Kampf gegen Preis-Irrsinn: Was ist uns Landwirtschaft noch wert? | Münchner Runde | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 04.07.2020


[Musik]
lieben fleisch vegetarier
ich bin mir total gegen fleisch soll
teurer werden aber wie viel teurer
wie können bauern überleben und woran
erkenne ich gute lebensmittel
darum geht es jetzt in der münchner
runde bauern gegen billigfleisch was ist
uns landwirtschaft noch wert wie soll
ich in zukunft davon leben können
soll ich aus meinen 100 kühlen dann 200
machen nur damit ich als einzelne
familie davon leben kann
aber ist es denn das wohl unserer
landwirtschaftspolitik den hat es in
heil im weltmarkt zu suchen wird man nie
vergessen waren schweinefleisch was wir
ins ausland verkaufen die gülle die
unser grundwasser kaputt macht die
papiere
ich bin ja schon fast dankbar dass daher
hat man wieder mit mir zeitgleich hier
geladen ist weil ich finde sie sind das
beste beispiel ja dass sie auch zeigen
wie viel meinung sie über die bayerische
landwirtschaft haben aber wie wenig
ahnung
herbert teile wie teuer muss fleisch
werden damit bauern überleben können und
tiere artgerecht gehalten werden also im
prinzip hat jeder landwirt seine eigene
vollkostenrechnung es ist wichtig dass
auch regional betrachtet genau
hingeschaut wird wer wie viel braucht
damit dass auch dann im endeffekt auch
eine lose gibt der dem ganzen gerecht
wird weil nur arbeiten ohne was zu
verdienen ist halt nicht unbedingt das
was wir uns vorstellen und das hat mir
eigentlich die letzten dutzend jahre
schon gehabt
und was sagen sie zehn prozent mehr als
20 prozent wären wie viel brauchen sie
in der tasche also ich persönlich habe
mich wie zu hause
ich persönlich würde einfach hoffen dass
man schaut konventionell oder bio und
dann dann klar legt okay hier zehn
prozent mehr 20 prozent mehr es kommt
immer auf die standorte auch darauf an
man kann nicht von haus aus sagen 40
mehr oder 10 prozent mehr ist jetzt
gerächt
herbert tschäpe der handel wird mit
anzeigen immer wieder bekenntnis aus dem
briefkasten spanferkel für 4 99 pro kilo
oder schweine nackensteaks -25% nur noch
299 euro für 600 gramm zieht der handel
eigentlich die menschen so zu
schnäppchenjägern daneben zu lasten der
bauern und der tiere
ich finde das sehr gut dass sie diese
sendung mit herrn bertele begonnen haben
und ihn gefragt haben was er braucht
weil man muss nämlich die kette von vorn
denken die ganze diskussion auch der
titel dieser sendung denkt die kette von
hinten und auch nur über den
lebensmittelhandel und auch nur über das
angebots fleisch im lebensmittelhandel
mengenmäßig preismäßig ist dass so ein
kleiner ja ich muss man muss man muss
das schon erläutern
ist das so ein kleiner bereich über den
wir reden wir reden aber die
erzeugerpreise warum diese aggressive
werbung 299 3 99 das ist ja ein tier um
das ist da geht letztendlich aber es
geht auch in dieser diskussion um die
erzeugerpreise so sind sie doch auch
eingestiegen so wird die ganze
diskussion ja auch geführt
bundesministerin klöckner die kollegin
frau heinen esser aus nordrhein
westfalen mit kollegin kienast haben ja
am freitag dem fleisch gipfel auch sehr
stark auf dieses thema hinaus gerichtet
das ist ja auch richtig so es geht um
die milcherzeuger es geht um die
fleischerzeuger und deren preise um
deren einkommen also muss man auch da
anfangen wo die erzeuger ihre einkommen
verdient nämlich vorne in der kette und
nicht hinten beim deutschen
lebensmittelhandel das ist grundsätzlich
eine fehlgeleitete debatte die hier
geführt wird und die ich heute abend
auch gerne ein bisschen öffnen möchte er
hat man pflegeleichte debatte stichwort
der handel will sich hier nicht auf den
an den pranger stellen lassen wie sehen
