TÖNNIES, WIESENHOF & Co: FLEISCHINDUSTRIE steht massiv in der Kritik

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 24.06.2020


die bänder stehen still in rheda
wiedenbrück doch der protest an den
bedingungen am fleisch unternehmen
tönnies und dann der industrie allgemein
wird dagegen immer lauter und das nicht
erst seit auch ein betrieb der firma
wiesenhof im kreis oldenburg weitere
corona fälle meldet mittlerweile hat
sich ja auch die rumänische botschaft
eingeschaltet dort etwa begrüßte man das
vorhaben der bundesregierung zu einer
stärkeren regulierung der beschäftigung
in den schlachtbetrieben die hälfte der
mitarbeiter des unternehmens sind
rumänische staatsangehörige sagte
rumäniens botschafter in deutschland
emiliano der funke mediengruppe im
zentrum der kritik stehen die
werkverträge die häufig aus osteuropa
stammenden arbeiter werden nicht bei den
fleischkonzern direkt angestellt sondern
bei vielen subunternehmen häufig zu
diesen konditionen 200 arbeitsstunden
pro monat sind wohl keine seltenheit das
nettogehalt liegt meistens unter 1500
euro hinzukommen missachtungen bei
abstandsregeln wie dieses twitter video
bei turniers dokumentieren soll
in der kantine sitzen die arbeiter dicht
an dicht mitunter sollen sie auch in
viel zu kleinen wohnungen untergebracht
sein
die drei großen fleisch konzerne
westfleisch thw und tonius wollen nun
handeln auf werkverträge soll
größtenteils verzichtet werden in
gütersloh scheint das vertrauen in die
firma turniers aber gering ich habe auch
gehört dass das thema werkverträge dann
möglicherweise kein thema mehr sein soll
in der fleischindustrie oder im
unternehmen turniers ich würde mich sehr
darüber freuen aber ich werde herrn
tönnies nicht an seinen worten messen
sondern an seinen taten und auch der
bund will tempo machen schon vor knapp
einem monat hatte arbeitsminister heil
das ende von werkverträgen ab 2021 in
aussicht gestellt ein vorstoß gegen den
sich der verband der fleischwirtschaft
zu dem zeitpunkt noch heftig gewehrt
hatte

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