TATORT MÜNSTER: Massiver Kindesmissbrauch - Welche Konsequenzen dringend folgen müssen

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 09.06.2020


in dieser gartenlaube in münster mussten
drei jungen unvorstellbare qualen
erleiden
erst jetzt fiel zu spät ist dem ein ende
gesetzt
mittlerweile haben sich zwei väter bei
der polizei gemeldet sie vermuten dass
auch ihre söhne opfer des
hauptverdächtigen adrian v sein können
der innenminister von
nordrhein-westfalen herbert reul rüstet
auf im kampf gegen kindesmissbrauch 32
millionen euro will er bis 2021
investieren wir haben massiv in personal
investiert wir haben eine vervierfachung
des personals das wird eine aufgabe sein
die uns noch lange lange zeit
beschäftigt und ich finde münster ist
nicht die dass die ich das ende denn die
videoauswertungen werden wohl weitere
täter und opfer hervorbringen im ganzen
bundesgebiet was also sind die
konsequenzen gezogen werden müssen
die cdu forderte härtere strafen eine
mindeststrafe bei kindesmissbrauch von
einem jahr haft und eine deutliche
strafverschärfung für den besitz von
kinderpornografie
außerdem soll endlich die umstrittene
vorratsdatenspeicherung für die
ermittlung von tätern eingesetzt werden
mehr als 90 prozent der fälle von
sexuellem missbrauch geschehen im
bekanntenkreis oder in der familie
dementsprechend für entsetzen sorgte das
agieren des jugendamts in münster die
behörde wusste von den früheren
kinderpornografie straftaten des
hauptbeschuldigten
trotzdem sah sie keinen anlass den
zehnjährigen jungen aus der familie zu
nehmen
es gibt in deutschland eine
grundausrichtung bei den jugendämtern
dass man die familien stabilisieren will
um die kinder besser zu schützen
ich halte das für teilweise gut aber man
muss rechtzeitig wissen wie man sich
lösen muss am ende verdachtsmomente gibt
wie ein mensch der pädosexuelle
veranlagt ist und dann mit kindern einer
familie leben muss dann ist es einfach
naiv und dann haben die sicherheit der
kinder vorrang zu haben man muss sich
jedoch auch was in der gesellschaft mehr
achtsamkeit keine falschen avid der
kinderschutzbund in nrw fordert
sexueller missbrauch von kindern darf
kein tabuthema mehr sein
es bedarf aufklärung und prävention für
eltern aber auch für kinder
ihnen muss altersgerecht erklärt werden
was grenzverletzungen und was übergriffe
sind

0 Kommentare

Kommentare