WALL STREET JOURNAL: Trump plant wohl massiven US-Truppenabbau in Deutschland

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 06.06.2020


deutschland ist für die us-armee eines
der wichtigsten militärischen drehkreuze
hier im rheinland pfälzischen ramstein
werden fast alle militärischen
transporte nach afghanistan und irak
abgewickelt aus süddeutschland steuern
die soldaten alle militärmissionen in
afrika damit könnte bald schluss sein
das wall street journal berichtet unter
bezug auf ungenannte us
regierungsvertreter trump will die
truppenstärke von fast 35.000 um
neuneinhalb 1000 soldaten reduzieren
außerdem soll eine deutsche obergrenze
von 25.000 soldaten gelten über den
schritt informiert wurde die
bundesregierung nicht der
verteidigungspolitische sprecher der
unionsfraktion im bundestag henning otte
kritisiert das vorgehen der usa eine
entscheidung über einen möglichen abzug
von us truppen aus deutschland in dieser
größenordnung hätte besser vorher
bilateral oder in der nato beraten
werden müssen
ein sprecher des nationalen
sicherheitsrats der usa bestätigt den
geplanten abzug ausdrücklich nicht
derzeit gebe es keine solche ankündigung
man stehe zur engen partnerschaft mit
deutschland als starkem alliierten
allerdings hat charme bereits des
öfteren gedroht us soldaten aus
deutschland abzuziehen sie entweder heim
zu holen oder nach polen zu schicken
hintergrund ist chance ärger über die
aus seiner sicht zu geringen deutschen
militärausgaben der us präsident fordert
seit langem eine gerechtere
lastenteilung innerhalb der nato
der damalige us botschafter in
deutschland richard greene l hatte im
vergangenen august gesagt es ist
wirklich beleidigend zu erwarten dass
der us steuerzahler weiter mehr als
50.000 amerikaner in deutschland bezahlt
aber die deutschen ihren
handelsüberschuss für heimische zwecke
verwenden
hintergrund für trams mutmaßliche pläne
könnte auch eine weitere verärgerung
seinerseits sein nämlich die darüber
dass die bundeskanzlerin seiner
einladung für einen g 7 gipfel vor der
amerikanischen präsidentschaftswahl
wegen der korona pandemie ausgeschlagen
hat

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