WELT THEMA: Wettrennen um Corona-Impfstoff - Deutschland in der Spitzengruppe

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 04.07.2020


weltweit läuft die forschung nach einem
impfstoff gegen das virus und ganz vorne
mit dabei ist das deutsche
pharmaunternehmen biontech aus mainz
schon ende des jahres könnte die
großproduktion beginnen wie hart um den
zugriff auf einen impfstoff gefeilscht
wird ist ja schon seit längerem bekannt
100 millionen impfdosen bis jahresende
nach vielversprechenden testergebnissen
bereitet sich biontech auf mögliche
massenimpfungen vor bei einem von vier
impfstoffkandidaten die das mainzer
unternehmen gerade prüft ist die
immunität bei den probanden etwa 1,8 mal
so hoch wie bei genesenen cupid 19
patienten nach zunächst 300 personen
will das unternehmen in der zweiten
testphase 30.000 menschen probeweise
impfen
der vorläufige erfolg von biontech er
könnte helfen im internationalen
wettstreit um einen impfstoff angefacht
von donald trump der von fast allen
hoffnungsvollen präparaten bereits
millionenfach geordert hat und der auch
auf dem medikamentenmarkt zuschlägt das
ende september haben sich die usa ein
großteil der produktion des viel
versprechenden mittels rem der sie wir
gesichert deshalb setzen die eu und
deutschland jetzt auch auf das mainzer
unternehmen biontech in der hoffnung den
impfstoff nach weiteren positiven tests
auch in ausreichender zahl kaufen zu
können und zugeschaltet aus langen in
hessen ist nun der präsident des paul
ehrlich institutes professor klaus
cichutek guten tag herr professor hallo
wo stehen wir denn gerade bei der
entwicklung eines impfstoffes es gibt ja
zwei deutsche unternehmen die eigentlich
relativ weit vorne sind oder absolut wir
haben inzwischen etwa 17 bis 18 und 19
impfstoffe in klinischen prüfungen
weltweit da sicherlich deutschland mit
den zwei unternehmen die sie genannt
haben
ganz weit vorne genauso wie einige
andere und es gibt ja auch erste
ergebnisse
das heißt wir wissen jetzt dass auch die
neueren impfstoffe aber eine ganze reihe
an und im stoff klassen beim menschen
eine spezifische immunantwort gegen
korona virus feuer auslösen können und
so wichtiger schritt nach vorne
aber wie muss man sich das vorstellen
also wie läuft jetzt im prinzip die
forschung nach einem impfstoff sie haben
ja als paul ehrlich institut die
aufsicht darüber also gibt es da schon
pro bahn
die tatsächlich diese impfstoffe dann
noch testen so ist es das heißt wenn wir
die klinische prüfung genehmigen wie wir
das hier für deutschland tun und dann
nach europa und weltweit dann ist es so
dass ganz klar festgelegt wird welche
art der probanden im moment gesunder
erwachsener im namen alter von 18 bis 55
oder 60 jahre alt herangezogen werden
dürfen die werden aufgeklärt auch über
die möglichen risiken bekommen eine oder
zwei impfungen und dann wird getestet
wie war die immunantwort vorher und wie
hat sie sich gestaltet und ist sie
tatsächlich spezifisch gegen das virus
gerichtet das sind die ergebnisse die
jetzt rein kommen und es gibt inzwischen
aber sogar auch im vereinigten
königreich eine server die in die
weitere phase der klinischen prüfung die
wirksamkeit prüfung eingetreten ist so
dass ich erwarte dass vielleicht schon
gegen ende des jahres der erste
zulassungsantrag auch in europa gestellt
herr professor serotec ist das
eigentlich jetzt eine schnelle
entwicklung eines impfstoffes x
normalerweise dauert es ja immer ein
paar jahre bis irgendein medikament auf
den markt kommen darf es soll nicht nur
ein paar jahres dauert zehn jahre oder
länger normalerweise wir beschleunigen