sie ich glaube man muss das bisschen
länger machen die frage ist nicht genau
was fleisch genau kosten muss ich muss
ich ja nach oben gehen bin ich
vollkommen bei ihnen ich würde eher
grundlegender führen die letzten wochen
haben doch deutlich gezeigt dass in der
fleischindustrie bei den großen
fleischer bringt und was total im argen
liegt dass da was falsch läuft kann man
deutlich gesehen
die arbeiter standard sie wir haben bei
den großen schlacht hilfen wir wissen
aber auch dass die politik war zu
dumpingpreisen fleisch produzieren und
zu dumping standards in vielen bereichen
und es geht
auf kosten der landwirte die können ja
kaum die verhandler nicht direkt mit dem
lebensmittelhandel sie waren sie mit dem
großen schlachtbetrieb wahrscheinlich
der das abnimmt und nach unten drückt er
drückt auf dumping bei den landwirten
dumping bei den mitarbeitern in den
großen schlachthöfen bis dann beim
tierschutz also in drei bereichen etwas
grundlegend falsch läuft und die
gekündigt haben wir müssen uns
grundlegend die debatte stellen
zehn jahre ist das falsch dafür
ich bin kein freund von mindestpreisen
zu diktieren sage ich ganz offen ich
würde eher sagen wir brauchen eine
verbindliche abgabe für mehr tierwohl
die wirklich zu den landwirten geht ich
halte gar nichts davon wenn der
einzelhandel jetzt sagt er große
discounter wir schlagen was drauf dann
vertickt davon aber nichts wir nehmen
das mit in unsere tasche des wer falsch
wir müssen ganz da sagen wir müssen die
ja die tierhaltung gewaltig umbau unter
müssten landwirte investieren in stelle
an das jetzt nicht gehen das können aber
nicht die landwirte selber bezahlen
das muss die gesellschaft bezahlen wir
wollen ja andere tierzucht in diesem
bereich haben und das ist für mich das
prinzip in der abgabe auf fleisch darauf
die dann wirklich umgelegt wird an die
landwirte um mehr tierwohl zu
investieren wenn man jetzt verbindlich
machen und haben wir drei möglichkeiten
ganz kurz noch dazu den gedanken zu ende
führen
dann hätte man doch nicht so ein drei
klagen wir könnten sagen die landwirte
green unterstützung langfristig die
stelle umzubauen durch die fleisch
abgabe die wir ein für tirol abgabe dann
können wir auch sagen natürlich
ordnungsrahmen ja auch vorgaben macht
was wir damit haben möchten ist
genauigkeit aber dazu und das dritte
satz war dann ein verbindliches ja
siegel drauf tierwohl label was man sich
darunter etwas vorstellen kann
damit der verbraucher wahrscheinlich
nicht gleich standort des teams bekommen
auch gleich aber jetzt wollen wir dann
auch andere mal zu wort kommen lassen
wir bauen einmal gesprochen aber es gibt
ja auch fans von grillfleisch und zwar
aus mittelfranken
sie war in front aus mittelfranken liebt
fleisch schönes 3-führung entsprechend
auch schon fett durchzogen so sehr dass
er eine eigene facebook-gruppe gegründet
hat mit tausenden von grillfans das
fleisch kauft sie immer in front körper
metzger regional das ist ihm wichtig
aber bio sind der meinung dass fleisch
tatsächlich für jedermann erreicht und
doch leister von sein sollte also um das
bio siegel oder wie auch immer sei
einbezogen da liegen ja besser bio ist
ihm zu teuer dass sie ihn seine
schwägerin kerstin k junge und seine
verliehen
ähnlich würde ich mal sagen ein bisschen
mehr würden sie schon zahlen aber ob das
geld wirklich bei bauer und tier ankommt
billig produziertes fleisch sehr sehr
teuer zu verkaufen
genau die richtung die wahrscheinlich
die verbraucher nicht möchten
preisvorgaben von politik und handel
sieht er skeptisch
der verbraucher soll selbst entscheiden
fleisch soll gut und nicht so teuer sein
man kann über keine preisvergaben habe
gerade gehört aber die
bundeslandwirtschaftsministerin klöckner
hat ja eine tierwohl abgabe haben das
