Coronavirus: Bürgermeister und Senatoren zur Lage in Hamburg

Von abendblatttv
Veröffentlicht am 07.04.2020


liebe kolleginnen und kollegen herzlich
willkommen zur landespressekonferenz ihr
aus dem kaisersaal im hamburger rathaus
einen kollegen herzliche grüße die uns
bei live stream zu schauen auch alle
anderen zuschauerinnen und zuschauer die
sich eingeschaltet haben wir haben drei
gäste aus dem senat kurz nach der
senatssitzung bürgermeister peter
tschentscher gesundheitssenatorin
cornelia prüfer storcks und innensenator
an die andy grote staatsrat gesundheits
staatsrat google ist auch dabei und wird
gegebenenfalls fragen beantworten wir
haben ein thema der aktuelle stand und
um das corona virus und ich gebe nur
noch kurz den hinweis dass wir hier auch
die möglichkeit haben fragen aus dem
raum von kollegen die hier sind zu
stellen
dafür gibt es zwei mikros die ich dann
bitte zu benutzen damit alle die frage
verstehen können so viel vorweg
tschentscher bitte ja sehr geehrte damen
und herren der senat hat in sachen
corona krise keine weiteren beschlüsse
gefasst heute wir wollten ihn trotzdem
gerne gelegenheit geben den aktuellen
stand aus sicht der gesundheits und der
innen würde noch einmal zur kenntnis zu
nehmen und vielleicht auch fragen zu
stellen
sie wissen dass wir auf das osterwoche
hinzugehen das in ganz deutschland der
satz gilt wir müssen die bisherigen
beschränkungen aufrechterhalten
mindestens bis zum 19 4
wie es ab 20.04 weiter geht lässt sich
derzeit nicht seriös vorhersagen
es wird nach ostern eine ordnung geben
mit der bundeskanzlerin und allen
ländern zu der frage wie die dann
eingetretenen situation zu bewerten ist
ob wir in eine ausreichende
verlangsamung der dynamik gekommen sind
um über ausstiegsszenarien sprechen zu
können
derzeit gilt dass sich das nicht sicher
vorhersagen lässt dass wir also alle
bitten die ausgangs beschränkungen oder
hoffenheims beschränkung kontakt
beschränkung die es in deutschland gibt
weiterhin strikt einzuhalten das ist der
fall
dafür noch mal herzlichen dank es wird
auch nötig sein über die osterfeiertage
diese beschränkung aufrechtzuerhalten
und ich bedanke mich schon im voraus
dass dies gerade über dieses osterfest
dann auch so geschieht ja vielleicht
frau prüfer storcks zu den aktuellen
informationen
wir haben ja sehr gerne an meine damen
und herren wir haben heute 129
zusätzlich positiv getestete fälle in
hamburg wir haben dann seit beginn der
zählung insgesamt eine anzahl von 3217
positiv getesteten menschen das ist
natürlich nicht gleichbedeutend mit akut
erkrankten in hamburg war ja viele die
erkrankung auch schon überstanden haben
nach der methode die wir in anlehnung an
das robert-koch-institut anwenden um
diese zahl der genesenen zu ermitteln
wären das 1790 hamburgerinnen und
hamburger die die erkrankung bereits
überstanden haben und immunität
entwickelt haben wir haben im
krankenhaus in behandlung
244 hamburgerinnen und hamburger davon
werden 70 auf der intensivstation
betreut
die zunahme der krankenhausfälle und
insbesondere der intensivmedizinischen
fälle ist auch vor dem hintergrund zu
sehen dass wenn man auf einer
intensivstation behandelt wird dann die
erkrankung oftmals nicht in 14 tagen
durchgestanden ist sondern da die
verweildauer länger ist und natürlich
die aufnahme auf die intensivstation
auch erst im weiteren erkrankungsverlauf
stattfindet insofern zeigen die fälle
die wir dort jetzt verzeichnen natürlich
dann auch die addition dieser fälle
über die vergangenen wochen wir haben
heute erstmals mehr fälle todesfälle die
uns unsere eigene rechtsmedizin meldet
nämlich 25 als das robert-koch-institut
ich führe das auf einen melde verzug
beim robert-koch-institut zurück wir
beziehen uns ja immer auf die
erkenntnisse der rechtsmedizin weil hier
genau festgestellt wird wer ist nicht
mit sondern an corinna gestorben und wir
haben die aktuellere zahl hier in
hamburg
ich glaube für die weitere überlegung
über fallzahlen und anderes wäre man
sehr gut beraten wenn man sich
orientiert auch an der zahl der
krankenhausfälle denn bei den
krankenhausfällen und bei den fällen auf
der intensivstation gibt es keine
dunkelziffer insofern sind das sehr sehr
valide zahlen die man da hat und sehr
valide anhaltspunkte auch für die frage
ob unser gesundheitssystem der
entwicklung gewachsen ist oder nicht bei
allem anderen nämlich positiv getestet
da gibt es natürlich auch immer einen
zusammenhang zwischen der intensität der
testung in einer region in einem
bundesland das ist durchaus
unterschiedlich in hamburg glaube ich im
vergleich häufig und natürlich kommt es
auch damals zu tagesschwankungen an test
zahlen im durchschnitt so 3500 habe ich
ja schon gesagt für hamburg freitag
waren es aber zum beispiel 3700 sind
aber auch mal unter 3500 um einmal ein
eine erkenntnis zu gewinnen wie viele
menschen denn vielleicht in hamburg
schon unerkannt eine erkrankung an
profit 19 durchgemacht haben unerkannt
weil sie gar keine oder so wenig
symptome entwickelt haben dass sie sich
auch nicht haben testen lassen
die aber nachdem sie diese stille
infektion durchgemacht haben dann auch
immunität erworben haben haben wir jetzt
eine reihenuntersuchung beim uke in
auftrag gegeben und zwar wird dort
anhand der blutproben von blutspendern
eine untersuchung durchgeführt über die
nächsten wochen mit einem antikörper
test um festzustellen
dann auch hochgerechnet aus der
stichprobe wie viel prozent der
bevölkerung wohl schon immunität erlangt
hat durch auseinandersetzung mit dem
virus
dazu wird einmal eine rückstellproben
oder 300 rückstellproben aus dem jahre
2017 die dort fahnen sind im uke
verglichen dann mit wöchentlich 300
aktuellen blutspendern über die nächsten
wochen
die studie startet jetzt mit einer
analyse der proben aus dem jahre 2017 ab
anfang mai laufen dann die
untersuchungen an den aktuellen
blutspenden um dann über die wochen ein
bild davon zu bekommen wie sich
immunität in der hamburger bevölkerung
entwickelt hat es werden zwei tests
angewendet zwei antikörper tests die
nach dem stand der derzeitigen
erkenntnisse zu den besten gehören den
wahllisten die versuchsanordnung dient
auch dazu noch einmal bei den beiden
tests zu ermitteln welcher ist denn nun
der bessere und für wissenschaftliche
untersuchungen dieser art sind diese
tests auch geeignet während die
wissenschaftler sagen für
hundertprozentige einzelfall
entscheidungen also einem menschen zu
sagen du hast hundertprozentig
antikörper entwickelt dafür seien sie
noch nicht valide genug man kann jetzt
nicht persönlich an dieser studie
teilnehmen und persönliche erkenntnisse
rückmeldungen bekommen sondern dies ist
eine statistische untersuchung an
rückstellproben aus dem blut spenden wir
glauben aber dass wir dort ein breites
bild bekommen werden das uke macht jedes
jahr 25.000 blutspenden die hälfte der
spender kommt aus hamburg also man kann
dort ein breites bild gewinnen
das zunächst von meiner seite vielen
dank
ja ich kann vielleicht ein bisschen was
ergänzen zum thema der ja jetzt als
ordnungswidrigkeiten festgelegt verstöße
gegen die geltenden einschränkungen an
sich dass wir da am freitag das ja ein
anderer ort verordnung neu geregelt