sehr stark ohne verlust der sorgfalt auf
allen seiten das passiert aufgrund des
erhöhten einsatz des von der stelle
städten von wissenschaftlern die
entwickeln aber auch von regulatorischen
personal beim paul ehrlich institut für
drücken auf die tube aber wir machen das
mit sinn und verstand verliert
entsprechende erfahrung haben das heißt
wir kombinieren klinische prüfungen die
sonst abgehalten werden oder bei den
präklinischen untersuchungen wird sich
jetzt vor die klinische prüfung und
andere erlauben wir dass diese neben den
klinischen prüfung durchgeführt werden
können aber was wäre denn jetzt wenn
sich das virus verändert also wenn es
irgendwie notiert dann wird ein
impfstoff entwickelt für eine krankheit
die vielleicht ende des jahres schon
wieder eine ganz andere bestandsaufnahme
hat dafür gibt es im moment keine
hinweise wir verfolgen die varianten des
virus die sich bilden weltweit dazu gibt
es periodische berichte wir wissen dass
diese veränderung bisher nicht so sehr
die relevanten teile pc wie sie sagen
indem
für den erreger bestandteil nämlich dem
spot in discos auftreten und selbst wenn
das der fall wäre haben wir heutzutage
mit den modernen dämmstoffen sektor im
stoffe im stoffen die möglichkeit
relativ schnell auf neue varianten
umzustellen
aber das ist im moment kein thema das
ist kein thema sagen sie und man ist
ganz gut dabei bei der entwicklung eines
impfstoffes aber heißt das auch dass
wenn ich mich jetzt zum beispiel mit 19
infiziert habe also wenn ich tatsächlich
diese krankheit dann auch überstanden
habe dass ich nicht dann vielleicht noch
ein zweites mal anstecken könnte oder
brauche ich dann den impfstoff der mich
im prinzip immun macht so dass die
impfstoffe auch an zero positiven wieder
sagen getestet werden dh hinterher bei
der impfung können sie ja nicht
unterscheiden jedesmal bluttest machen
ob jemand schon kontakt mit dem virus
hatte oder nicht deswegen müssen auch
die sicherheitsprüfung so gestaltet
werden dass menschen die schon kontakt
hatten und solche die naive sagen
geimpft werden
grundsätzlich wissen wir aber nicht ob
eine bisher durchgemachte infektion auch
schon vor einer zweitinfektion schützen
kann
die ergebnisse bei tieren weisen darauf
hin dass das nicht der fall ist und beim
menschen ist das noch nicht endgültig
festgestellt hat aber keine bedeutung
für die impfstoffentwicklung denn gerade
bei den stoffen legen wir wert darauf
dass eine besonders starke 100 fortgehen
bestimmte erreger bestandteile
hervorgerufen wird die dann hoffentlich
illegalen dauert welche praktischen
konsequenzen kann man dann eigentlich
aus den bisherigen erkenntnissen ziehen
herr professor nun man muss genauer
beobachten wie sich dann das mobilitäts
profil in der bevölkerung gerade auch
bei menschen die schon kontakt hatten
entwickeln wird aber ansonsten können
wir gelassen sehen dass das nicht die
impfstoffentwicklung betreffen wird wir
können aber genauso wenig annehmen dass
alle personen die kontakt hatten schon
vor einer nächsten infektionen geschützt
sein werden das muss man in den nächsten
monaten weiter erforschen
wir wissen dass bei denen die kontakt
mit dem virus hatten bei denen aber die
infektion asymptomatisch also ohne große
probleme verlaufen ist relativ wenig
immunantwort gebildet wird gemessen an
den antikörpern und diese auch
schnell wieder abnimmt ob dann aber ein
rest über bleibt dennoch schütz oder
nicht das bleibt weiteren untersuchung
überlassen sagt professor klaus cichutek
der präsident des paul ehrlich
institutes prof
danke für das gespräch ich bedanke mich
schönen tag noch

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