CORONA-Maßnahmen: Jedes Bundesland macht was es will

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 27.05.2020


nur einige wochen hielt die allianz
zwischen den ministerpräsidenten und
bundeskanzlerin merkel
doch stück für stück drifteten die
vorstellungen von merkel und den
maßnahmen der bundesländer weiter
auseinander als kompromiss zwischen bund
und ländern konnte man sich am abend
aber auf die verlängerung der kontakt
beschränkungen bis zum 29 juni einigen
die länder können im rahmen dieser
fortschreibung die bisher gültigen
kontakt beschränkungen beibehalten oder
den aufenthalt im öffentlichen raum
nunmehr mit bis zu zehn personen oder
den angehörigen zweier ausstände
gestatten heißt es von der
bundesregierung doch schon längst haben
die bundesländer die entscheidungsgewalt
an sich gerissen
baden württembergs ministerpräsident
kretschmann macht deutlich die maßnahmen
werden nicht mehr aus berlin diktiert
es liegt in der verantwortung der einst
ministerpräsidenten und land und
stadtkreise dies verantwortungsvoll zu
handhaben
dementsprechend sind auch keine weiteren
bund länder konferenzen zu den corona
maßnahmen angesetzt vor allem im osten
hatten sich zuletzt mehrere bundesländer
für weitgehende lockerungen eingesetzt
allen voran thüringens landeschef bodo
ramelow will nahezu vollständig auf sie
verzichten doch auch in sachsen braucht
man auch mehr eigenverantwortung jetzt
ist die situation insofern anders als
dass wir sehr viel über die krankheit
wissen und deswegen ist es richtig dass
du dir diesen weg eigenverantwortung
stärken den staat zurück nehmen weiter
fortsetzen in bayern ist man dagegen
weiter vom starken start überzeugt
markus söder will mit festen regeln den
weg in der krise vorgeben natürlich
spielt die eigene verantwortung menschen
eine große rolle das machen wir in
bayern übrigens auch aber dazu braucht
es auch noch regeln die für alle gelten
ganz wird der gesprächsfaden zwischen
den ministerpräsidenten und der
kanzlerin aber nicht abreißen
heute wird merkel in einer
schaltkonferenz sich mit sechs
ostdeutschen regierungschefs beraten
gesprächsbedarf gibt es wohl genug

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