NSU-TERROR: Gedenken - Vor 10 Jahren flogen die mörderische Neonazi-Killer auf

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 04.11.2021


heute vor genau zehn jahren brannte in
der innenstadt von eisenach nach einer
schießerei ein wohnmobil aus zunächst
ging die polizei davon aus dass die
toten im inneren des fahrzeuges
bankräuber waren danach war von v leuten
des thüringer verfassungsschutzes die
rede dass die polizei mit mundlos und
uwe böhm h2 der gefährlichsten rechts
terroristen der nachkriegszeit zur
strecke gebracht hatte wurde erst tage
später bekannt nicht die einzige panne
bei der aufklärung der aniston
straftaten katharina kort
es ist der tag der endlich aufklärung
bringen sollte der vierte november 2011
in eisenach werden uwe mundt loos und
uwe bernhardt tot in ihrem wohnmobil
gefunden beate treppe findet die
gemeinsame wohnung in zwickau an stellt
sich dann der polizei in den trümmern
neben tatwaffen mehrerer dvds
auf ihnen befindet sich ein
propagandafilm der sich auf eine
gruppierung namens
nationalsozialistischer untergrund nsu
bezieht und neben propagandistischen
ankündigungen auch täter wissen
bezüglich der imbissbuden morde enthält
imbissbuden oder döner morde so wurden
die taten genannt die behörden
ermittelten langem migrantischen stadt
im nationalistischen milieu so konnte
die rassistischen mord serie über jahre
hinweg unentdeckt bleiben begonnen hatte
sie am 9 september 2000 in nürnberg als
der türkische blumenhändler enver schick
erschossen wurde bis 2007 tötete der nsu
insgesamt acht männer mit türkischen und
einen mit griechischen wurzeln sowie
eine deutsche polizisten außerdem werden
dem nsu 15 raubüberfälle und drei
anschläge zu gerechnet auch der nagel
bombenanschlag von köln am 19 juni 2004
bei dem 22 menschen teils
lebensgefährlich verletzt wurden die
polizei hat immer nur noch eine mafia
hintergrund gefragt und ist von
erpressung oder schutz geldforderungen
ausgegangen die haben nie wegen
terrorismus ermittelt wir sind uns die
beschuldigte vor bekommen
war eine schwere zeit
und sie sollte nicht enden bis zur
verurteilung von beate treppe vergingen
weitere jahre im juli 2018 dann der
schuldspruch lebenslange haft bei
besonderer schwere der schuld also
mindestens 15 jahre gefängnis vier
mitangeklagte bekamen ebenfalls
haftstrafen für die hinterbliebenen
allerdings nur ein schwacher trost dass
der tod unseres vaters mit uns gemacht
hat was für ein livebild litten haben
darauf ist man gar nicht heute
eingegangen das hat niemanden
interessiert und das hat uns sehr
wehgetan abschließen würde ich sagen
weil wie gesagt die werden nach dem
deutschen rechtssystem werden wir
irgendwann wieder rauskommen und ihr
leben weiterleben
unzählige prozesstage und zahlreiche
untersuchungsausschüsse
trotzdem sind noch immer viele fragen
offen zur finanzierung der gruppe zur
rolle des verfassungsschutzes
deswegen so die forderung auch heute
wieder die aufarbeitung muss weitergehen

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