UNTERWEGS AN DER FRONT: Kosatscha Lopan – Hier sollen 100 Einwohner gefoltert worden sein

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 22.09.2022


russland will ab morgen in mehreren
besetzten Gebieten in der Ukraine
scheinreferenten durchführen
entsprechende Versuche die wurden wohl
auch in den jetzt befreiten Gegenden
rund um hakiff unternommen Reporter Max
hermes ist in das befreite Dorf korsaja
lopan nur zwei Kilometer von der
russischen Grenze gereist dort haben ihm
Einwohner dann geschildert wie eine
solche Abstimmung aussehen soll
und der Weg in die Grenzregion zu
Russland führt durch das Dorf podianka
von dem nach den Kämpfen nicht mehr
allzu viel übrig geblieben ist
artillerieeinschläge der Kreml Truppen
haben mächtige Krater hinterlassen doch
podianka hielt stand und blieb unter
ukrainischer Flagge wir können uns das
einmal anschauen dieser Schützengraben
hier das war die letzte Stellung der
ukrainischen Armee alles was hinter
diesem Schützengraben kommt das war ein
russischer Hand
dorthin fahren wir weiter sehen
Munitionskisten und medizinische
Spritzen offenbar hektisch am Wegesrand
zurückgelassen kurz darauf erreichen wir
kosakaopan nur 2 km von der russischen
Grenze entfernt im Bahnhof haben Putins
Truppen gelebt und bekam offenbar Post
aus der Heimat wir sehen hier ganz viele
Briefe die russische Kinder an russische
Soldaten geschrieben haben ich habe mir
hier mal einen rausgepickt von einem
Mädchen Margarita heißt es und sie hat
geschrieben unbekannter Soldat das was
du leistest ist großartig und dein Ruhm
und deine Ehre wird für ewig bleiben
einige
bisschen weiter führt mich
bezirkschef-zadorenko in einen Keller
hier sollen die Russen insgesamt 100
Einwohner darunter Kinder und Frauen
gefangen gehalten und gefoltert haben
sie haben stromschocks eingesetzt Nägel
unter die Fingernägel der Menschen
geschoben sie mit Gummiknüppeln
verprügelt und andere schreckliche Dinge
die ich nicht aussprechen möchte
anschließend wurden sie in Verhör Räume
gebracht einige von ihnen haben danach
mit den Russen kooperiert andere sollen
nie wieder aufgetaucht sein das Ziel der
Russen in kosakaopahn schon damals
erzählt mir Bezirkschef sadorenko ein
Referendum abzuhalten wie sie es jetzt
im Donbass und im Süden des Landes
planen
nach zwei Monaten der Besatzung haben
sie Sticker überall geklebt auf denen
stand dass sie ein Referendum planen
dann haben sie es aus irgendeinem Grund
nicht getan und dann haben Sie noch
einen Versuch am 11 September gestartet
aber dann wurde die Stadt befreit
die 60-Jährige lubov die an diesem Tag
zum ersten Mal in ihren Blumenladen
zurückkehrt erzählt mir wie die Russen
versucht haben sie für die
Volksabstimmung zu gewinnen
sie haben mir grätschka ein
buchweizengericht angeboten wenn ich zu
der Abstimmung gehe sie haben auch nach
Menschen gesucht die Ihnen helfen das
Referendum auf die Beine zu stellen doch
Luke war viel stand genau wie Tamara die
ich auf dem Marktplatz treffe sie glaubt
dass Abstimmungen wie Russland sie jetzt
veranstaltet gefährlich sind
ich befürchte darin liegt das Potenzial
und die Gefahr unsere Bevölkerung zu
spalten in kosajaopan beobachten sie
jetzt gespannt was die
scheinabstimmungen für den Rest des
Landes bedeuten

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