haben auch mit einem entsprechenden
bußgeldkatalog das ist jetzt am
wochenende und gestern in die praxis
umgesetzt worden die erfahrung sind so
dass wir damit ein gutes instrumentarium
haben insgesamt ist es weiterhin so dass
auch am letzten wochenende die ganz ganz
überwiegende anzahl der mohren hamburg
sich an alle regeln gehalten hat sehr
verantwortungsvoll damit umgegangen ist
gleichwohl haben wir doch eine ganze
zahl von verstößen auch festgestellt wir
liegen jetzt täglich so zwischen 300 und
500 ordnungswidrigkeitenverfahren das
also durchaus ein etwas höheres niveau
als wir vorher hatten als wir
doch überwiegend im bereich von
strafverfahren unterwegs waren zeigt
aber auch dass wir mit diesem instrument
eigentlich besser auf den verstößen
nachgehen können ganz ganz überwiegend
handelt es sich um verstöße gegen die
kontakt beschränkung abstand gebote ein
sammlungsverbot in einzelnen fällen
richtet es sich dann auch gegen
gewerbebetriebe die an eine andere
betriebsform umsetzen als noch erlaubt
oder überhaupt geöffnet haben obwohl sie
geschlossen sein mussten
wir haben am wochenende ganz wenige
fälle auch gehabt wo wir feierlichkeiten
beenden mussten und bei ansprechenden
vorgegangen sind
wir haben eine kleine tendenz dass der
ein oder andere der jetzt in anspruch
genommen würde angesprochen wird
durchaus auch sich etwas uneinsichtig
zeigt und nicht mehr
ja die die akzeptanz der bestehenden
regeln möglicherweise nicht mehr ganz so
stark ausgeprägt ist das werden wir aber
die nächsten teile jetzt beobachten
es war eine beobachtung von gestern und
war es gestern eben auch sehr warm es
waren sehr viele menschen draußen also
man hat den eindruck ja auch selber und
stadt unterwegs war vielleicht fast mehr
als am wochenende
und dass wir haben ein bisschen im auge
behalten wir bereiten uns natürlich auch
die osterfeiertage vor mal wenn wir dort
gutes wetter hätten dann wäre das
sicherlich eine sehr intensive lage für
die polizei im moment ist ja die die
wettervorhersage etwas durchwachsen
insofern kann das vielleicht auch ein
bisschen entspannter bleiben vielen dank
so weit ich habe einen ganzen schwung
fragen bereits hier vorliegen und die
kolleginnen und kollegen beschäftigt
unter anderem ein thema vor allem das
geht ja gar nicht angesprochen haben
darauf würde ich mal gleich zu steuern
der schleswig-holsteinische
ministerpräsident günther hat den streit
um die zurückweisung von hamburgern an
den landesgrenzen zu schleswig-holstein
heute vormittag ist ein bisschen
aufgebauscht bezeichnet und gesagt es
gebe ein sehr gutes und abgestimmtes
miteinander mit hamburg in dieser frage
sieht sie sehen sie der bürgermeister
das ganz genauso fragt markus lorenz vom
schleswig-holsteinischen zeitungsverlag
ja ich habe mit daniel günther
telefoniert auch heute noch einmal und
wir sind uns einig so weit als dass es
nicht sinnvoll ist dass wir im
nahbereich kontrollen durchführen an der
landesgrenze von fußgängern und
radfahrern das ist der punkt der am
letzten wochenende aufgefallen ist wir
hatten zu diesem zeitpunkt schon kontakt
aufgenommen
der innensenator mit seinem amtskollegen
in kiel
und haben die zusicherung erhalten dass
diese kontrollen von radfahrern und
fußgängern quasi im nahbereich nicht
weiter erfolgen sollen das ist der stand
der bis heute gilt
und ich darf es vielleicht nochmal
einmal anordnet mich einordnen ich habe
es schon getan am sonntag oder montag
wir machen diese ganzen beschränkungen
ja mit einem bestimmten ziel wir wollen
die infektionsketten unterbrechen
infektionsrisiken vermeiden und dafür
gibt es eben diesen triftigen grund dass
wir die korona epidemie stoppen müssen
wir haben zugleich vereinbart in ganz
deutschland dass der aufenthalt an der
frischen luft das bewegen an der
frischen luft alleine oder im häuslichen
gemeinschaften von diesen aufenthalts
beschränkungen kontakt beschränkungen
ausgenommen wird und zugleich ist
vereinbart worden dass wir eben
überregionale touristische ausflüge
vermeiden wollen in deutschland das gilt
generell das ist natürlich ein
besonderes thema der bundesländer die
touristische gebiete haben insbesondere
an den an der nord und ostseeküste und
insofern ist das insgesamt ein
plausibles konzept gleichwohl müssen
alle maßnahmen zur kontrolle und
einhaltung dieser dieser vorgaben
verhältnismäßig sein und sie müssen ja
angemessen erfolgen und insofern bin ich
froh dass wir jetzt einigkeit haben mit
schleswig-holstein dass das
kontrollieren von fußgängern und
radfahrern die sich also im nahbereich
ihres wohnortes bewegen dass eine solche
kontrolle nicht nicht nötig nicht
sinnvoll und insofern auch nicht
praktiziert wird
der kollege setzt nochmal nach und sagt
auto und motorradfahrer aus hamburg
schleswig holstein aber weiterhin zurück
schicken deckt sich mit dem was sie
gesagt haben wie behandelt hamburg
umgekehrt fahrzeuge mit einem
pinneberger segeberger oder oldesloer
kennzeichen gerade am
oster wochenende wir haben jetzt keine
massnahmen vorgesehen um besondere
kontrollen 14 nehmen wir sind hier in
diesem sinne keine touristische hochburg
also unter normalen bedingungen schon
wird die kreuzfahrt der schifffahrt über
städtetourismus aber diese dinge fallen
neben der zeit weg und insofern planen
wir jetzt keine besonderen maßnahmen
aber sicher werden wir natürlich den den
den öffentlichen raum weiter so
kontrollieren und überwachen die ist
derzeit auch von der polizei getan wird
letztlich geht es ja darum dass wir in
dieser krise in der wir viele probleme
gleichzeitig haben die wir alle
gemeinsam lösen müssen nicht auch nicht
auch noch zu einem feindlichen
miteinander kommen und darüber sind sich
glaube ich alle beteiligten einig
insbesondere herr ministerpräsident
könnte und ich kollege andreas daniel
vom hamburger abendblatt hat dazu auch
eine frage und der schreibt hamburg
zeigt sich solidarisch gegenüber
schleswig holstein und behandelt zum
beispiel koma patienten aus dem umland
in seinen kliniken
wann kommt der punkt adventure diese
solidarität infrage zu stellen
wir sind sehr solidarisches schon immer
so gewesen dass hamburg in der
gesundheitsversorgung für die gesamte
metropolregion für niedersachsen für
schleswig-holstein gesundheitliche
versorgungsangebote mit übernimmt das
ist auch in den krankenhäusern gerade in
den krankenhäusern der fall und es gilt
das eben gesagt wir sind in einer lage
in der wir viele probleme haben die wir
gemeinsam bewältigen müssen
wir sind in der metropolregion in der
die menschen ja wechselseitig auf der
einen seite der landesgrenze wohnen auf
der anderen arbeiten wir haben also
bewegungen über diese den nahbereich der
grenze in beide richtungen
und es gibt viele menschen die bei uns
wohnen im umland arbeiten es gibt noch
mehr menschen die im umland arbeiten bei
uns aber im umland wohnen bei uns aber
aufgaben waren den beruflich tätig sind
und insofern können wir diesen
metropolregion jetzt nicht sozusagen in
stücke schneiden und künstliche grenzen
errichten
insofern gilt das eben gesagte wir sind
eine metropolregion wir sind in einer
schwierigen lage und müssen jetzt
gemeinsam sehen dass wir die sinnvollen
wirkungen die wir erreichen wollen auch
erreichen und die bestehen eben darin
