LUFTHANSA BANGT UM ZUKUNFT: Corona-Rettung geht nur mit Regierungshilfe

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 21.05.2020


mit rund neun milliarden euro will der
bund die weitestgehend stillgelegte
lufthansa retten und anteile des
konzerns übernehmen mit klarem wieder
ausstiegsdatum findet der
wirtschaftsflügel der union das gut
die lufthansa gehört zur kritischen
infrastruktur in deutschland und
deswegen ist es richtig dass wir dort
helfen es ist kein management versagen
sondern es liegt an corona und ich bin
froh dass man dem versuch widerstanden
hat hier zu einer teilverstaatlichung zu
kommen denn der bund beteiligt sich im
rahmen des rettungspaketes wohl mit
weniger als 25 prozent bedeutet er hat
keine sperrminorität kann also keine
entscheidungen verhindern
ausnahme eine feindliche übernahme soll
der bund mit seinen anteilen verhindern
können er bekommt zwei sitze im
aufsichtsrat den liberalen wiederum geht
das viel zu weit es stellen alle
verstaatlichungs alarmglocken
offensichtlich geht es der regierung
nicht um hilfe für die lufthansa und die
sicherung der arbeitsplätze sondern vor
allen dingen darum direkten einfluss auf
die unternehmenspolitik von lufthansa zu
bekommen
das halten wir ordnungspolitisch falsch
und auch für gefährlich wenn man schon
am steuer setzt dann bitte auch den kurs
mitbestimmen heißt es von den grünen
sie verweisen auf frankreich wo die
regierung mit corona hilfsgeld bei der
air france eingestiegen ist paris will
die airline jetzt klimafreundlicher
machen
angela merkel redet in sonntagsreden vom
pariser klimaschutzabkommen und in der
realität unterstützt die bundesregierung
große fossile konzerne mit steuergeldern
ohne dass der klimaschutz irgendeine
rolle spielt so die zuständigen sprecher
der grünen helfen ja aber bitte nicht
nur den großen meinen einige bürger die
großen ganzen beklagen kriegen ja gar
nicht sei es wichtig und sinnvoll und
sollten die rettungsverhandlungen doch
noch scheitern stehen bei der lufthansa
rund 140.000 arbeitsplätze auf dem spiel

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