FLEISCHGIPFEL: Tierwohl, Arbeitsbedingungen und Preisgestaltung sind die heißen Thema

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 26.06.2020


fleischermeister malte loos überzeugt
sich selbst davon dass die tiere die er
verarbeitet artgerecht gehalten wurden
auch die arbeitsbedingungen in seiner
metzgerei im niedersächsischen
westerstede sind mit denen bei
großbetrieben nicht zu vergleichen
verantwortung wird groß geschrieben und
das muss gar nicht so viel teurer sein
als wenn man die preise vergleicht mit
supermärkten oder sonntags sind wir kein
strukturiert fleißig mend bei uns so
etwas teurer
das kommt aber daher weil die
supermärkte eben das lockangebot haben
die wir nicht fahren
wir kaufen das fleisch aber auch teurer
ein beobachtet von aktivisten auf dem
rhein diskutiert unterdessen beim
ernährungs gipfel in düsseldorf
landwirtschaftsministerin klöckner mit
länderkollegen aus nrw und niedersachsen
sowie fleischproduzenten und dem handel
über eine tierwohl abgabe 40 cent mehr
pro kilogramm fleisch und zwei cent mehr
für milchprodukte sind im gespräch war
ein sehr konstruktives ein sehr
intensives engagiert das gespräch auf
streitig das können sie sich vorstellen
gerade wenn es um preisgestaltung und
preise geht dazu passt der aktuelle
schweinefleisch test von stiftung
warentest zur unternehmensverantwortung
kriterien waren unter anderem tierwohl
und arbeitsbedingungen
das ergebnis mit gut schnitten nur die
bioanbieter dennree und pichler abrede
bekommt ein befriedigend aldi nord und
aldi süd sowie lidl nur ausreichend
edeka erhält ein mangelhaft genau wie
netto marken-discount für schärfere
gesetze in der fleischindustrie sprechen
sich laut zdf-politbarometer 92 prozent
der bürger aus selbst wenn es dann
teurer wird allerdings zweifeln
gleichzeitig 42 prozent dass die
menschen am ende tatsächlich bereit sind
das teurere fleisch dann auch zu kaufen

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