GASTRONOMEN VERZWEIFELT: Corona-Maßnahmen bremsen Geschäft aus - Umsätze brechen weg

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 28.05.2020


masken pflicht für kellner
kontaktpersonen notieren mindestens 1,5
meter abstand halten
die liste der hygienevorschriften für
restaurants ist lang
die können noch ein bisschen neid
das resort in gaststätten generell
wieder umsätze morgen hervor die es ist
ja nicht einfach in den meisten lokalen
können allerdings nur halb so viele
tische stehen wie sonst heißt auch nur
halb so viele gäste
laut einer dehoga umfrage meldet ein
drittel der lokalen nun nur einen umsatz
zwischen 25 und 50 prozent im vergleich
zum vorjahr ein weiteres drittel käme
sogar nur auf einen umsatz zwischen 10
und 25 prozent seit wiedereröffnung der
restaurants auch wenn die betriebe
wieder gäste bewirten dürfen stehen sie
aufgrund der geltenden abstands gebote
und kontakt beschränkungen mit dem
rücken zur wand so dehoga präsident
guido zöllick
die bundesregierung will gastronomen
entlasten die mehrwertsteuer für speisen
von 19 auf sieben prozent für ein jahr
senken
allerdings für getränke gilt das nicht
das timmendorfer restaurant wolkenlos
hat sich deshalb etwas überlegt eine
scheibe limette kostet hier sechs euro
90 das mineralwasser gibt dann gratis
dazu
eine protestaktion wir haben uns
entschieden da ich jetzt die
bundesregierung nur die senkung der
mehrwertsteuer auf speisen beschlossen
hat dass wir mit einem augenzwinkern
natürlich nur noch speisen anbieten
wollen deswegen gibt es jetzt eben bei
uns ein butterkeks und dazu ein café
andersrum als es vorher war oder eben
eine packung erdnüsse und dazu gibt es
dann für 26 euro eine flasche wein eine
steuersenkung auf speisen das bringt
auch bei besitzern denkbar wenig die
grünen wollen deshalb zusätzlich
direkthilfen für die gastronomie müssen
dafür sorgen dass die kneipen dass die
gaststätten aufmachen können und dass
dort auch besucherin besucher hin können
aber wir wissen alle dass können nicht
so viele sein wie normalerweise
und für manche lohnt sich das eigentlich
wirtschaftlich überhaupt nicht und
deswegen muss es direkthilfen geben weil
das infektionsrisiko draußen geringer
ist
setzen viele gastronomen auf ihren
außenbereich aber auch da gilt der
mindestabstand deshalb haben sich einige
städte wie berlin etwas überlegt sie
schaffen mehr platz auf gehwegen der
stadtteil friedrichshain will sogar
ganze straßen für tische übers
wochenende sperren

0 Kommentare

Kommentare