Nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Auswirkungen auf bayerische Fleischproduktion | Kontrovers | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 26.06.2020


zwischen gütersloh und bayern da liegen
luftlinie gut 400 kilometer das
fleischwerk tönnies ist also weit weg
von uns und trotzdem hat die schließung
des skandal betriebs auswirkungen auf
bayerische landwirte und schlachthöfe
und vielleicht auch bald auf uns
verbraucher denn der fleischmarkt ist
eng verflochten der fall turniers bringt
das gleichgewicht auf diesem markt
durcheinander die verunsicherung bei
bayerns bauern ist deshalb groß thomas
kiessling und gloria stenzel 47 oder
überhaupt wir können jetzt auch nico
auskunft geben
du musst jetzt einmal mit meinem mann in
der uli schwenk macht optisch eingeteilt
seien oder ob die noch nicht eingeteilt
seien noch mal sieben schweine mehr
heinrich bromberger von der
erzeugergemeinschaft oberpfalz muss für
sie einen schlachthof finden
der landwirt am telefon wartet schon
seit zwei wochen auf abholung dabei gibt
es in dieser woche ohnehin schon 50
schweine die nicht verkauft werden
konnten
nach dem turnier ist jetzt auch in
bayern weniger geschlachtet wird es
knapp für uns ist die konsequenz dass
man diese woche zwei züge dem er
wöchentlich ausgemacht haben noch
liefern dürfen für nächste woche hat uns
auf dem normalen zug abgesagt also der
einzug der zug seien 180 schweine daumen
mal pi also nächste woche anstatt 360
chf 180 schweine ist sowohl für nächste
woche zu schalke wo es in 14 tagen ist
wissmann können die landwirte ihr
schlachtvieh nicht mehr absetzen droht
ihr stau und preisverfall gerade
mastschweine müssen schnell geschlachtet
werden bevor sie zu schwer für den
verkauf sind außerdem brauchen die
nachfolgenden jungtiere den platz im
stall
probleme die im system liegen
kritisieren tierschützer wie heidi
terporten also ich denke mal es sehenden
auges in die katastrophe geschlittert
wir wussten denke ich also auf
politischer ebene wussten alle genau
bescheid was passiert wenn ich diese
form der system landwirtschaft zulasse
die letztendlich auf akkord und wachse
oder weiche und immer mehr ausgelegt ist
die darauf ausgelegt ist dass wir hier
in groß schlachthöfen also in schlacht
fabriken sozusagen agieren
76 prozent aller schweine in bayern
werden in fünf bayerischen groß
schlachthöfen verarbeitet wenn nun wegen
corona schlachthöfe schließen lässt sich
das kaum auffangen
kleinere schlacht wie viel gibt es kaum
mehr und viele metzger schlachten nicht
mehr selbst wie hier in finning am
ammersee der laden inzwischen
geschlossen seit etwa vier jahren gibt
es auch keine schlachtung mehr metzger
karl heinz meyer blickt wehmütig auf die
alte zeit als er sich der schlachten
noch leisten konnte dann kam das aus für
seine brust ohne phosphate bewegten
also wir haben uns damals sehr viel mühe
gegeben und geld in franken hat damit
neben die schlachtung aufrechterhalten
können damals das wort 2009 wo man die
eu-zulassung daneben beantragt haben und
ja das ganze ist dann sieben jahre
vergangen und 2016 wir leider dann auch
noch mit der schlachtung weil es von die
auflagen hier mehr stemmbar im wurden
kontrollen und kosten zu viel für
metzger hat sich der schlachten nicht
mehr gelohnt und auch viele andere
metzger haben aufgegeben jetzt fehlen
sie in der krise als alternative
gehandelt die weide schlachtung tiere
werden auf der heimischen beide
erschossen
kein langer transport kein stress vor
der schlachtung der umweltminister setzt
gerade jetzt auf diese schlacht form
glaubt das könnte eine lösung für
engpässe seien
aus bayern heraus haben wir in den
letzten monaten einmal versucht beim
thema tiergesundheit akzente zu setzen
lange transportwege soll es und muss es
nicht mehr geben da sind wir erfolgreich
gewesen innerhalb deutschlands wir
wollen eine regionale strukturen stärken
und beim regionalen struktur stärken
haben wir ein instrument die weide
schlachtung die direktvermarktung vor
ort doch ist die weide schlachtung die
lösung in der krise der bayerische
bauernverband skeptisch im moment ist es
aber noch die absolute nische in dem wir
uns da bewegen
es gibt vielversprechende ansätze in
bayern die auch politisch gefördert
werden aber im zusammenhang mit den mit
dem fall vom tennis sprechen wir darüber
ganz andere dimensionen
da geht es auf der einen seite um
hunderttausende von schlachttieren und
auf der anderen seite eben um den ganz
kleinen bereich der der
weiterverarbeitung
es bleibt dabei kurzfristig gibt es
keine alternativen zu großen
schlachthöfen und dort drohen nicht nur
schließungen weil mitarbeiter erkranken
um das infektionsrisiko zu vermindern
wird es wohl strengere abstandsregeln
geben das hieße weniger mitarbeiter pro
schicht weniger schlachtungen glaubt
pumberger
wir befürchten dass der nie mehr auf die
schlagzeilen kommen wird weil durch die
abstandsregeln und weiß nicht ob das
jemals wieder verschwinden wird oder
zumindest in absehbarer zeit
verschwinden wird also wir befürchten
schon dass diese schon dass man die von
ihm bekommen werden die übrig
gebliebenen schweine konnte er
vermitteln wie das in den kommenden
wochen jedoch weiter geht weiß keiner
[Musik]
tja man wird das gefühl nicht los dass
das der anfang ist für die probleme der
landwirte in bayern dank tönnies wir
werden auf jeden fall die lage weiter
beobachten

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