stichwort auch gerade schon gehört
gefordert wer soll das bezahlen und
konnte es dann wirklich auch an bei
bauern und letztendlich bei den tieren
das ist genau die zentrale frage die wir
ja auch jetzt diskutieren müssen auch
ich sie das persönlich so für mich ist
die schlüsselfrage ob das geld eins zu
eins dann bei den landwirten ankommt und
genau da wird man sich jetzt auch
darüber unterhalten die ersten vorgaben
stehen ja schon liegen ja schon auf dem
tisch
man könnte sich vorstellen 40 cent pro
produziertem kilo fleisch oder wenn wir
über milch butter oder käse reden redet
man von zwei oder bis zu 15 cent
aufschlag und es darf auf keinen fall
dazu kommen dass lebensmittel zur
ramschware werden aber sie dürfen auch
nicht zum luxusgut werden
es darf keine soziale frage daraus
gemacht werden und deswegen halte ich
auch ähnlich wie der junge mann jetzt in
dem einspieler
man muss sich das sehr gut überlegen und
eigentlich wäre es ja theoretisch und so
dass jeder bewusste verbraucher sicher
auch heute schon ein bild machen kann
es gibt den landwirt um die ecke es gibt
die direktvermarktung es gibt den
metzger um die ecke der auch zum teil
die ware direkt von seinem bauernhof
abholt und das sollte man vielleicht
auch ein stück weit mehr hinterfragen
und man könnte durchaus jetzt schon mehr
tirol auch unterstützen finanziell
unterstützen als verbraucher bringen
bleiben wir bei der tirol abgabe herr
böttcher wie wird dann der handel
eigentlich darauf reagieren also wenn
man 40 sein draufschlägt auf 399 dann
sind wir bei 439 dass sie ein
kupferpreis als kann sein dass der
handel dann doch den alten preis halten
will weil sich der einfach gut
vermarkten lässt und dann sind dann
letztendlich doch wieder die bauern die
leidtragenden
da wird dann das durchgedrückt so weit
sind wir ja noch gar nicht wie
diskutierte aber trotzdem wenn es so
kommt das war die frage ganz konkret
hier wollen wie gehen sie mit dieser
preisen um ich fang nicht an das thema
von hinten ein zu diskutieren die tirol
abgabe ist eine borchert kommission
festgelegt worden da der deutsche
lebensmittel übrigens auch in dieser
kommission mitgewirkt
und der vorschlag ist eine verbrauch
eine verbrauchssteuer eine menge steuer
einzuführen die wie frau kaniber eben
schon richtig gesagt hat bestimmte
preise festlegen soll
es steht noch gar nicht fest wo die
tierwohl abgabe wo dieser preis
angesiedelt wird er steht überhaupt noch
gar nicht fest dass das auf den
verbraucher preis aufgeschlagen werden
soll
das sind ja die diskussion die wir jetzt
demnächst ja führen werden
also wir brauchen gar nicht jetzt von
hinten anfangen und überlegen sattelt
der handel darauf rundete auf oder
rundete ab weil er die frage ist es
überhaupt sinnvoll beim heim will das zu
machen oder ist es nicht vielleicht
sinnvoll dass einer markt engsten stelle
anzusiedeln das sind ja alles die marke
stelle ist für ist führend bei uns der
schlachtbetrieb ist diese schüssen ist
die verarbeitung ja die diese abgabe da
als das muss man aber erst mal
diskutieren so weit sind wir ja noch gar
nicht
für uns ist ein ganz anderer punkt
wichtig natürlich sehen wir alle und das
sind wir auch der meinung dass die
borchert kommission hier die richtigen
schlüsse gezogen hat wenn wir das
tierwohl in der nutztierhaltung auf ein
höheres niveau in der breite geben wohin
worum es uns ja geht worum es der
borchert kommission auch geht die
vorgaben oder die die ziele die dort
gesteckt worden sind sind ja sehr sehr
ambitioniert die brücke getroffen worden
sind dann müssen wir natürlich sehen wie
wir das auch finanziert bekommen ja da
ist jetzt von 3,6 milliarden euro die
rede die man für die ziele braucht dann
kann man durchaus auch über eine steuer
nachdenken was uns als handel aber
