weniger
bedrohlich als in der lunge aber
da gibt es im bereich aller organsysteme
weiterhin viele details zu erforschen
konzentriert hat sich das uke weil wir
hier diesbezüglich auch besonders aktive
forscher haben dann auch auf das system
der der niere ausscheidungs system die
erfahrungen der intensivmediziner zeigen
uns dass relativ viele von diesen
patienten auf der intensivstation zum
beispiel auch die realisiert werden
müssen
dementsprechend ist tatsächlich im
bereich der niere auch ein virus
nachweis erfolgt und auch eine
nierenschädigung gezeigt worden
es gibt auch umfangreiche untersuchungen
bereits zum nervensystem vor allen
dingen zentrale nervensystem zum gehirn
dort findet man unspezifische
entzündliche veränderungen bei denen wir
zurzeit davon ausgehen dass die in bezug
auf eine langzeitprognose keine
bedrohliche bedeutung haben und
insgesamt sind wir jetzt dabei mit den
entsprechenden fachgebieten im prinzip
jedes organ system das ist das prinzip
worum es geht ab zu prüfen
ich will ihn nur ein system nennen an
dass man nicht sofort denkt aber das
virus wird auch nachgewiesen
zb im auge und daraus entstehen dann
fragen ob im zusammenhang mit dem virus
und vielleicht auch gefäßveränderungen
am augenhintergrund dann negative folgen
entstehen können
auch dazu sind die untersuchungen
überhaupt noch nicht abgeschlossen wir
sind in vielen bereichen tatsächlich am
anfang dieser speziellen untersuchungen
jedenfalls gibt es keine besonders
bedrohlichen zeichen
wir haben dann auch noch weitere spezial
aspekte überprüft zb
etwas als negativer auswuchs worüber
auch diskutiert wird worüber es aber
auch wirklich bisher keine konsequenten
zahlen gibt also die frage ob es
vermehrt suizide gibt in dieser zeit und
ob als suizid motiv zum beispiel auch
die infektionen dann genannt wird oder
die gesamtlage
das sind einzelfälle statistische
aussagen dazu sind überhaupt nicht
möglich
wir haben auch einzelfälle bei denen wir
sagen letztlich ist die person nur
gestorben weil sie aus angst vor corona
nicht ins krankenhaus gegangen ist und
oder nicht zum hausarzt gegangen ist
sondern stattdessen mit brustschmerzen
zu hause geblieben ist auch da sind sehr
konsequente aussagen statistische dinge
zur zeit nicht sachkundig festzustellen
aber alle diese phänomene sind vorhanden
und bedürfen sicherlich zukünftig einer
stärkeren beachtung und werden dann auch
mehr in den mittelpunkt rücken
aus meiner sicht dann noch die bitte
vielleicht die statistik mal andersherum
zu lesen so zeigt das immer hoch weil
wir immer mehr todesfälle haben ja also
wir haben dann irgendwann mal angefangen
mit zehn und dann mit 100 und jetzt
entweder bei 190 ich plädiere
ausdrücklich dafür das anders zu sehen
und zu sagen wir sind eindeutig auf dem
absteigenden schenkel einer relativ
breiten welle von todesfällen und wir
haben jetzt verglichen mit den letzten
wochen weniger todesfälle also nicht
immer mehr 100 200 300 4000 sondern im
augenblick ist die situation so dass wir
in bezug auf die todesfälle jedenfalls
sagen können
die entwicklung ist positiv wir haben
weniger und nochmal auch in bezug auf
das thema krank tod vor krankheiten
ausdrücklich der hinweis die tatsache
dass wir auf krankheiten vor krankheiten
hinweisen bedeutet keineswegs dafür dass
das da eine ausgrenzung ist sondern
andersherum dass wir sagen wir müssen
das vermehrt beachten und den leuten
helfen wir finden auch konzepte
tatsächlich um diese besonderen
risikogruppen zu unterstützen wir finden
therapeutische ansätze dadurch dass wir
von den toten lernen um diese situation
auch in risikogruppen tatsächlich zu zu
verbessern und letztlich ist das was wir
hauptsächlich von den toten
tatsächlich lernen so bedrohlich dass so
schreckensszenarien wie aus italien mit
abtransport von vielen verstorbenen in
den mittelpunkt gestellt werden so
bedrohlich ist es nie gewesen auch nicht
ansatzweise hier in deutschland die
situation speziell hier in
norddeutschland ist ganz anders und es
besteht die gefahr dass wir uns durch
solche bilder viel zu sehr beeinflussen
lassen
ich bin begrüße sie auch alle und
bedanke mich dass sie hier sind und
möchte sie auch herzlich grüßen von dem
vierten im bunde das ist privatdozent
dominik wichmann aus der intensivmedizin
der konnte jetzt aus logistischen
gründen war hier nur drei punkte stehen
nicht dabei sein ist der zweite erst
