Tourismusbranche ächzt unter den Corona-Beschränkungen

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 13.05.2020


[Musik]
wir brauchen eine perspektive so wie
hier in münchen protestieren
busunternehmen heute lautstark und
bundesweit gegen ihre prekäre situation
auch reisebüros steht das wasser bis zum
hals sie wollen bei weiteren demos mehr
staatshilfen fordern die
tourismusbranche ächzt unter dem
totalausfall
wir haben aktuell keine einnahmen seit
acht wochen
wir haben viel geld arbeitszeit in die
planung in die erstellung in der
organisation und des katalogs 2020
gesteckt und wieder angefangen hat im
märz wenn wir eigentlich die chance
gehabt hätten die saat zu ernten geld
verdienen war von jetzt auf nachher uns
die grundlage entzogen
reisen im in und ausland derzeit nicht
möglich so soll es aber nicht bleiben
das verspricht eu wirtschaftskommissar
paolo gentilini wir werden definitiv im
sommer eine touristensaison haben
allerdings mit sicherheitsmaßnahmen und
einschränkungen sagte er jetzt
die eu kommission will heute mit ihrer
präsidentin von der leyen über einen
leitlinien katalog beraten
nach ansicht der behörde sollen die
grenzkontrollen vorsichtig und
abgestimmt gelockert werden
dort wo grenzländer eine vergleichbare
epidemiologische situation haben
bei reisen muss das zielland ausreichend
corona tests haben und das
gesundheitssystem genug kapazitäten für
die hotels gibt es strenge hygiene
pflichten bei sturms muss die buchung
erstattet werden die eu-kommission
empfiehlt reisenden aber gutscheine zu
nehmen
das alles klingt nach vorsichtige
öffnung und würde für die
tourismusbranche wenigstens ein
lichtstreif am horizont bedeuten auch
flog unternehmen wie ryanair setzen
darauf ab ersten juli will der irische
billigflieger 90 prozent seiner
bisherigen strecken wieder anfliegen
wenn die flüge dann aber so aussehen wie
diese hier am wochenende von london nach
lissabon
dann fühlen sich viele lockerung
skeptiker womöglich im recht masten
mundschutz ja aber von abstand keine
spur

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