UN-KLIMAGIPFEL IN GLASGOW: Textentwurf schwächt wohl Forderung zu Kohleausstieg ab | WELT Thema

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 12.11.2021


vorne den für heute geplanten ende der
weltklimakonferenz in glasgow wird
gastgeber großbritannien voraussichtlich
am vormittag einen neuen entwurf für die
abschlusserklärung
vorlegen anschließend dürfte sich dann
entscheiden ob nachverhandelt wird und
ob das treffen verlängert werden muss
zahlreiche details gelten noch als
ungeklärt
bundesumweltministerin svenja schulze
erwartet ein gutes ergebnis ziele seien
wichtig für den klimaschutz aber noch
wichtiger seien reale fortschritte bei
windrädern solaranlagen stromnetzen
ladesäulen wärmepumpen oder grünen
stahlfabriken die nächste
weltklimakonferenz soll kommendes jahr
in
stattfinden
sprechen wir darüber stefanie bolzen aus
glasgow zugeschaltet stefanie heute ist
ja offiziell der letzte tag der
weltklimakonferenz ist sollte dann am
morgen oder im laufe des vormittags
einen neuen entwurf für eine
abschlusserklärung geben weiß man denn
schon was da wohl drin steht
nein das weiß man noch nicht also der
entwurf soll so heißt es hier jetzt
wirklich jeden moment kommen die
britische präsidentschaft hatte ja schon
relativ früh vorgelegt und einen entwurf
vorgestellt damit wollten die briten
halt druck machen dass sich die fast 200
länder und die delegationen einigen man
weiß noch nicht was da drinsteht was man
aber weiß dass in dem ersten entwurf
einige punkte drin sind die wichtigen
staaten nicht gefallen also nehmen wir
mal zb in russland australien china die
kämpfen angeblich dagegen das ist ein
eine eine formulierung in diesem
abschlussdokument gibt zum thema
kohleausstieg das ist ein punkt dann
gibt es natürlich das große thema geld
es ist in entwicklungs und
schwellenländern schon 2009 versprochen
worden dass sie bis 2020 pro jahr 100
milliarden dollar bekommen an
entwicklungshilfe oder auch hilfe um die
klimaschäden in ihrem land zu bewältigen
das ist bis heute nicht passiert da
merkt man hier wirklich da ist ganz ganz
großer druck um nicht nur druck dass
auch wirklich ärger und frustration bei
diesen ländern dass die großen länder
die reichen länder nicht genug geld auf
den tisch legen und so ist gestern der
präsident der kopf 26 ama der dritte der
war klang gestern nachmittag relativ
frustriert und auch ein wenig ja man
konnte die sorge in seinem gesicht
ablesen dass man diese 15
15 grad nicht mehr erreichen wird die
machen da sehr viel druck auch die un
macht sehr viel druck aber wir werden
jetzt gleich sehen was in dem entwurf
drin steht und das wird uns ein bisschen
dahin deuten was möglich ist und was
möglicherweise hoffentlich im laufe des
tages dann beschlossen wird das
stichwort kohleausstieg du hast es ja
gerade schon angesprochen droht
möglicherweise jetzt ein scheitern der
konferenz
das ist natürlich die große frage also
ist es ist es ein scheitern der
konferenz der kohleausstieg dann jetzt
nicht explizit
ausgedrückt wird also formuliert wird
oder ist es wichtiger genug maßnahmen zu
haben um diese 15 grad eben weiter
möglich zu machen man muss sehen dass
bei dieser konferenz ja und das haben
wir auch in den letzten tagen oder seit
dem beginn der konferenz anfang letzter
woche viel berichtet es gab ja viele
zusagen außerhalb des kopf 26 also wir
hatten zum beispiel die von den usa
initiiert initiative zum auslaufen von
methan dann hatten wir die initiative
gegen die entwaldung oder das stopp von
der der rodung von wäldern und dann ganz
wichtig hatten wir am donnerstag war es
ganz überraschend eine einigung oder ein
ja man sagen wir mal eine eine eine
ankündigung von den usa und china wieder
auch außerhalb des kopf 26 rahmens dass
man gemeinsam arbeiten wollte gegen die
klimaerwärmung dass man erkennt wie
wichtig ist und welche rolle vor allem
china und die usa spielen beim kampf
gegen die erderwärmung also da sind eine
ganze menge dinge hier passiert die
nicht unbedingt so erwartet worden sind
inwiefern sich das dann im
abschlussdokument widerspiegelt und
inwiefern das dann wirklich sowohl die
am schlimmsten betroffenen staaten das
sind ja eben viele schwellen- und
entwicklungsländer insel in der pacific
bangladesch länder die ständig
heimgesucht werden von den folgen des
klimawandels ob die damit dann am ende
zufrieden sind und dann auch ihrer
unterschrift darunter setzen weil es
muss ja einstimmig sein ich glaube das
ist noch zu früh und daher ob das heute
hier wirklich der letzte tag ist und es
nicht durch die nacht geht und noch ins
wochenende das bleibt für den moment
noch abzuwarten
am ende musste wohl deutlich überstunden
machen stefanie vielen dank nach glasgow
auf

0 Kommentare

Kommentare