Hamburg spendiert Neustart-Prämie für Kreative und Künstler

Von abendblatttv
Veröffentlicht am 16.06.2020


in der tat ist es so dass wir ja und das
ist auch eine besonderheit die man
glaube ich gar nicht genug
herausstreichen kann von anfang an in
allen unseren bemühungen um soforthilfen
und reaktionen im wirtschaftspolitischen
bereich auf die korea-krise die kultur
und kreativwirtschaft mit in den blick
genommen haben und sie nicht
nachträglich in irgendwelche programme
hinein fummeln mussten das ist glaube
ich ein sagen verfahren das sich bewährt
hatten dass ich hier auch fortsetzt man
muss sagen dass hier schon mit den
unterstützungsleistungen wie wir im
allgemeinen wirtschaftlichen bereich
haben das eben an den zahlen zur
soforthilfe gesehen und sie sehen es
auch hier an den punkten die wir auf der
ersten seite gerade eben gesehen haben
alle unternehmen der kultur und
kreativwirtschaft jederzeit mit gedacht
sind das sind ja alles dinge die stehen
denen auch zur verfügung wir haben aber
ähnlich wie im bereich des
konjunkturpaketes des bundes jetzt auch
die kultur als einen eigenständigen
bereich auch noch mal eigenständig
adressiert der bund hat das vor zwei
wochen in seinem konjunkturpaket gemacht
indem er dort eine milliarde für kultur
insgesamt zur verfügung gestellt hat das
betrifft zum einen
infrastrukturmaßnahmen sondern heißen
dem pandemie gerechten umbau von
kultureinrichtungen die möglichkeit den
veranstaltungsbetrieb wieder
hochzufahren
dafür aber auch die notwendigen
investitionen in die betriebe
unternehmen zu können 2
den ausgleich für den defizitären
betrieb beim wieder hochfahren auch das
ein sehr großes thema für private kultur
veranstaltet das ist der bereich auf
denen der bund dort fokussiert
also wie gehe ich damit um dass ich
beispielsweise in einem kinosaal der
sonst vielleicht 360 plätze fasst jetzt
um ein aktuelles beispiel aus hamburg zu
nehmen nach den geltenden abstandsregel
noch 66 plätze verkaufen kann weil ich
nur dann die 150 abstand halten da
braucht man jetzt keine mathematischen
hochreck fähigkeiten um festzustellen
dass das ein betriebswirtschaftliches
problem ist was sich da ergeben kann mit
dem man aber umgehen muss auch als
förderer wenn man will dass das
kulturelle geschehen trotzdem wieder
anläuft und wir nicht uns zurücklehnen
und sagen das geht erst dann wieder los
wenn wir eine medizinische antwort auf
das virus haben das glaube ich für
unsere gesellschaft nicht die richtige
antwort wäre und der dritte bereich auf
den der bund fokussiert ist der bereich
der finanzierung von neuen pandemie
gerechten kulturprojekten ich glaube
dass das auch der beste weg ist kunst
und künstlern in der aktuellen
station zu helfen indem wir die
produktion von kunst und das erleben von
kultur wieder ermöglichen und dafür auch
fördermittel zur verfügung stellen über
die bestehenden fonds über die
bestehenden stiftung und die
förderkulisse die man entwickelt und
etabliert hat mit einem besonderen
schwerpunkt in dem bereich den der bund
setzen will
auf das thema digitaler angebote weil
wir natürlich aussehen müssen dass wir
aus diesen ersten entdecken des netzes
als einen neuen weg der verbreitung bis
dato vorwiegend an der luga
veranstaltungsformate herauskommen und
überlegen wie kann man daraus eigentlich
auch eine strategie machen damit wir
nicht den gleichen fehler hineinlaufen
wie die medienwirtschaft vor 10 15
jahren
man stellt alles kostenfrei online
stellt hinterher fest man kriegt den
kunden nicht mehr dahin entwickelt sage
ich mal vorsichtig doch noch
anzuerkennen dass man vielleicht einen
preis dafür zahlen muss dass man eine
dienstleistung oder ein angebot in
anspruch nimmt das ja auch einen wert
hat
diese punkte wollen wir hamburg seit ich
bestmöglich unterstützen das machen wir
zum einen dadurch dass wir die hilfen
die wir ganz früh folgt aufgelegt haben
nochmal spezifisch für die kultur
fortsetzen wir haben bereits in den märz
anfang april beschlossen dass wir 25
millionen euro auf den tisch legen um
gerade auch hier den privaten
privatwirtschaftlichen
kulturveranstalter veranstaltern
privattheater in musikclubs festival
veranstaltet und vielen mehr dabei
helfen mit den ausfällen klar zu kommen
und wir stehen jetzt an dem scheideweg
dahin dass wir gucken müssen wir helfen
wird dabei den betrieb wieder
hochzufahren wir werden hier
voraussichtlich zum beginn des nächsten
monats die verordnung ändern werden dann
auch kulturellen veranstaltungsbetrieb
wieder ermöglichen unter auflagen aber
dann müssen auch die voerder kulissen in
