SERIENSTRAFTÄTER "MEHMET" kritisiert deutsche Behörden per Brief an Erdogan

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 05.06.2020


der ende der neunziger jahre als mehmet
bekannt gewordene serienstraftäter
moody's kritisiert in einem brief an den
türkischen präsidenten erdogan einmal
mehr den umgang der deutschen behörden
mit ihm
die hätten seinen namen in rassistischer
weise mit umbenannt der ein synonym für
die türkei und das türkentum sei schrieb
er nach angaben seines anwalts zuvor
hatte die bild zeitung berichtet
das pseudonym damit erhielt der heute 36
jährige damals als jugendlicher
straftäter von bayerischen behörden aus
datenschutzgründen der familie hatte zu
einer öffentlichen debatte um kriminelle
jugendliche ausländer geführt vor seiner
strafmündigkeit hatte der in münchen
geborene a bis 1998 mehr als 60
straftaten verübt nach einer weiteren
tat im alter von 14 wurde er zu einem
jahr jugendstrafe verurteilt und in die
türkei abgeschoben die abschiebung
erklärte das bundesverfassungsgericht
2002 für rechtswidrig nach seiner
rückkehr nach deutschland wo der 2005
wegen körperverletzung zu 18 monaten
haft verurteilt floh aber vor
strafantritt in die türkei mehrfach
versuchte er seitdem wieder nach
deutschland einzureisen inzwischen sitzt
er wegen schweren raubes und
freiheitsberaubung in der türkei in haft
weil nach angaben seines anwalts der
rechtsweg in dem fall ausgeschlossen ist
richtete er in dem brief auch ein
gnadengesuch an der oa der er nach
eigenen angaben zu unrecht verurteilt
wurde

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