dass es keinen überregionalen
touristischen ausflügen kommt und davon
sind insbesondere eben die küstenländer
betroffen
es kommen noch sozusagen eine etwas
allgemeinere frage zu diesem komplex
denn es gab ja zuvor auch schon ärger um
den rauswurf von zweit wohnungsbesitzern
aus hamburg also aus schleswig-holstein
hamburger zweitwohnungsbesitzer fragen
der kollegen gehen in die richtung sind
das nur atmosphärische störungen
zwischen hamburg und schleswig holstein
liegt ein echter streit dahinter und
kollege andreas teil fragt ob das
möglicherweise sogar die auf können die
aufkündigung der freundschaft zwischen
den beiden ländern bedeuten kann
wir haben auch hierüber ja schon uns
ausgetauscht also diese besonderheit
dass dort personen die über einen
längeren zeitraum schon in ihre
zweitwohnung waren und dann nach hamburg
zurück gewiesen wurden
auch diese einzelfälle wurden von herrn
günther und mir entsprechend als ja
nicht angemessen kommentiert
grundsätzlich haben aber die
küstenländer insgesamt das thema das
hier ihre orte jetzt von diesen
touristischen bewegungen frei halten
wollen und deswegen sehe ich diese
maßnahme in dem zusammenhang verstehe
aber durchaus und deswegen habe ich ja
auch von einer feindlichen episode oder
nach unfreundlichen episode gesprochen
das ist natürlich für den einen oder
anderen so wirkt als sei dies jetzt
nicht das partnerschaftliche miteinander
was wir aus den letzten jahren gewohnt
sind
ich kann noch mal wiederholen das ist
für uns alle jetzt wichtige themen gibt
wir müssen uns um grundlegende probleme
gemeinsam kümmern und es wäre mir sehr
gelegen daran dass wir das in einer
weiterhin freundlichen wechselseitigen
atmosphäre tun können und ich bin eben
vor diesem hintergrund auch ausdrücklich
dankbar dass herr günther der
innenminister von schleswig-holstein uns
zugesichert haben dass es diese bewegung
im nahbereich wo es um fußgänger
radfahrer geht die sich ganz normal wie
sonst gewohnt in ihrem wohnumfeld an der
frischen luft bewegen dass die eben von
solchen kontrollen jetzt nicht mehr
betroffen sind vor jansen hier aus dem
kaiser sein
in der 90 3 ich meine gelesen zu haben
kurz bevor ich herkam dass herr günther
gesagt hat am dienstag nach ostern
er hoffe er schon eine mit dem gespräch
mit der bundeskanzlerin den
ministerpräsidenten
doch schon eine gewisse lockerung dann
in aussicht stellen zu können also ein
bisschen von österreich lernen
wie sehen sie das für hamburg sie haben
ja eben darauf verwiesen den zeitraum
bis zum 19 oder 20
der jetzt anvisierte ist auch
einzuhalten und was könnte man sich in
hamburg vorstellen also hoffnungen kann
man ja immer haben und ich glaube es
gibt auch gute hinweise darauf dass wir
in einer insgesamt positiven entwicklung
sind was die verlangsamung der
ausbreitungsgeschwindigkeit der
koronaren angeht aber man muss ja auch
aufpassen dass man keine erwartungen
weckt die man hinterher enttäuschen muss
und derzeit kann niemand wirklich
vorhersagen wann der zeitpunkt gekommen
ist dass wir beginnen können
schrittweise aus der sondersituation
wieder auszusteigen es gibt einfach auch
einen gewissen bedarf noch an aktuellen
informationen
es gibt immer wieder die frage wie
entwickeln sich die aufenthaltsdauern
intensiv in den intensivstationen wie
entwickeln sich die fallzahlen der
bestätigten corona infizierten personen
all das ist noch sehr in der end in der
entwicklung und wir müssen uns jetzt
wirklich die zeit nehmen bis nach ostern
um gemeinsam mit den experten eine
bewertung der lage vornehmen zu können
und es ist zu früh jetzt ein datum zu
nennen wir haben gesagt mindestens bis
zum 19 04 müssen wir uns die bisherigen
ausnahmen auf unsere bisherigen kontakt
beschränken aufrecht erhalten und können
dann erst ab dem 20 04 10 weiter planen
aber es ist immer dazu gesagt worden
wir können jetzt nicht die erwartung in
die welt setzen das dann ab 20.04 alles
wieder normal wird aber seien sie sicher
dass alle ministerpräsidenten und die
bundeskanzlerin natürlich sobald ist
vertretbar ist
und sobald wir die einschätzung haben es
führt uns nicht wieder in
ein rückschritt dass wir dann sehr wohl
sehr gerne auch lockerungen der
maßnahmen vornehmen würden aber es ist
zu früh dieses jetzt spekulativ in die
welt zu setzen
das könnte enttäuschte erwartungen
bedeuten
und man muss wirklich wissen dass es da
zu einer sehr sorgfältigen analyse der
dann aktuellen daten erfordert wir
wissen noch nicht genug darüber wie sich
die infektionszahlen weiterentwickeln
sie sehen dass die dynamik in einigen
bundesländern noch hoch ist wir sind
derzeit noch überholt worden sozusagen
in den instanzen durch die flächenländer
baden württemberg und bayern
und ich denke wir brauchen die
hinreichende sicherheit dass wir die
infektionszahlen ausreichend gebremst
haben weil wir ja nicht riskieren wollen
durch eine zu frühe lockerung von
maßnahmen dann doch in eine bedrohliche
situation zu kommen was die auslastung
und beziehungsweise die überlastung des
gesundheitssystems angeht
dazu passt eine frage des kollegen
michael link von der morgenpost kann der
senat etwas können sie etwas
tschentscher zu dem konzeptpapier des
bundesinnenministeriums sagen bezieht
sich da auf eine berichterstattung des
spiegel der über exit pläne berichtet
hatte also es geht darum wie das
öffentliche leben langsam wieder
hochgefahren werden soll kollege fragt
wurde das mit den regierungschefs der
länder besprochen
es entstehen jetzt ja an
unterschiedlichen stellen szenarien und
konzepte wie wir schrittweise aus dieser
situation wieder aussteigen können
auch mir sind diverse konzepte zur
kenntnis gekommen
es gibt natürlich auch viele jetzt die
überlegung anstellen wie ein solcher
plan ein solches szenario sich
darstellen könnte aber es gibt derzeit
die klare vereinbarung dass wir darüber
am 15 april also an dem dienstag nach
ostern in einer telefonschaltkonferenz
beraten und dann wird man in den tagen
darauf sehen ob wir einen
solches szenario wirklich entwickeln
können aber alle sind sich vermutlich
einig dass wir nicht einen punkt haben
können und dann sagen ab jetzt ist alles
wieder wie vorher
sondern es ist sehr wahrscheinlich dass
wir im schritten in mehreren schritten
in einem in einem ausstiegsszenario uns
aus dieser situation wieder
herausbewegen müssen einfach aus
vorsichtsgründen weil man natürlich auch
sicher sein muss dass eine maßnahme die
man ergreift nicht zu einer
unerwünschten beschleunigung wiederum
der der epidemie dynamik führt und
insofern es ist sehr wahrscheinlich dass
wir ein schrittweises konzept verfolgen
werden
aber wann das gestartet werden kann und
wie man die abfolge der maßnahmen dann
festlegt dass bleibt wirklich der
diskussion vorbehalten die wir nach
ostern führen und die auch auf der
grundlage von neuen
experteneinschätzungen geführt werden
muss auch in diesem hause wir haben
anfangen immer sehr genau auf diese
verdopplung zahlen geguckt und da sind
wir jetzt in hamburg bei über 14 tagen
wie bewerten sie diese zahl und ist das
so vorangegangen wie sie sich das
vorgestellt haben und es wurde ja auch
immer ein zeitraum in aussicht gestellt
nämlich diese 14 tage von der kanzlerin
dass man ab dann lockerungen einleiten