autor dieser studie was die ausführung
zur produktion angeht kann ich mich
professor püschel nur vollständig
anschließen
wir waren schon etwas verwirrt als wir
am anfang der pandemie der epidemie in
hamburg als die ersten todesfälle
auftraten doch verschiedentlich
empfehlungen gehört haben aus dem
eigenen fachbereich aber auch aus dem
pathologischen fachbereich und vom
robert-koch-institut das obduktion
vielleicht nicht so sinnvoll sind das
ist unserer ansicht nach unten professor
püschel hat das schon ausgeführt
natürlich wollen wir wissen dass bei
diesen patienten passiert und als
rechtsmediziner laufen wir ohnehin
ständig
mit infektiösem material in kontakt zu
kommen ich nenne tuberkulose hiv
hepatitis c und so weiter da können wir
uns schon schützen und so wie wird das
bisher sehen hat sich bei den ungefähr
140 150 obduktionen die wir bisher haben
noch keiner von uns angesteckt wir haben
beschlossen relativ früh schon die
ersten zwölf obduktion in einem
wissenschaftlichen paper
zusammenzufassen warum nun gerade 12
weil man sich natürlich schon vorstellen
muss das ist ein wettlauf auch im
wissenschaftliche publikationen gibt und
wir hatten festgestellt eigentlich gibt
es da international fast nichts es gab
zum beispiel eine mitteilung aus china
über zwei teil produktion was immer sich
dahinter verbirgt das ist dann aber sehr
schlaglichtartig und nicht besonders
systematisch wären wir natürlich die
möglichkeit hatten von anfang an
fortlaufende obduktionen zu analysieren
und wir haben auch mit der ersten
vollständigen obduktion bei uns
angefangen mit ausnahme eines patienten
der nicht in hamburg verstorben war der
wurde noch vorher obduziert wir hätten
auch 20 oder 30 oder 50 oder 100 sagen
können und solche publikationen werden
auch folgen aber dann werden wir nicht
schnell genug gewesen so einfach ist das
das besondere ist sicherlich nicht nur
dass wir diese menschen vollständig
untersucht haben durch die obduktion
sondern dass wir auch verschiedene
andere untersuchungen angeschlossen
haben zum beispiel sind alle diese
verstorbenen auch durch die
computertomografie gegangen heute viele
auch schon zu lebzeiten aber dann auch
noch mal nach dem tode
wir haben die verschiedenen gewebe
virologisch untersucht mit unseren
kooperationspartnern und haben auch die
organ proben die dann zurückbehalten
werden unter dem mikroskop also
histologisch untersucht weil man eben
nicht alles mit bloßem auge genau sieht
und bei bis dahin auch keiner so richtig
wusste wie eigentlich so eine kugel 19
lungenentzündung wirklich aussieht und
ich kann ihnen sagen dass es sowohl mit
dem bloßen auge als auch unterm
mikroskop ein eindrucksvoller befunden
werden wir so eine typische kubi 19
junge haben die sehen nicht alle so aus
aber die mehrzahl schon
das sind sehr sehr schwere sehr feste
lungen und man kann sich wenn man die
sieht und das ist ja auch etwas was man
wirklich bei der obduktion erfahren kann
wenn man diese lungen sieht kann man
sich gut vorstellen
die schwierigkeiten die die
intensivmediziner haben diese jungen
noch zu belüften
von diesen zwölf erster verstorbenen
waren neun männer und drei frauen
mittlerweile hat sich das
geschlechterverhältnis bei den
verstorbenen etwas weiter angeglichen
wir sind wenn ich richtig informiert bin
zurzeit bei 56 prozent männern und 44
prozent frauen das durchschnittsalter in
innerhalb dieser kohorte wie man das
wissenschaftlich nennt von 12
verstorbenen waren 73 jahre dass der
jüngste patient 52 der älteste 89
mittlerweile ist auch das weiter
auseinander gespreizt wir hatten jetzt
den jüngst mit 31 jahren mit sehr sehr
schweren vorerkrankungen einer
palliativen situation und die der
älteste patient 98 jahre alt abgesehen
von den eigentlichen lungen
veränderungen die uns natürlich sehr
interessiert haben von anfang an einer
sicherlich der hauptgründe warum wir
diese obduktion auch gemacht haben und
inzwischen schon viel gelernt haben über
die verschiedenen group sichtlichen und
mikroskopischen ausprägungen haben wir
natürlich auch alle anderen organe
angeschaut und was uns ja verblüfft
hatte war dass wir schon nach wenigen
fällen nach wenigen todesfällen
doch viele patienten hatten mit
thrombosen das heißt gerinnsel bildungen
in den unteren extremitäten in den venen
der unteren extremitäten also die
blutgefäße die das blut zum herzen
zurück transportieren und nicht nur dort
