Corona in Hamburg: Gesundheitssenatorin kündigt präventive Tests an

Von abendblatttv
Veröffentlicht am 19.05.2020


meine damen und herren ich fange mal mit
den aktuellen fall zahlt steigerungen an
und muss ihnen sagen da stehe ich heute
mit leeren händen so zu sagen da wir
haben heute wirklich zum ersten mal seit
dem 8 märz die situation dass wir keinen
zusätzlichen positiven fall haben in
hamburg von einem auf den anderen tag
das muss nicht von dauer sein das kann
eine momentaufnahme sein aber schlecht
ist es auch nicht
wir müssen jetzt einfach die weitere
entwicklung abwarten man kann davon
ausgehen dass die letzten
lockerungsmaßnahmen die wir letzte woche
auf den weg gebracht haben also
wiedereröffnung der restaurants zb dass
sich das noch nicht wegen der zeitlichen
abfolge auch in zusätzlichen fällen
ausdrücken kann wenn es denn welche gebe
deshalb muss man auch weiterhin da sehr
vorsichtig und aufmerksam sein und
abwarten aber es ist immerhin eine gute
nachricht und wenn ich zurückdenke an
die zeit als wir zuletzt keinen
positiven fall zusätzlich hatten also an
den achter märz so hatten wir damals
insgesamt nur 13 fälle in hamburg also
das waren ganz andere zeiten wir haben
seitdem eine ziemlich lange wegstrecke
zurückgelegt ich habe noch mal
nachgesehen den höhepunkt der fallzahl
zunahme von einem tag auf den anderen
hatten wir am 24 märz mit 248
zusätzlichen fällen von einem auf den
anderen tag in hamburg und dann ging das
doch allmählich in den zunamen zurück
seit dem 19 april zusätzliche fälle nur
noch im zweistelligen bereich und das
ist glaube ich eine sehr gute
entwicklung
wir haben in der letzten woche
lockerungen auf den weg gebracht wir
haben gestern weitere lockerungen auf
den weg gebracht wir haben die
quarantäne
verfügung aufgehoben für diejenigen die
aus europäischen ländern und dem
schengen-raum nach hamburg einreisen
oder zurückkehren als haltelinie ist
sozusagen dieselbe linie eingezogen
worden die auch in deutschland gilt wenn
das infektionsgeschehen in einem dieser
europäischen länder über die marke von
50 zusätzlichen fällen pro 100.000
einwohnern in den vergangenen sieben
tagen steigt dann wird auch in diesen
fällen weder quarantäne angeordnet und
für deutschland gilt ja dass dann eben
auch lockerungsmaßnahmen gegebenenfalls
in den regionen zurückgenommen werden
wir haben eine positive entwicklung auch
einhergehend mit diesen sehr sehr
niedrigen fallzahl steigerungen auch im
ambulanten und im stationären bereich
wir haben im moment nur noch 63 personen
die wegen cupid 19 im krankenhaus
behandelt werden da von 27 auf der
intensivstation und wir haben auch eine
sehr beherrschte situation in den
pflegeeinrichtungen wir hatten gestern 3
zusätzlich positiv getestete bewohner in
pflegeeinrichtungen jetzt insgesamt akut
noch 92 fälle in den pflegeeinrichtungen
das verteilt sich auf 22 heime und wir
wollen gerne die öffnung der pflegeheime
wir lassen ja seit montag wieder
besucher zu in einem begrenzten umfang
wobei wir den anspruch auf eine stunde
pro woche für einen definierten bewohner
festgelegt haben die pflegeeinrichtungen
aber nach ihrer entscheidung auch bis zu
drei stunden zu lassen können wenn sie
das organisieren können diese öffnung
wollen wir begleiten weil wir immer noch
unser hauptaugenmerk auch richten müssen
auf die gruppe der älteren der
pflegebedürftigen der vor erkrankten
menschen und deshalb erproben wird in
einem pilotprojekt in vier pflegeheimen
die präventive testung bisher testen wir
ja wenn ein positiver fall auftritt in
einer
die einrichtungen dann werden die
bewohnerinnen und bewohner und die
pflegekräfte getestet wir wollen dies
jetzt gerne regelmäßig in allen
pflegeeinrichtungen machen ohne anlass
zweimal in der woche beschäftigte
besucher und gegebenenfalls auch
bewohner und wir erproben dies in vier
einrichtungen um auch zu sehen wie ist
die akzeptanz wie ist das durchführbar
was macht sinn
um es dann eben auch flächendeckend
auszurollen und so weiterhin mit sehr
viel aufmerksamkeit und vorsicht auch
die pflegeheime begleiten zu können
genauso wollen wir in der schule die im
schrittweise weitere öffnung der schulen
begleiten wir werden bei den
schulkindern testen immer da wo auch nur
leichte symptome einer
atemwegserkrankung auftreten und werden
in diesen fällen dann auch veranlasst
zentral durch das gesundheitsamt altona
die schülerinnen und schüler derselben
lerngruppe und das jeweilige häusliche
umfeld der positiv getesteten
schulkinder untersuchen die werden
jeweils zweimal getestet wir wollen
damit natürlich auch sehen wo treten
infektionen auf im schulischen bereich
und sind sie in der schule dann
verbreitet worden oder er im häuslichen
umfeld und deshalb wollen wir diese
testung dann die ja was das umfeld
betrifft auch unabhängig von symptomen
und unabhängig von der frage
kontaktperson ersten grades vorgenommen
wird so anwenden dass wir eine gute
beobachtung einen guten überblick über
das mögliche infektionsgeschehen auch in
schulen haben um so unsere öffnungen zu
begleiten
was weitere öffnungs maßnahmen betrifft
so beraten wir zurzeit eine weitere
rechtsverordnung die wir in der nächsten
woche verlassen wollen es gibt ja immer
noch verschiedene einrichtungen die
weiterhin geschlossen werden und wir
prüfen
in diesen fällen wo kann man hygiene
konzepte abstandsregeln so vorgeben und
auch umsetzen
sich umsetzen dass hier eine öffnung
möglich ist das sind verschiedene
einrichtungen aus allen möglichen
bereichen es gibt auch in der kita und
in der schule ja die pläne für
schrittweise weiteres vorgehen der
eröffnung all das wird im moment
abgestimmt zwischen den behörden und
soll dann am nächsten dienstag im senat
beschlossen werden

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