AUSREISEPFLICHTIGE ASYLBEWERBER: Abschiebungen aus Deutschland werden immer schwieriger

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 26.05.2020


die deutsche gesellschaft für auswärtige
politik hat in einer studie gründe für
die niedrige anzahl an rückführungen
abgelehnte asylbewerber zusammengetragen
demnach sei die datenerhebung zur
abschiebung hindernissen und die
effizienz der behörden unterentwickelt
ebenso wie die kooperation mit den
herkunftsländern deren
rücknahmebereitschaft sei entscheidend
zwar ist jeder staat völkerrechtlich zur
rücknahme eigener staat bürger
verpflichtet doch dieser pflicht kommen
viele afrikanische und asiatische
staaten nur mäßig nach
das problem ist bekannt dass seitdem es
abschiebungen gibt und wird doch von
fachbeamten auf landes- bundes- sowie
eu-ebene bearbeitet die forscherin der
studie schlagen hier vor passende
anreize zu schaffen damit es zu einer
kooperation kommt so heißt es in dem
papier
da die herkunftsländer selbst oft kein
interesse an der rückkehr ihrer
staatsbürger haben muss deutschland im
gegenzug für die kooperation etwas
anbieten
dies könne wirtschaftliche oder
finanzielle unterstützung seien etwa für
arbeitslose jugendliche aber auch eine
erleichterte visavergabe und kontingente
für legale einwanderung von
arbeitskräften
aktuell finden wegen der virus krise
ohnehin wenig abschiebung statt in den
ersten drei monaten dieses jahres sind
mehr als 4000 menschen aus deutschland
in ihre herkunftsländer oder andere
europäische staaten abgeschoben worden
die meisten von ihnen nach italien
frankreich serbien albanien und georgien
im feuer waren es von januar bis märz
5613 abschiebungen

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