aber hauptsächlich dort so was findet
man immer mal wieder bei bettlägerigen
patienten ist das so bei patienten nach
zum beispiel schenkelhals brüchen
besteht ein erhöhtes risiko solche
thrombosen zu entwickeln aber der anteil
schien uns besonders groß sind dass
waren hier sieben von zwölf der
verstorbenen die solche thrombosen
hatten und man könnte solche thrombosen
als neben befund abtun aber die bergen
natürlich ein ganz wesentliches risiko
das ist nämlich dass die sich von den
gefäßwänden
quasi losreißen und auf die reise gehen
und wo gehen die hin denn die mit dem
blutstrom zum herzen zurück schwimmen
gehen die zunächst wenn die rechte
herzkammer und werden von dort in die
lungen verteilt und dort wird die lungen
strom waren also die lungen schlagadern
die werden dort verschlossen das nennt
man dann lungenembolie und eine
lungenembolie ist durchaus eine nicht so
ganz seltene ursache des plötzlichen
todes die haben wir hier in vier fällen
von den zwölf als todesursächlich
festgestellt das ist ein ziemlich hoher
prozentsatz muss man sagen
und da fragt man sich natürlich ob man
vielleicht speziell diese vier
todesfälle wenn man das vorher gewusst
hätte dass das risiko solcher gerinnsel
im körper zu entwickeln und
lungenembolien zu entwickeln so
besonders hoch zu sein scheint bei
diesen patienten ob man nicht auch das
therapie re 7 sowie das schon
dargestellt worden ist auch im hinblick
auf eine noch bessere blutverdünnung
umstellen kann ich kann nicht sagen ob
diese patienten davon profitiert hätten
oder überlebt hätten aber für uns war
das ein ganz eindrucksvoller befund der
sich auch bei den weiteren fällen wir
haben ja mittlerweile wie gesagt viel
mehr bestätigt hat wenn auch nicht ganz
in dieser größenordnung das sei auf
jeden fall eingeräumt
häufige begleiter kranken bei diesen
todesfällen waren herzerkrankungen
lungenerkrankungen aber auch jetzt in
der größeren fall serie erkrankungen wie
zum beispiel morbus parkinson und demenz
viele patienten waren übergewichtig aber
es gab auch untergewichtige patienten
dabei das spiegelt einfach die tatsache
dass menschen zum beispiel in den
endstadien einer bösartigen
krebserkrankungen häufig natürlich
unterernährt sind und da braucht es dann
wirklich nur noch den virus infekt ohne
große ausprägung an den lungen und dann
sterben diese patienten daran die sind
dann häufig untergewichtig also es gibt
beide extreme aber übergewicht scheint
uns ein risikofaktor zu sein genau wie
zuckerkrankheit und nierenerkrankungen
die relativ häufig vorkommen als
vorerkrankung die aber auch nun wiederum
wir auch durch diese untersuchungen
jetzt allmählich heraus kommt auch
durchaus durch die virus erkrankung
verschlimmert werden können
gut ich glaube das sind die wesentlichen
ergebnisse aber fragen beantworte ich
natürlich gerne zuerst möchte ich noch
einmal den angehörigen der verstorbenen
patientin an beileid ausdrücken wir
sprechen hier über obduzierte patienten
in hamburg verstorben sind und das ist
glaube ich extrem wichtig aus
wissenschaftlichem interesse aber auch
für die behandlung zukünftiger patienten
wie püschel immer sagt von den toten
lernen für die lebenden aber trotzdem
dürfen nicht vergessen dass wir von
verstorbenen patienten sprechen die wir
klinisch behandelt haben hamburger
krankenhäusern insofern von unserer
seite ich denke da spreche ich für alle
die hier vorne stehen und herzliches
beileid an alle angehörigen
entschuldigen der sich ab und zu mal so
ein schlecht wenn man von fällen spricht
das ist dann schon sehr wissenschaftlich
ich schließe mich da voll an
es ist auf der anderen seite aber extrem
wichtig dass man diese obduktion
durchführt und das sehe ich aus der
klinischen sicht so weil das problem ist
wir können natürlich patienten zu
lebzeiten mit ultraschall und
computertomograph ihn untersuchen
manchmal ist das aber auch gar nicht
erfolgt wenn jemand zu hause auf einmal
zusammenbricht und verstört und in den
meisten fällen ist die obduktion dann
die einzige möglichkeit wirklich
herauszufinden woran dieser patient
verstorben ist und daher hat unsere
gemeinsame studie mit der publikation
mit den zwölf herren jetzt auch für so
viel aufsehen gesorgt weil es seit ds
ersten zwölf patienten weltweit sind die
jetzt publiziert wurden und man hat hier
erstmalig gesehen dass diese thrombose
rate so hoch ist bei jedem zweiten
