Hartnäckige Biber ärgern das Wasserwirtschaftsamt Hof | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 01.06.2020


normalerweise freut sich martin oertel
wenn er spuren von bibern in oberfranken
findet doch hier im gebiet der
bayerisch-tschechischen grenze bei
regnitzlosau sind biberdämme eine gefahr
ungewollt könnten die nagetiere nämlich
eine der letzten populationen der
seltenen flussperlmuschel töten
die flussperlmuschel braucht kalte
fließende gewässer abschnitte in so
einem staubereich wie hier oben wird das
wasser wärmer das erwärmt sich auch über
die maßen hinaus die für die partei
möglicherweise verträglich sind und es
lagert sich viel schlamm ab und das
schädigt die tiere unter dem schlamm
ersticken die jungen muscheln die nicht
die kraft haben sich aus dem sediment
herauszubilden
es ist gerade einmal anderthalb jahre
her seit sich eine biberfamilie im
idyllischen dreiländereck zwischen
bayern böhmen und sachsen breitgemacht
hat seitdem die tiere fleißig tag für
tag an neun dämmen staunen die gewässer
an und bringen die muscheln damit in
lebensgefahr
abhilfe kommt vom wasserwirtschaftsamt
hof schon dutzende male rückten arbeiter
mit baggern an und rissen die biberdämme
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die fleißigen tiere gerade das offenbar
wenig sie bauen ihre bollwerke einfach
immer wieder neu das
wasserwirtschaftsamt nimmt dabei viel
geld in die hand um die muscheln zu
schützen
ein doch kostet 1000 euro
und das machen wir jetzt schon einige
tage in diesem jahr
momentan sind wir bei 50 bis 20.000 euro
die bis jetzt hier schon ausgegeben
wurden aber dass dafür gegenüber
aufrechnen diese art gibt es nur hier
wir sind die letzte generation die die
chance haben dieses lebewesen hier zu
halten
die taktik die dämme immer wieder
einreisen bis es dem biber zu bunt wird
und er sich ein neues zuhause sucht
verträgen heißt das doch diese
biberfamilie ist offenbar hart im nehmen
schon dutzende male wurden ihre dämme
eingerissen die biber bauten sie immer
wieder auf sollte die verklemmungen
weiterhin scheitern bliebe nur eins
fangen und umsiedeln
wenn man ihn weckt dann tut man ihn
wirklich weit weg von karuna ist er
außerhalb des landes gegangen und im
gebiete gegangen in osteuropa wo man
wirklich menschenleere hat wo genügend
platz für den biber ist müssen wir
einfach schauen in corona zeiten wie das
funktioniert welche grenzen offen sind
und wo man solche plätze finden
das scheint versuchen die tierschützer
erst einmal weiter den biber mürbe zu
machen denn der staat bei den nets los
auch noch immer fleißig bäche und flüsse
an

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