könnte war das ein fehler diese zahl in
den raum zu stellen
also ich habe solche zahlen nicht in den
raum gestellt ich weiß dass die
verdoppelung zahl ein guter indikator
dafür ist wie die dynamik auch die
regionale dynamik bei dem sich darstellt
das ist einer von mehreren kriterien die
man zu grunde legen kann der prüfer
storcks hat ihm erwähnt dass ein ganz
hartes kriterium das ja nicht darauf
beruht wie viel und durch mit welchen
indikationen man testet das nicht davon
abhängt sondern das wirklich ein hartes
kriterium ist und das sind die patienten
die krankenhaus richtig behandelt werde
also die krankenhaus
behandlungsbedürftig sind und das
wesentliche merkmal wo wir ja
versuchen vorsichtig zu sein ist die
anzahl der intensivpatienten
denn das ist ja das kritische was wir in
italien und in anderen ländern sehen
dass das der makler ist auf den wir
besonders achten müssen konzeptionell
insofern kann ich mir vorstellen dass
wir am ende gar nicht an solchen etwas
unsicheren indikatoren die verdoppelung
zeiten uns orientieren sondern eben an
dem was kritisch ist nämlich der
kapazität der intensivbehandlung und
auch dort gibt es ja noch keine klarheit
wann beatmungsgeräte zur verfügung
stehen die uns angekündigt worden sind
und insofern gibt es auch an dieser
stelle noch einen sieg gibt es noch
offene punkte die wir jetzt hoffentlich
in den nächsten ein zwei wochen dann
klären können um ein klareres bild zu
bekommen
ich habe mehrere fragen die in diese
richtung
auch weisen eine frage des kollegen
schlink morgenpost wie ist der aktuelle
reproduktions wert für hamburg das ist
ja der wert sozusagen der angibt wie
viele menschen ein infizierter weiter an
steckt kann man das sagen
er liegt bei 1 ungefähr aber das sind ja
auch alles so annahmen also es gibt
vermutlich eine dunkelziffer
die ist umso höher je weniger man testet
wir testen im bundesdurchschnitt
vergleich im bundesvergleich relativ
viel die zahlen haben sie gehört
insofern haben wir ein vielleicht ein
etwas klareren blick auf die lage aber
die gesamte dynamik und woran dinge
liegen das sind doch sehr schwer zu
beurteilenden fragen wir sind vermutlich
durch die reiserückkehrer in unseren
frühjahrsferien auf eine bestimmte art
sozusagen ihnen diese in diese epidemie
hineingeraten
in anderen bundesländern ist es auf
anderem wege passiert und jetzt eins zu
eins zu beurteilen
wie hoch die dunkelziffer ist wie die
infektionsketten möglicherweise weiter
gegangen sind das ist nicht sehr sicher
und deswegen haben wir uns ja die zeit
genommen um zu beobachten wie unsere
kontakt beschränkende maßnahmen sich
dann mittelfristig auswirken
und da allerdings haben wir ja nun die
beruhigende erkenntnis dass wir
jedenfalls nicht in eine exponentielle
phase desinfektions anschließt gekommen
sind sondern wir sind eher in einem
linearen die eine oder andere tages zahl
gibt uns das gefühl wir kommen sogar
einen moderateren anstieg aber es sind
tagesschwankungen sie wissen dass das
wir gestern einen sehr niedrigen wert
hat und heute haben wir wieder einen
eher der dem mittelwert näher ist den
wir die letzten tage haben wir können
morgen wieder einen haben der darüber
liegt wir sind aber so viel kann man
glaube ich sagen jetzt nicht in die
exponentielle phase geraten und das gibt
uns die gewissheit dass wir zeit haben
um jetzt die entsprechenden
entscheidungen sorgfältig abzuwägen und
diese zeit müssen wir uns nehmen wir
dürfen jetzt nicht aus einem bauchgefühl
und aus ungeduld heraus falsche
entscheidungen treffen die dann das
zunichte machen was wir ja mit großem
aufwand bisher erreicht haben
wie viele corona fälle gibt es
mittlerweile in hamburger pflegeheimen
auch das ist ja ein wichtiges thema
ich suche gerade die zahl sind etwa 130
positiv getestete fälle in verschiedenen
heim
was muss ich an vielen dank einschalten
noch eine frage die sozusagen die
verhaltensweise in den kommenden tagen
verhaltensweise der menschen in den
kommenden tagen betrifft
jule bleyer hamburger abendblatt
schreibt viele hamburger mit kleinen
kindern fragen sich derzeit ob sie nicht
mittlerweile schon lange genug soziale
kontakte vermieten haben um sicher zu
sein dass sie nicht infiziert sind und
jetzt wieder die großeltern treffen
können wie sollen sich diese familien
verhalten
anders gefragt gilt weiterhin der app
der appell seine großeltern nicht
zutreffen
ja die empfehlung gilt fort und gerade
weil wir wissen dass die ältere
bevölkerung style eben besonders
anfällig ist für auch schwerere
erkrankungen geht es ein bisschen auch
im eigenen familiären interesse also es
geht da wirklich darum dass man jetzt
nicht sagte es wird schon jetzt gerade
nicht sein
wir wissen ja immer wieder das ist auch
infektions nachweise gibt von personen
die jetzt damit nicht gerechnet haben
weil sie nicht unmittelbar eine
kontaktperson hatten und diese
sicherheit dass man sagt also wir haben
da schon nichts die ist möglicherweise
trügerisch deswegen gilt bis auf
weiteres
kontakt zu älteren menschen zu vermeiden
sowie in der kampagne die die
gesundheitsbehörde jetzt öffentlich
gemacht hat die heißt es bringt corona
nicht zur oma zum beispiel das oder wie
das ist und opa sind mit abstand die
besten ja das ist der versuch jetzt
trotz der ostertage das ist uns ja
bewusst das ist jetzt eine besondere
situation ist das ist eigentlich die
zeit der familienfeiern und der
familienbesuche und gerade deshalb haben
wir ja auch ganz bewusst gesagt
wir müssen diese zeit jetzt nochmal
überstehen mit den kontakt
beschränkungen eine frage die in
dieselbe richtung zitiert deswegen
direkt daran angeschlossenen frau jessen
hamburger am blatt fragt aufgrund
vermehrter leser anfragen darf sich eine
kuh wie positiv getestete familien
zwischen chinesen und and isoliert in
den ostertagen mit einer anderen familie
bei der ebenfalls alle
familienmitglieder in einem haushalt
leben
im privaten rahmen treffen oder würden
sich diese sogar strafbar machen
also wir differenzieren jetzt nicht weil
es sehr schwer ist das auch
einzuschätzen es gibt diese regeln dass
wir sagen quarantäne soll
aufrechterhalten bleiben
in diesen 14 tage regeln mit zwei tagen
symptomfreiheit am ende aber weitere
erkenntnisse darüber dass wir wirklich
eine stabile immunität und nicht
infektiosität haben
da sind wir jedenfalls keine
verlässlichen informationen der zeit
bekannt und im gesamten handy können wir
auch gar nicht differenzieren also es
gibt ja keinen der jetzt plötzlich eine
auswahl es in der hand hat und sagt hier
hier ist mein artikel von denen es ja
definitiv auch momentan noch gar nicht
gibt und insofern differenzieren wir
hier nicht und bitten schon darum dass
wir hier insgesamt jetzt kontakte
vermeiden so wie es unsere verfügung
oder unsere rechtsverordnung jetzt
vorgibt
früheren mehrere fragen erst mal
vielleicht eine anhang route kann man
sagen würden hier so ein bisschen die
regeln bricht oder geht das so quer
durch also das ganz deutlich hier der
ganz deutliche schwerpunkt ist eben bei
wir haben kontakt einschränkung
verstößen sind nicht mehr so die
gewerbebetriebe die am anfang hat
durchaus auch stärker hatten und
auffälliger als andere sind gruppen
jüngeren menschen menschen männer also