fanden sich thrombosen in beiden
beinvenen und bei einem drittel dieser
patienten lungenembolien und es ist
natürlich immer wichtig auch sich
kritisch zu hinterfragen ist das jetzt
ein hamburger phänomen oder ist diese
fallgruppe mit zwölf patienten
vielleicht viel zu klein
obwohl professor püschel und stärke das
ja auch in den nachfolgenden obduktionen
das sind ja weit über 100 wie die
kollegen dargestellt haben dann auch
wieder gefunden haben dieses phänomen
aber wir wissen heute auch von anderer
arbeitsgruppen zum beispiel aus der
schweiz dass dort gleiche dinge in der
obduktion gesehen werden
das werden sicherlich auch ergebnisse
seien die nächsten wochen weiter
veröffentlicht werden
wir wissen also stand heute dass diese
patient mit coop 19 häufiger thrombosen
und tödliche lungenembolie entwickeln
und wir wissen das betrifft patienten im
ambulanten bereich als auch im
stationären bereich und auch auf der
intensivstation
und wir haben ja im moment noch keine
therapie für die lungenentzündung für
die virusinfektion per se wir haben
viele substanzen die auch diskutiert
werden das rennen diese via chloroquin
viele weitere dinge aber bislang stand
heute hat sich keine dieser
medikamentösen therapie form als wirksam
erwiesen so dass wir sie einer breiten
masse anbieten können sondern es laufen
einfach diese studien und wir warten
natürlich dringend auf positive
studienergebnisse aber wir haben jetzt
eine möglichkeit einen teil der
patienten zu behandeln mit einer art
blutverdünnung und ich denke das sollten
wir auch tun und ich denke als
konsequenz dieser studie muss man
einfach schließen dass alle patienten
mit cupid 19 mit blutverdünnern mit den
sogenannten niedermolekularen heparin
behandelt werden sollten sowohl im
ambulanten bereich als auch im
stationären bereich
dazu gibt es auch jetzt ganz aktuell
empfehlungen der entsprechenden
fachgesellschaft der gch die sich mit
thrombose forschung sehr befasst in
deutschland und ich denke das muss man
nun umsetzen diese niedermolekularen
heparin werden ja die haut gespritzt das
kann der patient selber machen einmal
täglich das ist gut verträglich mit
einem wenige nebenwirkungen und ich
denke aufgrund dieser studienergebnisse
von uns ist durchaus gerechtfertigt zu
sagen dass im ambulanten bereich bei
einer kurve 19 infektionen und symptomen
eine heparin therapie mit in der
molekularen heparin für die dauer der
erkrankung durchgeführt wird und im
krankenhaus sicherlich eine
intensivierte therapie es ist so dass
die intensivmediziner deutschlandweit
eigentlich im regelfall schon eine
relativ aggressive heparin therapie
machen
das heißt die dosis wird da noch mal
deutlich heraufgesetzt weil wir
natürlich wissen dass intensivpatienten
die immobilie sind die sich nicht selber
gut bewegen können einmal ein deutlich
erhöhtes thromboserisiko haben und auch
auf den normalen station hat sich das
durchgesetzt auch bei uns dass die
patienten eine verschärfte heparin
therapie erhalten
und auch mit einer heparin therapie dann
entlassen werden in die häuslichkeit das
haben jetzt auch so bei diesen patienten
gemacht die dann wieder so stabil waren
dass sie nach hause entlassen werden
konnten
ich möchte aber noch darauf hinweisen
dass nur ein teil der patienten an
lungenembolien stirbt und thrombosen
entwickelt die meisten patienten wie
professor fischer stärke gesagt haben
versterben an der lungenentzündung
selber
und da hilft wahrscheinlich auch kein
heparin aber für diese gruppe der
lungenembolien hoffen wir natürlich dass
mit heparin oder auch alternativen
substanzen hier diese thrombose dann
aufgehalten werden kann in entwicklung
man muss aber auch sagen dass dazu
natürlich noch keine studien ergebnisse
vorliegen und es werden jetzt mehrere
studien weltweit durchgeführt wo man
patienten mit cupid 19 dann in einer
gruppe mit heparin oder auch in anderen
gruppen mit entsprechenden tabletten zur
blutverdünnung oder placebo behandelt
damit wir noch mal genauer herausfinden
welche kollektive wirklich davon
profitieren wir dürfen sicherlich auch
nicht zu unkritisch das anwenden gerade
im krankenhaus und nicht zu hoch dosiert
weil wir natürlich wissen dass das auch
mal blutungskomplikationen machen kann
gerade im hoch dosisbereich ich spreche
jetzt nicht von der prophylaxe sondern
in der hochdosierten therapie mit
heparin und wir wollen natürlich auch