der lage sein dieses hochfahren des
kulturellen betriebes zu erlauben da
müssen wir hin das heißt wir finanzieren
nicht mehr den reduzierten winterschlaf
von kultureinrichtungen wenn sie so
wollen sondern tatsächlich das wieder
einsteigen in veranstaltung bis hin zu
den versuchen dann auch größere
zusammenhänge und kontexte wie
beispielsweise das sommerfest auf
kampnagel wie beispielsweise das
reeperbahn festival wie harbour front
für den literatur bereich oder auch das
filmfest hamburg unter diesen neuen
bedingungen stattfinden lassen zu können
ich glaube dass das ein ganz wichtiger
und wesentlicher punkt ist und wir
entwickeln in diesem bereich auch
abgestimmt auf das was der bund gerade
vorbereitet gezielte programme mit denen
wir einzelne bereiche der kultur
und der kulturwirtschaft nochmal
unterstützen können die für hamburg
besonders wichtig sind nehmen sie
beispielsweise die im bereich
musikwirtschaft das zeichnet sich ab
dass der bund dort fokussiert wird auf
den bereich der live veranstaltung also
der konzertveranstalter die
musikwirtschaft ist aber breiter sie
umfasst auch verleger sie umfasst auch
sagen labels und manager und vieles
andere mehr und wir wollen gerade
gemeinsam mit den akteuren auch das
ökosystem musikwirtschaft in betracht
ziehen und gucken wie wir dort mit
gezielten hilfen vor ort dann noch das
ergänzen können was an bundeshilfen com
wird ich glaube dass das ein ganz
wichtiger wesentlicher baustein dazu
sein wird dass wir diese mit am
härtesten betroffenen branche in der
aktuellen situation dann auch durch
diese zeit bringen weil ja schon
absehbar ist dass wir da nicht sofort
oder kurzer zeit zu normalen
geschäftsbedingungen werden zurückkehren
können manche der effekte die sich auch
aus den maßnahmen der letzten drei
monate ergeben haben werden erst im
nächsten jahr wirksam werden wenn sie
sich beispielsweise angucken dass ein
musiker der auch durch gema-gebühren
sagen über seine verwertungsgesellschaft
irgendwann geld da bekommt der leitet im
nächsten jahr bei den ausschüttungen
darunter dass in den letzten drei
monaten keine gastronomie betriebe
geöffnet hatten bei denen musik im
hintergrund spielte für die dann auch
gema gebühren fällig wurden das heißt
das sind alles themen die können wir in
den ausfällen jetzt noch gar nicht
abschätzen
aber auch da müssen wir durch gucken und
ich bin sehr froh dass wir uns zweitens
darauf verständigt haben im anschluss an
die soforthilfen zusagen für den bereich
der künstlerin künstler und kreativen
legen wir noch mal eine einmalige
neustart prämie von 2.000 euro auf mit
der wir dabei helfen wollen das geschäft
wieder vorzubereiten also wieder sich in
die lage zu versetzen dann auch nach den
sommerferien nach der sommerpause wieder
an den start gehen zu können und sich
einzustellen darauf dass veränderte
rahmenbedingungen herrschen das ersetzt
nicht das von uns eigentlich gewünscht
wird von allen ministerkonferenzen in
denen wir sitzen vom bund geforderte
engagement dafür die soforthilfen oder
jetzt die überbrückungshilfen gängig zu
machen auch für die bedarfe von solo
selbstständigen das wäre ein viel
größeres projekt ein projekt ist aber
auch der bund leisten müsste das schlank
zu sagen das soll die länder mal machen
der bund kümmere sich jetzt im
infrastruktur im kulturbereich ist
ehrlicherweise eigentlich eine
verdrehung der zuständigkeiten weil die
länder sich um die infrastruktur kümmern
und der bund sich um die sicherung des
lebensunterhalts von
sagen arbeitnehmern aber in die man in
diesem fall für selbstständige und
künstlerinnen künstlern zu kümmern hätte
aber wir wollen für diesen bereich der
ksk versicherten und der sagen analog
zur ksk zu betrachtenden zielgruppe noch
mal ein eigenständiges bei einmaliges
programm auflegen um dann den impuls zu
geben eine neuorientierung zu schaffen
und denjenigen die sagen ich will nicht
in den bereich der sozialen fürsorge
leistungen hinein gehen sondern ich will
das auf mich gestellt schaffen können
damit eine möglichkeit geben unter
umständen den sommer zu überbrücken und
dann auch wieder starten zu können ich
glaube dass das zwei wesentliche punkte
sind mit denen wir für den bereich
kultur und kreativwirtschaft wichtige
impulse dafür setzen können dass man
durch diese zeit kommen kann und dass
vor allen dingen fördern dass etwas
passiert und nicht kompensieren dass
nichts passieren darf glaube das wird
die entscheidende veränderung in der
betrachtung der situation werden in den
nächsten strecke

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