es ist möglich dass diese gruppen
stärker ausländern zusammengesetzt sind
als hausfrau gut da will ich da nicht
weiterhin sie dringend ich hab gar nicht
eine andere frage stellen
ich habe mit einiger überraschung der
mopo entnommen dass herr fischer der
auch nicht irgendwer ist gesagt hat das
virus beeinflusst unser leben in völlig
überzogener weise
er stehe in keinem verhältnis zur gefahr
die von dem virus ausgeht hat man es
aber auch gesagt dass er die maßnahmen
für vernünftig hält die wir insgesamt in
deutschland in kraft gesetzt haben
sie können gerne herrn besteht direkt
fragen aber in den telefonaten die ich
mit ihm hatte war schon mein eindruck
dass er sagt wir brauchen jetzt nicht in
panik zu verfallen und er sagt ja auch
ganz gezielt wir wollen uns über die
sektion aus den todesfällen
informationen für die lebenden
verschaffen
und er hat sich wenn sie das so
ansprechen glaube ich auch festgelegt
dass er sagt es ist schon so wie wir
angenommen haben das ist eben im
wesentlichen dann doch personen sind mit
besonderen risikofaktoren
vorerkrankungen die dann sehr schwer
erkranken oder eben auch tödlich
erkrankten und insofern ist herschel ein
sehr kompetenter enorme erfahrener
rechtsmediziner der die lage wie wir sie
in hamburg sehen eben sehr sorgfältig
aufarbeiten und entsprechend auch diese
informationen liefert die frau prüfer
storcks ihnen ja
übermittelt in dem er nicht nur sagt wer
ist mit corona verstorben sondern wer
ist daran verstorben
man muss ja auch bedenken dass ist
weiterhin andere ernste erkrankungen
gibt dass wir nicht bei jedem der jetzt
schwer erkrankt unmittelbar davon
ausgehen können dass ist nun schon
corona virus bedingt sein muss weil
diese person positiv getestet ist man
muss ja weiterhin an alle anderen
diagnosen differentialdiagnose denken
und auch darauf verweist glaube ich
hatte dass er sagt wir dürfen jetzt
nicht einseitig denken und handeln
ich habe ihn nur wenn ich das noch mal
nachfragen darf oder erklären darf so
verstanden dass er sagt ja die menschen
versterben weil sie die korona sitzung
zusätzlich nicht noch verkraften können
aber das würde ja bedeuten dass es sehr
sinnvoll ist sozusagen die ganz
schwachen zu schützen und uns andere den
vielleicht eher auszusetzen sollten auch
das ist ja das konzept deswegen sagen
wir ja in alten- und pflegeheim
besonders vorsichtig sein
deshalb dort keine besucher gerade weil
wenn schon jemand in höherem alter mit
einer herzerkrankung oder mit einer
grundschule lungenerkrankung vorbelastet
ist dann ist diese corona virusinfektion
ein zusätzlicher so starker
belastungsfaktor dass es eben dann am
ende zu viel sein kann und deswegen ist
ja das was er sagt das konzept auch
deswegen wir sagen kampagne lautet bitte
ältere leute besonders im blick haben
und eben in fällen einer eine erkrankung
an corona auch die begleit erkrankung
und eben die tatsächliche symptomatik
dann bedenken
und es gilt der satz wer ernst erkrankt
ist soll sich melden soll auch in die
krankenhausaufnahme kommen aber auch
dort gibt es eben viele leichtere fälle
wo dann die erfahrenen klinischen
internisten 19 listen sagen hier
brauchen wir jetzt keine
krankenhausbehandlung es ist etwas was
im einzelfall jeweils zu entscheiden ist
und die einschätzung von den tischen
beruht glaube ich auf seiner sehr
langjährigen erfahrung und den
erkenntnissen der her die er jetzt
anhand seiner sektion erhält trotzdem
steht ja im raum dass er sagt ist
beeinträchtigt unser leben in
überzogener weise damit meint er aber
gesagt frage sie dann selber er ist ein
erfahrener hochkompetenter mediziner
er hat ein bild von der lage ich kann
nur sagen dass wir in deutschland sehr
übereinstimmt gesagt haben wir wollen
die bilder des in italien gegeben hat in
deutschland unbedingt vermeiden
es gibt diese erfahrungen in den
vereinigten staaten es gibt sie in
spanien viele europäische regierungen du
zunächst einen etwas lockereren kurs
gefahren haben sind umgeschwenkt und
verschärfen die maßnahmen so wie sie in
deutschland jetzt gelten und insofern
glaube ich hatte mich nach meinem
verständnis er gesagt es ist ein ganzes
thema aber jetzt übertreiben was man
dich es ist kein grund zur panik
und er plädiert so verstehe ich ihn für
ein rationales vorgehen an dieser stelle
insbesondere in der überlegung welche
todesfälle sind wirklich ursächlich auf
corona virus zurückzuführen
und welche haben dann nach fachlicher
einschätzung der rechtsmedizin am ende
doch eine andere todesursache gehabt
kleiner themen schwenk eine frage an den
innensenator wie ich vermutet matthias
adler vom tages journal fragt dürfen
hamburger auf bänken verweilen oder gibt
es eine sitz zeitbeschränkung wie es
wohl am wochenende von der polizei an
der alster suggeriert wurde
ja das ist ein bisschen ärgerlich
berichterstattung weil ich das mal sagen
darf der wir auch schon verschiedentlich
versucht habe entgegen zu treten also es
gibt natürlich keine zeitbeschränkung
irgendwo die menschen sollen sich
draußen aufhalten und sie können sich
natürlich dann auch hinsetzen solange
sie das mit den entsprechend abständen
und in entsprechenden gruppen also in
nicht zu großen gruppen zu tun sondern
so wie es eben zugelassen ist das kann
man der verordnung auch ganz leicht
nehmen
da werden sie nirgendwo etwas finden
zurzeit beschränkung und entsprechend
hat die polizei da auch nichts
entsprechendes umgesetzt eine frage die
den selben themenkomplex berührt kollege
carsten sind fragt wie kann es sein dass
gerade am vergangenen sonntag viele
menschen sich an der alster versammelt
haben und er selbst am späten nachmittag
frühen abend keine polizeikontrollen
wahrgenommen hat er wünschte sie sich
offensichtlich für die zeit auch also
ich kann jetzt nicht ausschließen dass
es auch mal zeitpunkt gegeben hat wo man
nicht sofort einen polizisten gesehen
hat es hat eine hohe polizeiliche
präsenz gerade im bereich als da und
auch entsprechende maßnahmen gegeben das
läuft ja auch der meldung wiederum dass
kollegen vom tage journal entgegen also
da man kann schon sehen dass die polizei
präsent war und auch maßnahmen ergriffen
hat
auch das thema masken pflicht
beschäftigt die kolleginnen und kollegen
weiterhin mal kasse vom hamburger am
blatt frage ist für hamburg eine masken
pflicht geplant etwa für supermärkte im
öffentlichen nahverkehr und in gebäuden
mit publikumsverkehr wie ist ab der
kommenden woche ja bekanntlich in jena
gelten soll
wir haben dazu auch schon mehrfach
stellung genommen wir haben derzeit ein
versorgungsengpass mit schutzausrüstung
das bezieht sich insbesondere auf
schutzmasken vor allem auch die die wir
ja im klinischen betrieb die wir in den
gesundheitseinrichtungen unbedingt
benötigen
und wir haben zunächst einmal jetzt die
aufgabe dass die schutzausrüstung die
wir haben ganz besonders in den
sensiblen bereichen also im
gesundheitsbereich eingesetzt wird
darüber hinaus wissen wir dass eine sehr
gute vorkehrung für den normalen alltag
die abstandsregelung ist und deswegen
ist das auch derzeit die entscheidung
für ganz deutschland
jena ist man es ist die einzige ausnahme
alle anderen insbesondere alle länder
haben sich darauf verständigt dass wir
derzeit eine solche masken pflicht nicht