keine blutungskomplikationen hier
induzieren gerade bei intensivpatienten
also da ist noch weitere forschung jetzt
notwendig die wir glaube ich angestoßen
habe in unserer studie
aber man muss sagen dass sich die
therapie jetzt doch dahingegen geändert
hat dass diese patienten sicherlich ab
jetzt mit kinderprogramm heparin
entweder niedrig dosiertem ambulanten
bereich oder hoch dosiert im stationären
bereich behandelt werden sollten
dann beginne ich einmal daniel huhn von
rtl n tv
sie haben jetzt ein angesprochen mit der
empfehlung für die weiteren therapie
möglichkeiten wie ist da jetzt ihr
aktueller stand also was uns jetzt die
letzten ergebnisse und womit sie gerade
arbeiten
bei der therapie von 19 patienten ja die
therapie die medikamentöse therapie hat
da gibt es im moment noch keine standard
bei der wiro statischen therapie also
wir haben immer noch kein medikament was
das virus wirklich früher eliminieren
kann aus dem körper des patienten so
dass der patient auch ein benefit hat da
laufen um ein sehr sehr viele studien in
deutschland und europaweit und wir
hoffen natürlich dass wir dort studie
ergebnisse bekommen die zeigen dass wir
diese patienten deshalb behandeln können
aber aus der erfahrung muss man sagen
wir werden kein medikament sehen was zu
100% zu einer heilung führt innerhalb
der ersten tage
es geht nur darum jetzt patient
medikamente zu entwickeln die wirklich
zu einer signifikanten ab minderung von
krankenhaus verweildauer oder
sterblichkeit führen ja aber es wird
nicht so sein dass man jetzt eine
tablette hat die wirklich wird wodurch
alle patienten gesund werden dass
wirtschaft nur eine potente impfung mit
einer impfung können wir natürlich
erreichen dass die patienten gar nicht
erst erkranken
aber auch da wissen wir nicht ob so eine
impfung kommt und wenn sie kommt dann
erst im nächsten jahr
aber wie gesagt es gibt patienten oder
circa 50 prozent nach unserer studie
vielleicht sind so etwas weniger dieser
patienten entwickeln eine thrombose und
diese thrombose kann man natürlich schon
das wissen wir natürlich von normalen
thrombosen ohne kurve erkrankungen mit
heparin behandeln und auch
prophylaktisch aufhalten wir wissen bei
hüftgelenks oder kooperationen denn wir
dort heparin geben für die dauer die
mobilisierung dass wir thrombosen
vermeiden können durch solche
medikamente und insofern empfehlen wir
jetzt dass patienten mit 19 auch
entsprechend mit dieser therapie gruppe
der niedermolekularen heparin behandelt
werden sollten eine weitere frage
vielleicht auch professor püschel oder
herrn professor hacke
sie haben immer wieder die vorerkrankung
angesprochen jetzt bei den obduzierten
patienten
inwiefern hat hätten die patienten ohne
die coop 19 infektionen überlebt es ist
immer wieder eine frage die häufig
gestellt wird wie ich glaube dass man
die frage nicht beantworten kann
natürlich waren da patienten dabei in
einem palliativen setting das heißt
dagegen ist wirklich nur noch ein
begleitetes sterben solche patienten
sind ja auch betroffen gewesen aber das
war nur ein teil davon andere waren
schon sehr alt und hatten schwere
vorerkrankungen zum beispiel enorm herz
der größeren verengung der
herzkranzgefäße was die
sauerstoffversorgung im herzens
beeinträchtigt und so weiter und so fort
aber solche patienten leben ja auch
manchmal noch erstaunlich lang weiter
wir wissen das ja nicht genauso wenig
wie man einem krebskranken sagen kann er
wird in zwei wochen sterben kann man
jetzt rückblickend sagen der hätte noch
zwei oder vier oder sechs wochen gelebt
oder vielleicht sogar noch länger das
ist also sehr schwierig und es gibt auch
einen vergleichsweise kleinen anteil von
patienten die noch recht jung waren und
wenig begleiterkrankungen hatten
sieht man mal von übergewicht und etwas
vergrößerten herzen ab auch die sind
dabei das sind nicht besonders viele das
muss man sagen aber wir bekommen auch
mehr und mehr rückmeldung von
angehörigen die aus dem
pressemitteilungen neben na ja das waren
ja alles moribunde patienten und die
werden sowieso alle gestorben das mag
für den gewissen anteil zu treffen aber
für manchen nicht und da beschweren sich
regelrecht ich an gegen die sagen nein
bestimmt nicht meine frau bestand noch
mitten im leben und die wusste
eigentlich gar nichts von ihrem
vorerkrankungen
ich kann nicht sagen wie lange sie noch
