FALL MADDIE: Tatverdächtiger Christian B. war vier Wochen auf freiem Fuß

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 11.06.2020


bis august 2008 10 sitzt christian b
wegen sexuellen missbrauch im gefängnis
in braunschweig doch statt direkt im
anschluss eine weitere haftstrafe
anzutreten diesmal in kiel kommt er für
vier wochen auf freien fuß reist nach
italien und wird erst dort wieder
verhaftet
eine justizpanne nein sagt die
zuständige staatsanwaltschaft in
flensburg denn um die missbrauchs strafe
in braunschweig abzusitzen musste
christian b von portugal nach
deutschland ausgeliefert werden die
vorschriften über die rechtshilfe
besagen dass jemals nicht dann in
deutschland wegen einer anderen
verurteilung auch noch ins gefängnis
kommen kann sind der ausliefernde staat
in diesem fall portugal nicht zugestimmt
hat der antrag auf eine weitere haft sei
fristgerecht eingereicht worden so die
staatsanwaltschaft doch das okay aus
portugal kam zu spät
christian b musste freigelassen werden
länderübergreifende
abstimmungsschwierigkeiten nennt das der
justizminister ob es missstände sind
das kann man natürlich unterschiedlich
beurteilen ich würde sagen das ist eben
der preis dafür dass man
zusammenarbeitet dass man über grenzen
hinweg versucht solche dinge auch
vollstrecken zu können das kostet aber
auch zeit in den fall der verschwundenen
maddie war und ist die
staatsanwaltschaft flensburg nicht
eingebunden der mutmaßliche entführer
maddies christian b sitzt momentan wegen
drogenhandels im gefängnis

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