vorsehen
aber schwerpunkt der begründung die ich
hier wirklich daran dass wir ja in einem
mangel an schutzausrüstung uns derzeit
bewegen die in ganz deutschland zu
beobachten ist in ganz europa im grunde
weltweit
und das liegt ja im kern daran dass wir
an enorm gestiegenen bedarf haben wegen
dieser pandemie und die versorgungslage
nicht so ist wie man sich wie gewünscht
hätte oder wie man sie vielleicht auch
vorher gesehen hat wir haben eben sehr
schwierige lieferketten wir haben
unklarheit oft über die vier termine
über verlässlichkeit der lieferanten und
insofern ist es schon eine insgesamt
angespannte situation
die bundesregierung die länder die
krankenhäuser die
gesundheitseinrichtungen sind alle mit
ihren eigenen beschaffungsvorgängen
befasst und wir hoffen dass wir dann
auch in absehbarer zeit in eine
stabilere versorgungslage kommen und bis
dahin gilt dass wir diese entscheidung
einer masken pflicht für deutschland
nicht getroffen haben
eine eine frage des kollegen ralf
zimmermann von seefahrt zdf schließt an
die masken thematik was tun sie konkret
für die ausstattung mit schutzausrüstung
in den alten und pflegeeinrichtungen der
stadt und wie groß ist ihre
diesbezügliche sorge könnte auch an
siefer stocks gerichtet sein
also wir haben jetzt aktuell 70.000 ffp
zwei masken an die hamburgische
pflegegesellschaft gegeben zur
verteilung auch in den
pflegeeinrichtungen wir würden gerne
mehr zur verfügung stellen wir würden
auch schutzstandards unterhalb von fc2
gerne vermied zur verfügung stellen aber
es gibt immer noch das lieferprobleme
der bund besorgt ja zentral aber die
lieferung kommen schleppend und immer
verspätet
wir bedienen aus unserem anteil als land
vornehmlich dann die pflegeeinrichtungen
und die krankenhäuser während ja ein
anderer anteil an die kassenärztliche
vereinigung für den ambulanten bereich
geht
die situation muss ich dringend bessern
wir nutzen jede möglichkeit auch als
gesundheitsbehörde zu bestellen
wir prüfen alle angebote wir haben aber
auch noch keine lieferungen bekommen wir
haben einige bestellungen laufen
wir sind auch im gespräch mit dem
hamburger unternehmen die uns beliefern
können möglicherweise auch in dem sie
ihre produktion umstellen auf
schutzmasken auf diesen augen
der kollege heiko sander würde gerne
wissen warum baumärkte geöffnet sind
aber kirchen geschlossen bleiben weil
baumärkte in die kategorie gefallen sind
dass sie für den täglichen bedarf
wichtig sind wenn wir menschen dazu
bringen dass sie sich überwiegend in
ihrer wohnung aufhalten
dann war die der gedankengang dass es
dann auch möglich und nötig ist
die ist dass ich eine glühbirne
auszuwechseln
baumärkte im sinne von man kann seine
seinen häuslichen seine häusliche
umgebung weiterhin in ordnung halten
es gibt aber kein festes gesetz ich kann
nicht beweisen dass genau dieser
baumarkt jetzt sinnvoller weise geöffnet
geblieben ist aber ein elektronikmarkt
nebenan seine türen geschlossen hat es
gibt eine eine einvernehmliche liste an
einzelhandelsgeschäften die ausgenommen
worden sind sie wissen dass wir eine
zeit lang mit den friseuren
unterschiedliche situationen haben und
es gibt da wirklich keine beweisführung
dass man sagt dass es jetzt das was man
machen muss und alles andere war nicht
nötig oder umgekehrt wichtig ist ja dass
wir das für einheitlichkeit haben denn
was wir nicht gebrauchen können ist dass
in dem einen bundesland die
elektronikmärkte nebenan die baumärkte
und dann irgendwann spricht sich rum
wenn du da was brauchst du fährst du
dahin
das würde niemandem nutzen weil wir
würden eher mehr bewegungen und enge
auslösen
und deswegen ist die einheitlichkeit
dieser festlegung
ein wichtiger gesichtspunkt gewesen ich
kann aber ihn nicht beweisen dass man
vielleicht genau so durchgekommen wäre
wenn man die elektronik märkte geöffnet
hätte oder wenn man auch die baumärkte
geschlossen hätte es geht immer von der
denkart das was die menschen fürs
tägliche leben brauchen
dazu gehört natürlich die
lebensmittelversorgung so gehören
natürlich die die hygiene artikel die
drogerien apotheken und dann kommt es
irgendwann ein einzelhandels bereiche wo
man
hohmann grenzfragen hat und dann gibt es
auch solche wo man sagt ja da sind wir
ziemlich schnell einig gewesen dass man
jetzt nicht unbedingt möbelkäufer oder
so machen muss weil das eher
langfristige überlegungen sind den
kollegen ralf zimmermann von siewert
interessiert diese thematik auch und er
fragt warum wird den menschen eigentlich
nicht zugetraut bei religiösen
veranstaltungen und festen die jetzt
anstehen wir ostern den mindestabstand
einzuhalten
ja das ist eben so dass wir da wirklich
eine generelle regelung für alle
religionsgemeinschaften und für alle
gotteshäuser gemeinsam treffen wollten
sie haben glaube ich auch erfahren dass
die religionsgemeinschaften in hamburg
das die katholische evangelische kirche
sich dieser haltung ja auch
angeschlossen haben es gab da ja eine
eine wirklich sehr breite akzeptanz
dafür dass wir eben das was
typischerweise ja in gotteshäusern in
der religions- zusammenhängt führt dass
menschen zusammenkommen dass sie
gemeinsam gottesdienste feiern
dass dies eben zu diesen zeiten nicht
erfolgen soll
und wir haben meines wissens jetzt keine
großen probleme in der akzeptanz dieser
vorgabe aber ich gebe zu das ist für
osterfeiertage das ist natürlich für
diejenigen die religiös leben schon eine
sehr besondere situation ich bin
insofern dankbar dass auch der
interreligiöse dialog den es in hamburg
gibt dass sich alle gemeinsam dieser
gesamtgesellschaftlichen verantwortung
jetzt stellen dass wir so wenig kontakt
risiken wie möglich haben sollen und
dazu gehört eben auch dieser bereich
kollege gernot knödler von der taz
spricht ein völlig anderes thema an
wahrung unterbindet der senat kundgebung
kleiner gruppen deren mitglieder in
großem abstand zueinander stehen und
sogar kundgebungen einzelner personen
und er fragt zusätzlich ist das
verhältnismäßig mit blick auf das
versammlungsrecht und die
meinungsfreiheit die ja durch das
grundgesetz geschützt sind natürlich
gerne was sagen wir hatten vor freitag
eine rechtslage in der versammlung gar
keine ausnahmen möglich waren sondern
versammlung waren untersagt fielen unter
die geltenden regeln zur minimierung von
kontakten zur verhinderung von
zusammenkünften seit letztem freitag
haben wir mit der verordnung jetzt
gerade eine ausnahmeregelung geschaffen
in der nach der wir jetzt prüfen können
in zukunft ob wir unter einhaltung der
abstandsregeln und wenn gewährleistet
ist dass eben einen an zusammenkommen
und das sich bilden von größeren
überhaupt von von gruppen und
menschenmengen vermieden werden kann
dann doch oft versammlungen zu lassen
können wenn sie dann in einem
entsprechenden format sind also denkbar
sind sind mahnwachen oder bestimmte
aktionen an denen wenige menschen
beteiligt sind und die er darauf
gerichtet sind dann mit ein mediales
bild oder auch für den für die sozialen
medien an ein bestimmtes bestimmte optik
zu produzieren
daher versuchen wir mit anmeldern auch
zu lösungen zu kommen
es ist nur wichtig dass wir auch im
kontext von politischer meinungskampf
gabe
öffentlichen raum das ist ein grundrecht