gelebt hätte ohne das virus ich würde es
auch nochmal sehr persönlich sagen im
grunde schutz mehr
fast ein bisschen leid zu darüber zu
sprechen
also nehmen sie nur die ersten beispiele
der die in hamburg gestorben sind es
geht um persönlichkeitsrechte sich
dahinter sind dann manager dabei oder
aktive feuerwehrleute die natürlich
sagen was fällt dann die vision zu sagen
ich war dem tod geweiht oder so etwas
wir haben natürlich dann bei den bei
diesen menschen erkrankungen
festgestellt die die es vorher gar nicht
wussten wir haben in einem fall das
hauptproblem deswegen reden wir ja auch
darüber der hat eine lungenembolie
erlitten in einem relativ frühen stadium
der krankheit
ja das hätte man durch eine
entsprechende therapie verhindern können
und dazu sagen ich denke auch immer
wieder da ist quarantäne genau das
falsche
männer zu hause auf der couch sitzt
sondern dann muss man rausgehen viel
laufen es gibt inzwischen ganz gute
daten darüber dass aktive sportler die
krankheit deutlich besser überstehen ja
und das sind dann situation wenn ich
sage alter ist ein risikofaktor und
krankheit ist ein risikofaktor erstens
will ich diese person damit nicht gering
schätzen natürlich hat jeder mensch ein
recht dass man ihn so lange hilft wie
das möglich ist und
natürlich sind einzelne herunter die
auch je mehr sind wir haben jetzt zwei
unter 50 aber beide schwer krebskrank
also prinzipiell bleibt diese aussage
jetzt im positiven sinne es gibt
risikogruppen die risikogruppen muss man
speziell schützen
sobald die das wollen ja und da ist ja
jetzt auch eine durchaus veränderte
einstellung die frage geht kann ich
direkt aber ich sage ja auch bei alten
und kranken muss man soziale aspekte
berücksichtigen und man muss sich sehr
genau überlegen wie weit man die
menschen isoliert und sie zu schützen ja
das ist ja eine eine diskussion für sich
und wie man wie man es auch mit kranken
macht ja mit chronisch kranken
ob die alle isoliert werden wollen das
kann ich mir nicht vorstellen
ja und diese diskussion muss man führen
und die müssen natürlich auch selber
entscheiden wie sie sich dann verhalten
wollen in dieser situation nochmal
anschließend herr professor fischer sie
haben eben gerade gesagt so bedrohlich
wie in italien ist es bei uns nie
gewesen und es besteht die gefahr dass
man sich durch diese bilder beeinflussen
lässt wie sehen sie ihn jetzt gerade die
entwicklung in deutschland sei es eben
gerade schon angesprochen dass man sich
von dieser todesrate dass sie anders
einordnen würden als manch andere naja
um das noch mal zu sagen das ist ein
bisschen plakativ ich bin ja nun
bekennende alter risiko gruppen
zugehörig und wie gesagt es stört mich
wenn wir jetzt eine steigende kurve
zeigen 190 und demnächst den
zweihundertsten toten und eigentlich
müssten wir sagen wir haben jetzt nur
noch einzelne wir haben die erkenntnis
dass auch nichts neu ist dass zwei bis
drei wochen nach dem höhepunkt der
infektionen die der höhepunkt der der
todesrate ist weil eben einige erkranken
die prozentsätze sind auch in etwa
bekannt und die botschaft ist aber im
augenblick dass wir sagen müssen auch
von den todesfällen her ist es eine
sehr günstige entwicklung man man kann
so etwas geben wie ein warnung relativ
gesehen und sagen also wir wir haben
keine situation wo wir jeden tag jetzt
bezogen aus hamburg etwa dutzende von
opfern zu beklagen hätten sondern
entsprechend dem verlauf der infektion
und der krankenhausaufenthalte werden da
ständig weniger dankeschön
ja herr professor pischel sie sagten es
eben gerade und auch ihr kollege sagte
dass er stärke das im grunde genommen
das vielleicht auch falsch rübergekommen
ist in der öffentlichkeit zu sagen
die sterben ja sowieso alle aber sie
werden ja immer wieder zitiert sie
wurden mehrfach zitiert in zeitung in
den medien mit sachen ist alles nicht so
schlimm das ist ein ganz normales virus
hat das ganze insgesamt 1 1 ganz
falschen zungenschlag bekommen da
öffentliche diskussion war dass sony
gemeint war das nicht die aussage die
sie da eigentlich mit verbinden wollten
na ja diejenigen die meine aussagen
öfter gehört haben haben eigentlich
gesehen ich versuche darauf hinzuwirken
dass wir nicht so viel angst haben davor
darum geht es und angst essen seele auf
man verliert die die haltung und es ist
eben ein falscher eindruck wenn wenn man
denkt jeder von uns ist ständig überall
