USA: Untersuchung der Polizeibehörde wegen diskriminierenden Praktiken

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 03.06.2020


polizei und demonstranten in gebührendem
abstand getrennt durch einen zaun am
weißen haus
die menschen setzen sich friedlich über
die ausgangssperre hinweg wollen nicht
leise sein
schon den ganzen tag stehen sie hier
zeigen mit dem kniefall ihre wut über
rassismus und polizeigewalt
ich bin so wütend weil ich die ganze
gewalt gegen friedliche demonstranten
mitgekriegt habe das ist doch alles so
was von vermasselt es ist zeit wirklich
laut zu werden es wird ein langer kampf
aber ich bin dabei
in new york versuchte eine gruppe von
mehreren hundert demonstranten am abend
aus dem stadtviertel brooklyn über eine
brücke nach manhattan zu gelangen
die polizei schnitt ihnen den weg ab
landesweit gab es friedliche proteste
wie hier in los angeles und rührende
aktionen wie hier in den polizisten
armen arm marschierend mit den
demonstranten
umarmungen dankbarkeit nur vereinzelt
kommt es zu plünderungen brandstiftungen
festnahmen wie hier in new york die wut
vieler richtet sich auch gegen den us
präsidenten der am montagabend mit
tränengas eine demonstration in
washington aufgelöst hat und wieder
keine beruhigenden worte findet sondern
gemeinsam mit ehefrau melanie einen
katholischen schrein besucht in portland
legten sich hunderte demonstranten sowie
das opfer mit den händen auf dem rücken
auf den asphalt der brücke in
minneapolis dort wo george wright starb
ist jetzt eine bürgerrechts klage
eingereicht worden
die arbeit der polizei der letzten zehn
jahre soll dort jetzt systematisch
aufgearbeitet werden
wir werden den frieden auf unseren
straßen nicht wiederherstellen indem
noch mehr nationalgarde auftaucht wir
müssen die systematischen probleme
angehen die den protesten zu grunde
liegen
frieden den will auch die familie des
getöteten die mutter der sechsjährigen
tochter von george floyd hat jetzt
keinen vater mehr sagt sie unter tränen
er wird nie sehen wie sie aufwächst und
dann den abschluss macht er wird sie
niemals zum altar führen können
die proteste sie wiederholen sich jeden
tag und jede nacht der tod von jett
floyd hält ein ganzes land in atem

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