TRAUERFEIER FÜR GEORGE FLOYD: "Schweigeminute, die quälend lange 8 Minuten und 54 Sekunden dauerte“

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 05.06.2020


und damit blicken wir zu unserem
korrespondenten steffen schwarzkopf nach
washington guten morgen steffen ja es
war eine sehr emotionale trauerfeier
was war die kernbotschaft also einen der
wichtigsten sätze haben wir mit
sicherheit gerade auch im beitrag gehört
ich persönlich von den bewegungen um
ehrlich zu sein das ende von el
schaffens redet diese schweigeminute die
genau genommen acht minuten und 54
sekunden dauerte quälend lange acht
minuten und 54 sekunden die zeit nämlich
die der polizist auf george halskette
natürlich gleichzeitig auch der blick
nach vorne von elton den wir da gehört
habe habe er immer wieder gesagt the
time for change es kam also es ist die
zeit dass veränderungen kommen dass er
auch auf deutschland bezug genommen auf
berlin bezug genommen dass selbst dort
demonstrationen stattgefunden haben
etwas was ihn persönlich sehr bewegt hat
aber dann hat er auch immer wieder über
die justiz gesprochen also nicht nur ein
problem dass es bei der polizei gebe
sondern eine justiz problematik die es
seit jahren selbst seit jahrzehnten in
den usa geben wird es liest george freut
sollte nicht zu den verstorbenen
er starb nicht im zuge gewöhnlicher
gesundheitliche umstände sondern er
starb an einer allgemeinen
amerikanischen fehlfunktion der
strafjustiz weil es nicht dass
korrigierende verhalten gab dass dieses
land gelehrt hat dass wenn man ein
verbrechen begeht es egal ist ob man
eine blaue jeans oder eine blaue uniform
trägt dass man für das verbrechen das
man begeht er zahlen muss
er stellt man ein ganz klares statement
von erbschaften dass der rassismus in
den vereinigten staaten endlich ein ende
haben müsste aber es ist jetzt auch die
zehnte nacht in folge gewesen wo es
wieder proteste gewesen ergibt hat und
das trotz oder wegen der trauerfeier
also wie wir das zu die lage in den
vereinigten staaten moment einschätzen
eine andere bemerkenswerte sache carsten
die da gerade passiert als ich gestern
laufe des mittags am weißen haus war da
dachte ich na ja so langsam stirbt die
bewegung dann doch aus da waren
vielleicht zwei dutzend vielleicht waren
es auch 40 oder 50 demonstranten da als
dann am abend wieder rund ums weiße haus
gegangen bin
da waren es plötzlich wieder 1000 1500
vielleicht 2000 menschen die durch die
straßen gezogen sind hinter mir also
rund um das was inzwischen eine extreme
festung ist das zeigt dass die menschen
da nicht locker lassen und wir haben
auch proteste gehabt in new york wieder
mit tausenden in minneapolis mit
tausenden menschen in anderen städten
des menschen nicht locker lassen dass
sie weiter bereit sind für eine
veränderung auf die straßen zu gehen
jetzt am samstag also morgen auch eine
großdemo wieder hier in washington
angekündigt zehntausende vielleicht
hunderttausende teilnehmer also der
druck der straße der bleibt enorm
steffen danke für den moment nach
washington

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