durch dieses virus bedroht es sind
einzelne risikogruppen die haben ein
besonderes risiko
das ist so aber nehmen wir dieses
beispiel kinder wir haben eben kein kind
dabei und wenn dann medial berichtet
wird von einem zwölfjährigen in
frankreich und einer 16 jährigen in
belgien oder auch so einzelne negative
berichte sind wo es dann heißt da ist
ein aktiver sportler er krank gewesen
und er hat jetzt eine chronische
lungenerkrankung dann sind das nach
meiner einschätzung wissenstand jetzt
dass das einzelfälle sind und
überwiegend versuche ich zu erreichen
dass die menschen eben ruhiger werden
und sagen
eigentlich haben wir ganz viele andere
epidemien pandemien schon durchgemacht
ich will das jetzt das ist langweilig
ehrlich gesagt dass immer wieder zu
vergleichen und zu sagen wie ist das bei
grippe gewesen oder wie ist das bei
anderen erkrankungen wie
gewesen influenza para influenza wir
haben auch schon mehrere corona
epidemien pandemien gehabt und letztlich
ist unser unser immunsystem so gut weil
wir immer wieder die
auseinandersetzungen haben mit diesen
verschiedenen viren und das beste
heilmittel ist unser immunsystem und der
ruf nach immer wieder neuer medizin oder
impfstoff ist von von angst geprägt und
dem versuche ich entgegenzuwirken indem
ich sage das ist kein killervirus
sondern das ist eine besondere
verlaufsform als pandemie wellenartig
gekommen hat einige tatsächlich auch als
als tsunami erreicht nicht uns hier aber
wir wir müssen jetzt keine keine angst
haben dass die menschheit ausstirbt
wegen wegen dieses corona virus ja und
da jetzt den richtigen zungenschlag zu
finden ja ich will beruhigen ich will
angst nehmen und ich will überhaupt kein
bisschen überheblich sein gegenüber den
risikobehafteten personen die die angst
haben aber meine lehre die ich aus den
ergebnissen ziele die die wir haben ist
also als risiko auch als risiko um
zugehörige habe ich keine angst und auch
da wo es ausbrüche gibt den altenheimen
wir hatten die meisten gesund sind steht
ja der eindruck wenn in einem altenheim
einem pflegeheim das virus ist dass das
tatsächlich ausgerottet wird das ist
falsch die meisten auch dort die den
risikogruppen zu gehören überstehen das
ja und das ist so eine eine eine
botschaft haben doch nur ein bisschen
mut seite nicht so verzagt und das
nächste speziell was ich dann auch immer
noch wieder sage dass selbst die toten
ausgegrenzt werden ja sozusagen wie
aussätzige oder die erkrankten
ausgegrenzt werden das geht viel zu weit
wir wir sollten uns den durchaus
menschliche nähe und abstand bedeutet
nicht dass die völlig ausgeschlossen
sind in einem glaskasten oder einer
berechnung die zu dem ergebnis kommen
dass corona ancona verstorbene im
schnitt ungefähr zehn lebensjahre das
sind ungefähr zehn lebensjahre fehlen da
sind auch vorerkrankungen mit
eingerechnet worden
von der university of glasgow in england
und die sagen halt zehn jahre
tatsächlich fielen im schnitt wie geht
das zusammen ihrer aussage
na ja man wird hinterher gar keine
erhöhte sterblichkeit feststellen
also das erste was ich sagen würde so
eine studie wir werden das an unseren
eigenen versuchen nachzuvollziehen so
weit wie das möglich ist und dann käme
so eine eine überlegung natürlich
trotzdem zu sagen was was hat das für
eine bedeutung jedes lebensjahr zählt
gar keine frage wider
aber warum fragen wir uns das nur im
zusammenhang mit corona und warum fragen
wir uns das nicht im zusammenhang mit
anderen dingen die hier genannt werden
ohne dass ich das so gesunden mit mit
übergewicht oder mit rauchen ja alle
diese faktoren da gibt es auch
berechnungen dafür alkohol ja wie viele
jahre das stiehlt und darüber redet dann
jetzt keiner mehr und im wird eine
studie zitiert wo man sagt zehn jahre
was ich noch bezweifle ich denke dass es
deutlich weniger ich habe ja gesagt bei
sehr vielen hat der sperre auch noch mal
gesagt es ist dann tatsächlich so dass
die doch sehr krank sind und von der
aussicht her
nach meiner einschätzung deutlich
weniger als zehn jahre habe ich habe
viele briefe auch dazu gekommen und bin
dann persönlich betroffen wenn mir das
gesagt wird ja mein ehemann ist ist
krebskrank und er hätte aber doch
vielleicht noch einige jahre zu leben
und jetzt ist er durch corona
gestorbenen muss ich auch sagen so
ähnlich wie da erst mal ein herzliches
beileid ja ist ja klar und aber dafür
