Kindesmissbrauch in Deutschland: Diskussion über härtere Strafen

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 10.06.2020


mindestens drei jungen sollen den lisa
gartenlaube in münster gequält und
misshandelt worden sein
auf dem rechner des hauptbeschuldigten
adrian v fanden ermittler offenbar 600
terabyte kinderpornografischen materials
die vorwürfe wiegen schwer und deshalb
werden stimmen laut kindesmissbrauch als
verbrechen einzustufen heißt bei einer
verurteilung wäre eine mindeststrafe von
einem jahr sicher oder
bundesjustizministerin christine
lambrecht hält davon nichts
denn dadurch wird leichte vergehen zu
hart bestraft zufall etwa das einmalige
posten eines kinderpornografischen
comics darunter wenn wir dieses
einmalige verhalten als verbrechen
einstufen das bedeutet eine
mindestfreiheitsstrafe von einem jahr
gebe es keine möglichkeit hierauf
angemessen zu reagieren sagte lamprecht
der neuen osnabrücker zeitung bisher
liegt die mindeststrafe bei
kindesmissbrauch bei sechs monaten
allerdings sind auch verurteilungen bis
zu 15 jahren mit anschließender
sicherheitsverwahrung möglich statt
einer verschärfung dringt lamprecht auf
mehr kompetenzen für die polizei soziale
netzwerke sollen missbräuchliches
material etwa nicht nur löschen sondern
dem bundeskriminalamt melden
zusätzlich seien 300 neue mitarbeiter
für die erfassung der meldungen
eingeplant neue befugnisse hält auch die
cdu für sinnvoll
doch parteichefin kramp karrenbauer
drängt auf eine verschärfung des
strafmaßes wir wollen dass
kindesmissbrauch in jedem fall in jedem
fall als verbrechen und nicht nur als
vergehen eingestuft wird damit in jedem
fall eine mindest haftstrafe von einem
jahr droht unterstützung erhält die cdu
chefin unter anderem aus nordrhein
westfalen
es könne nicht sein dass
kindesmissbrauch vor dem gesetz
behandelt werde wie ladendiebstahl heißt
es etwa vom landesinnenminister herbert
reul

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