aber es ist auch deutlich geregelt ist
das infektionsschutzgesetz dieses
grundrecht einschränken kann und die
situation haben wir jetzt
es ist eingeschränkt insofern müssen wir
darauf achten dass im gesamtkontext
dieses versammlungs geschehens das heißt
auch im sozusagen auf dem weg zu einer
solchen versammlung während der
versammlung man auch danach eben keine
größeren zusammenkünften entstehen nicht
nur durch die versammlung selbst sondern
auch durch menschen die das dann
wahrnehmen und sich nähern und das
beobachten worden das problem liegt
daran dass das ein bisschen dem dem
wesen einer versammlung widerspricht die
ist natürlich eigentlich darauf
ausgerichtet dass dort menschen gerade
sich versammeln sollen dass man dahin
kommt dass man das waren denn das
aufmerksamkeit entsteht genau das darf
im moment aber eigentlich gerade nicht
passieren deswegen sind diese
verabredungen die man da finden kann
auch nicht ganz leicht aber wir
versuchen an einen rahmen zu finden im
rahmen der kontext dieser
ausnahmemöglichkeit das jedenfalls
bestimmte versammlungs formate die mit
dem infektionsschutz vereinbar sind auch
stattfinden können herr grothe können
sie sagen was in diesem zusammenhang
wenige personen bedeutet
an das muss ein bisschen sich im
einzelfall angeguckt werden
das habe ein bisschen damit zu tun wie
viele menschen kann der
versammlungsleiter steuern und welcher
welcher zulauf ist zu erwarten wie
diszipliniert sind die
versammlungsteilnehmer gibt es bestimmt
strukturen oder oder formate wo man sich
das gut vorstellen kann
aber es gibt auch welche wo wir
anmeldungen dann vielleicht bekommen die
zunächst nur wenige menschen wohl noch
weniger menschen benannt werden oder
eine geringe zahl bin dann wird wo wir
aber aus der vergangenheit wissen es
werden mit sicherheit mehr oder wo dann
durch die art der versammlung einen ein
großer auflauf entsteht und das müssen
wir eben vermeiden insofern sind das im
einzelfall zu treffende entscheidung die
wir jetzt nicht wo wir nicht schematisch
mit mit konkreten zahlen angaben
arbeiten können
gut ich habe noch drei fragen die ich
gerne stellen würde vielleicht auch mit
der bitte um relativ kurze antworten
eine frage dreht sich erneut um das drop
in das wir hier schon einmal erörtert
haben die lage vor dem drop in chrissi
milia nzen fragt ob dem senat bekannt
ist dass das drop in nicht über
ausreichend schutzkleidung gp2 masken
und dessen desinfektionsmittel verfügt
und wie die versorgung zum schutz der
mitarbeiter des drop in sowie der
betreuten drogenabhängigen
sichergestellt werden kann oder soll
wo es und auch meinem erkenntnisstand
gibt es kein problem mit
desinfektionsmittel die selektions
mittel können wir ausgeben und haben das
rausgegeben bei schutzmasken ist mir
auch nicht bekannt dass wir hier einen
anforderungen haben die uns jetzt als
besonders dringlich entgegengekommen ist
also ich kann garantieren dass wir in
der hinsicht auf jeden fall mit dem drop
in gut zusammenarbeiten
kollege marc hasse spricht eine bewegung
sap an über die diskutiert werde da die
soll helfen die infektion einzudämmen
wenn die lockerung nach und nach
aufgehoben werden wie steht der
bürgermeister dazu könnte das in hamburg
eingeführt werden
wir haben dazu im senat noch keine keine
beratung gehabt weil diese app ja auch
erst in der entwicklung ist
es ist wichtig dass sie zuverlässig wäre
wenn falsche sicherheit immer ein
problem ist in so einer situation nach
dem was ich darüber weiß geht es darum
dass man im nachgang informiert werden
kann wenn eine person der man auf eine
bestimmte distanz näher gekommen ist
sich als corona positiv getestet
herausstellt das kann eine möglichst
eine möglichkeit sein um
infektionsketten einzugrenzen und nach
meinem kenntnisstand geht es darum dass
dies auf freiwilliger basis eingeführt
wird und insofern gehört es zu dem paket
das wir nach ostern besprechen werden
wenn dies eine vernünftige maßnahme ist
wenn sie zum beispiel auch auf
freiwilligkeit beruht und wenn
sichergestellt ist dass die daten
ausschließlich für diese infektions
vermeidungs zwecke eingesetzt werden
können hätte ich persönlich jetzt keine
bedenken dass auch für mich selber zum
beispiel zu nutzen aber die diskussion
ist noch nicht so weit fortgeschritten
dass wir dann eine entscheidungsfindung
eingetreten werden
kollege markus lorenz faz verlag fünf
wochen corona krisenmodus im rathaus
gilt für alle übrigen hamburger politik
themen eigentlich auch eine art shutdown
und wie lange hält es der bürgermeister
für möglich die stadt mit einer
kommissarischen landesregierung zu
führen
zunächst einmal ist ja wichtig dass wir
die operativen fragen und die dringende
entscheidungen die ich jetzt im
zusammenhang mit der korona krise an
stehen kompetent zeitnah sachgerecht
treffen können ich denke das ist
sichergestellt die behörden die
senatsmitglieder die mitglieder des
staatsräte kollegen arbeiten sehr eng
zusammen
und der erfolg bei all den problemen die
wir natürlich im einzelfall haben sie
müssen ja wissen wir haben nicht eine
krise sondern wir haben 20 30
unterschiedliche krisenherde
gleichzeitig wir haben die
wirtschaftlichen fragen die sozialen
fragen
die operativen themen das
gesundheitswesen das in vielen bereichen
sich einstellen muss der gesamte
öffentliche gesundheitssektor wir
arbeiten wirklich an ganz vielen
baustellen und fragestellungen
gleichzeitig und sind eben insgesamt
wenn ich auch mal die akzeptanz der
maßnahmen mir vor augen führe die wir
hier wirklich erkennen sind wir in einer
lage in die wir in so einer situation
wirklich benötigen dass wir die
wichtigsten fragen zunächst klären
konnten dass wir uns jetzt vor arbeiten
dass wir auch präventiv jetzt im blick
auf die nächsten wochen vorankommen und
dass wir die infektionszahlen haben die
wir haben dass wir aus einer situation
in der wir bezogen auf die bundesländer
die höchste instanz zahl hatten dass wir
aber auch im städtevergleich mit anderen
jetzt in eine lage kommen in der man
wirklich sagen kann die dynamik ist bei
uns nicht mehr so hoch oder sie ist
jedenfalls nicht so hoch wie in anderen
teilen deutschlands das zeigt schon dass
wir die eine oder andere sache
offensichtlich richtig gemacht haben und
insofern gilt jetzt nicht entwarnung
aber je mehr wir in einem stabilen
zustand kommen
je klarer auch wird dass wir in einem
stufenplan wieder aus dieser situation
aussteigen können
umso mehr widmen wir uns natürlich dann
auch den anderen politischen fragen die
derzeit zurückstehen müssen wir haben
schon jetzt dringendst entscheidungen
aus anderen bereichen natürlich immer
getroffen
aber letztlich ist dies nicht der
zustand den sich irgendjemand wünscht
also das ist doch ganz klar dass wir
alle gemeinsam das gilt glaube ich
genauso für die opposition wie für die
derzeitigen regierungsparteien
dass wir eben so schnell wie möglich
lieber wieder in einem normalen
politischen diskurs in der bürgerschaft
im senat in normalen zusammenhängen
politisch arbeiten würden und sagen sie
sicher dass die spd und die grünen
sobald es irgendwie geht auch
koalitionsverhandlungen aufnehmen werden
und dann so bald wie möglich natürlich
auch zu einem ergebnis kommen wollen