alle kinder einsperren das kann nicht
der richtige weg seien ja oder das land
still stellen auch nicht wir müssen
diese gruppen schützen so gute so gut
wie es geht das haben wir jetzt erkannt
und
versuchen dass es weniger sind als zehn
jahre aber wir können ja nicht im
gesamten rest verordnen für diese zehn
jahre ganz alleine nur noch zu kämpfen
wir sind wahrscheinlich der
pathologischer die meiste erfahrung mit
dem virus vielleicht bundes vielleicht
sogar weltweit hat mit 190 obduktionen
es bleibt aber eigenartig unscharf was
eigentlich wirklich die lehre ist was
sie wirklich herausgefunden haben bei
diesen obduktion und ob wirklich da die
schlussfolgerung die sie dann ziehen ja
wir können eigentlich wieder aufmachen
und wir können uns alle wieder treffen
ob das so zu sagen das ist was da was
ausgeschlossen werden kann
was können sie als pathologe genau sehen
bei denjenigen die da gestorben sind
frage ich mich denn jetzt wieder das
haben wir versucht alle darzustellen
also der klinik hat gesagt er hat die
lehren aus den befunden gezogen
essberger die details dargestellt zu
thrombosen embolien und lunge und ich
versuche ihnen auch noch klar zu machen
wir finden an den anderen organen was
und dann habe ich auch noch den gesamt
schluss gezogen und habe gesagt also für
mich ist die schlussfolgerung das ist
kein killervirus und die vitalität rate
ist sehr gering fiel geringer als bei
ganz vielen anderen krankheiten so dass
das letztliche ergebnis genau das ist
was von mir nach wie vor kommt ihr müsst
nicht verzagt sein
angst essen seele auf vergesst das
unsere politiker am anfang gesprochen
haben vom krieg das ist kein wir sind
nicht im krieg
das sind richtige entscheidung getroffen
worden das sag ich immer aber dieses
virus ist ein virus wie andere das ist
meine schlussfolgerung und wir wir
sollten versuchen mit abstand normal
damit umzugehen
gut dann stelle ich ihnen einmal die
fragen die von weiteren journalistinnen
und journalisten eingereicht worden sind
einiges ist vielleicht auch schon
erwähnt worden ich stelle sie aber
trotzdem für katharina wolf bild hamburg
aus welchen vorerkrankungen an welchen
vorerkrankungen litten die verstorbene
es gab es auch untypische medizinische
ausreißer und welche erkrankungen sind
jetzt nach ihren erkenntnissen die
größten risikofaktoren für einen
schweren oder tödlichen verlauf von
profis 19
also in absteigender reihenfolge haben
am häufigsten erkrankungen von herz und
gefäßen gefunden
gefolgt von lungenerkrankungen
zentralnervösen erkrankung ich hatte
schon beispiele genannt morbus parkinson
haben wir einige patienten dabei gehabt
und demenzen wobei das natürlich
erkrankungen sind die einfachen im alter
häufig vorkommen nierenerkrankung und
metabolische erkrankungen worunter man
dann auch zuckerkrankheit und
übergewicht fassen kann
das sind die häufigsten
begleiterkrankungen krebs und krebs jahr
aber es kommt noch dahinter werden woran
sind die untersuchten patienten soweit
also die pressekonferenz der professorin
vom uke in hamburg die über 150
obduktion durchgeführt haben an
patienten die verstorben sind dann cupid
19 erlitten und einiges an ergebnissen
dabei herausgefunden haben unter anderem
dass sie glauben dass die lungenembolien
die sie nachweisen konnten bei diesen
produktionen am besten dadurch
verhindert werden können indem man allen
coop 19 patienten niedermolekulare sap
arien gibt sowohl in der ambulanten
therapie dort dann etwas niedriger
dosiert höher dosiert dann wenn diese
patienten stationär aufgenommen wurden
und auch eine sehr sehr klare aussage
vom leiter der pathologie dort der eben
sagt aus seiner sicht ist das krone
virus kein killervirus die weiteren
einordnung dieser pressekonferenz dann
gleich nochmal hier bei uns wir schauen
auch auf eine eilmeldung die uns
erreicht hat und die kommt aus den usa
die arbeitslosenquote dort ist im april
infolge der korona virus pandemie auf
14,7 prozent angestiegen das ist der
höchste wert seit beginn der
aufzeichnung
nach dem zweiten weltkrieg wie die us
regierung mitteilte vor beginn der krise
im februar hatte die quote noch bei 3 5
prozent gelegen im märz war sie bereits
auf 4,4 prozent gestiegen
alle aktuellen entwicklungen rund um die
korona pandemie natürlich weiterhin hier
bei uns durch die nächste nachrichten
stunde begleitet sie stefan die pools
viel spaß dabei

0 Kommentare

Kommentare