aber derzeit gilt für uns das was für
alle gilt wir haben richtig viele themen
noch die zu bearbeiten sind und deswegen
gilt bis zum 19 20 04
wir sind in einem ausnahmezustand und
werden dann erst wissen wie es
weitergeht aber ich halte diesen zustand
einer geschäftsführenden regierung jetzt
nicht für den wünschenswerten sondern
wir machen dies aus der not der lage
heraus wenn es nach mir ginge wären wir
schon fast durch könnten jetzt
parteitage veranstalten um das
koalitions ergebnis abzusegnen aber
stellen sie sich das doch vor wie soll
das in so einer situation denn sein dass
wir in eine normale politische
willensbildung über eine senatsbildung
haben die ja dann fünf jahre halten soll
und insofern ist es derzeit eine
eine anstrengende und schwierige
situation die aber den umständen
geschuldet ist und die wir auch in
diesem punkt auf das auf das
kürzestmöglichen auf die kürzest
möglichen zeitraum begrenzen wollen
alle letzte frage eine pandemie frage
steht die überlegung noch im raum dass
70 prozent der bevölkerung durch
infiziert werden sollen oder müssen um
die pandemie zu stoppen das wären circa
56 millionen menschen in deutschland
also das sind jetzt wirklich fragen der
epidemiologie ich würde es mal so
formulieren je mehr menschen eine
natürliche immunität entwickelt haben
und deswegen ja die studie die frau
prüfer storcks eben zitiert hatte sich
das uke beteiligt umso besser ist es für
die gesamtsituation und deswegen ist es
aber jetzt auch wirklich nötig sich die
frage anzusehen
es gibt eben diese unauffälligen
infektion die dazu führen dass jemand
gar nicht erkrankt ist vielleicht gar
nicht ahnt dass er mit diesem virus in
kontakt stand auch solche kontakte mit
dem virus ermöglichen vermutlich in
immunität und die studie die frau prüfer
stolz erwähnt hat die jetzt begonnen
wird zunächst einmal mit einem kontroll
ausgangswert indem wir wissen sind die
tests dies gibt spezifisch können wir
sie für die hamburger populationen
aussagekräftig einsetzen
das wird uns eine information darüber
geben wie viel immunität wir haben wie
viele personen immun sind und dann kann
man auch erst einschätzen die viel
wirkliche erkrankungsfälle haben wir im
vergleich gehabt und haben wir eine eine
immunisierung die sich ausgebreitet hat
in der bevölkerung ohne dass es zu
erkrankungen gekommen ist und insofern
ist das wirklich jetzt eine eine
theoretische eine epidemiologische frage
ob dazu eine bestimmte anzahl an
entwickler und stattgefunden haben
müssen
das ist eine fachfrage die jetzt hier
nicht mit ja oder nein beantworten
aber es gilt das was wir schon öfter mal
erläutert haben jede überstandener
erkrankung ist vermutlich dann mit einer
zumindest für eine gewisse zeit mit
einer
immunität verbunden dass es die annahme
der experten und wir versuchen ja jetzt
den den erkrankungsverlauf oder den pc
verlauf so abzuschwächen
dass wir die überlastung grenze des
gesundheitssystems nicht erreichen
und wenn dann eine impfung zur verfügung
steht dann sind diese fragen obsolet
dann kann man impfen und dann hat man
eine möglichkeit wie wir das aus anderen
erkrankungen kann auch der epidemie
einhalt zu gebieten wir sind eben in der
sondersitzung des imk haben und sobald
sie vorhanden ist werden wir sind
natürlich einsetzen
und dann ist es glaube ich nicht mehr
entscheidend zu überlegen wie viele
infektionen solle erkrankungsfälle
brauchen wir um in einer stabilen lage
zu sein so allerletzte frage frau jansen
eine sache beschäftigt mich noch sie ist
es sicherlich zu früh zu sagen was
machen wir eigentlich beim nächsten mal
anders wenn es hoffentlich das nächste
mal auch gar nicht gibt aber gibt es
schon überlegungen wo sie sagen mensch
dabei war hamburg nicht gut aufgestellt
das würden wir beim nächsten mal auf
jeden fall anders machen
also wir reden ja ständig über diese
fehlenden materialien produktion ja ganz
genau ich denke diese erkenntnis die
wird im nachhinein sehr gut möglich
sagen wir haben ja pandemie pläne gehabt
und wir haben ja auch vorkehrungen
gehabt die durchaus sinnvoll waren wir
haben ein system an gesundheitsämtern
das funktioniert im grunde
wir haben aber jetzt erfahren dass bei
einer sehr schnellen belastung dieses
systems ist dann doch zu folgewirkungen
kommt die man vielleicht noch besser
vorbereiten kann aber deswegen wird
alles was jetzt über den verlauf dieser
sondersituation dieser krise an
erkenntnissen entsteht wir werden das im
nachhinein zusammentragen noch einmal
bewerten müssen um da wo es
schwachstellen gibt und die
versorgungslage das ist offenkundig ich
meine ganz deutschland gibt es das
gleiche problem das wir nirgendwo
ausreichend schutzausrüstung haben das
wird eine der wichtigsten vorkehrungen
für die zukunft sein dass wir entweder
eine inländische produktion in
ausreichendem umfang sicherstellen und
oder entsprechende vorräte anlegen
ich halte das im übrigen nicht nur für
die schutzausrüstung für relevant
sondern es ist jetzt schon ersichtlich
dass auch an vielen anderen stellen ja
anstrengung unternommen werden um die
verkehrten aufrecht zu erhalten
wir haben nicht beliebig diagnostik
ressourcen für soviel tests wie wir uns
das vorstellen
und bisher gibt es dafür keine anzeichen
aber natürlich muss man sich überlegen
ob in einem so wichtigen bereich der
systemrelevant im engsten sinne ist also
in dem fundamentalen sinne ist dass
unser gesundheitswesen auch funktioniert
wenn es unter volllast kommt da müssen
wir uns an vielen stellen was
medikamentenversorgung was
materialversorgung was medizinprodukte
medizingerätetechnik angeht da müssen
wir uns vergewissern dass wir in zukunft
dort sicherer aufgestellt sind derzeit
habe ich aber den eindruck dass wir in
dieser doch sehr sehr sehr dynamischen
und heftigen lage dann doch einigermaßen
uns vor arbeiten also wenn es jetzt
gelänge die beatmungsgeräte die zugesagt
sind auch zu liefern dann können wir
tatsächlich unsere intensiv kapazitäten
deutlich ausbauen
und wir haben die kompetenz an die
träger werke wir sind nicht weit weg wir
haben ein biotechnologie standort in
hamburg der seinesgleichen sucht und da
wird es möglich sein
vorkehrungen zu treffen dass wir in
zukunft eben in den
produktionsmöglichkeiten und in den
logistischen fragen sicherer aufgestellt
sind als wir das derzeit erleben und
wenn irgendjemand in deutschland das
vorhergesagte gesehen hat hätte er sich
gerne melden können
jetzt ist natürlich für alle die
erkenntnis klar und trotzdem hilft es
eben nicht weil wir nicht mehr das
problem haben dass man bestellen müsste
sondern wir haben das problem man
gestellt und trotzdem ist die
lieferkette nicht stabil wir haben
wir haben angebote von dem wir nicht
annehmen können dass sie seriös sind es
gibt eine reihe an themen die sich jetzt
praktisch ergeben und ich glaube auf
diese situation ist man in deutschland
nicht eingestellt gewesen das sollte
sich in zukunft ändern das ist fast eine
art schlusswort keine weiteren fragen
ich bedanke mich bei ihnen dass sie
heute hier waren natürlich bei allen
kolleginnen und kollegen die uns
zugeschaut haben und fragen gestellt
haben
wir schließen die lpk ich wünsche allen
alles gute

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