wichtig so nicht nur als handel sondern
auch mit der fleischwirtschaft und auch
den erzeugern zusammen wir haben in den
letzten fünf jahren 650 millionen euro
in die erhöhung des tirols gesteckt der
lebensmittelhandel nur der lebensmittel
sind sie damit zufrieden er hat man ein
und zwar aus folgendem grund es gibt
selbst seit einiger zeit ist ja die
selbstverpflichtung von den discountern
und den supermärkten mit dem eigenen
tierwohl label wurde die 1 2 3 und 4 mit
dabei ist allein der unterschied
zwischen 1 und 2 und dass man die
verbrauchern deutlich zu machen immer
mal das schwein klassische schwein ein
mastschwein steht gesetzlich gerade mal
ein dreiviertel quadratmeter fläche zur
also 0,75 quadratmeter
wenn ich jetzt hier lebe 2 kaufen
die arme sau im wachsen des wortes zehn
prozent mehr fläche das ist mal ungefähr
bei 282 5 wahrscheinlich ja mal das ist
doch dann ist das tier wurde doch nicht
wirklich geholfen wir reden doch auch
darum wirklich mal zu sagen dass die
tiere auch einfach mal regen spüren
einmal ein wind erleben einmal den
himmel sinken und es nicht nur wenn sie
zum schlachthof gebracht werden und da
haben wir auch dort nicht weitergehen
wir sehen es bei den großen
schlachtbetrieben aber der gerade in der
kritik weil sie steht aus nrw erst mal
dass da fast über 95 prozent was dort
verarbeitet wird gegen die asyl nummer
eins das ist doch die masse kann man
sich doch grundlegend ändern und dann
bin ich sie ist anders als die
ministerin
ich bin auch ein freund der mir sagt der
verbraucher die möglichkeit wenn ich bei
dem man kann einiges machen
aber politik darf nicht die
verantwortung rein auf dem verbraucher
wechseln das darf nicht sein wir müssen
ganz klar sei an diesem standard ist den
wir nicht vertreten können so wenn ich
mir haben wollen da muss der gesetzgeber
aussagen wie bei der fläche die
einerseits zugesteht sozusagen das die
einfachgesetzliche erhöht wird und damit
bin ich bei ihnen da braucht er
natürlich nicht ihr wohl abgabe wo die
landwirte die das zugute kommt weil die
in anderen stall investieren müssen die
haben sich ja jetzt im stall investiert
im rahmen der gesetze
die haben nichts falsch gemacht die
landwirte im rahmen der gesetze
investiert wird jetzt anders wollen
werden wir noch mit zahlen müssen wieso
sagen ich werde mal ein stall baut wie
lange dauert es bis man dann eigentlich
den kredit abgezahlt hat kann man nur so
mir nichts dir nichts jetzt sagen da
brauche ich halt mal neu wenn ich das
einfach zu sagen in der landwirtschaft
hat man motivation raten zwischen 15
wenn es wirklich ganz gut ist dass zu 20
oder 25 jahre also man zahlt dann auch
diesen kredit so lange ab um hat auch
risiken zu streuen weil man ja nicht nur
das risiko dass man verluste hat im
bereich also im tierbereich sondern dass
es auch schlechte ernte gibt zum
beispiel und damit man dann nicht im
regen stehen lässt muss relativ lang
laufen ist es nicht so wie beim handelt
wo dann einfach neues gebäude gebaut
werden oder supermarkt und der hat sich
nach 23 jahren rentiert das damit können
wir nicht mithalten
aber im endeffekt wenn wir dann alle 10
15 jahre oder 20 jahre dann wird ein
neues gebäude bauen müssen oder wieder
um satte und wieder umbauen das ist ja
eine enorme belastung nur weil sich die
gesetze dann jedes mal ändern man kann
sich irgendwie nie auf irgendwas
verlassen
man man macht was dann denk mal okay
nach 20 jahren okay jetzt hat sich das
rentiert oder man hat das abgezahlt und
dann kann man jetzt wirtschaften und da
kann man sich mal vielleicht daheim was
leisten weil der ganze der landwirt der
steckt all sein geld jedes mal in den
kompletten bedingungen und lässt sich
selber schlechter dastehen jetzt sagt ja
gutes thema der deutsche bauernverband
und kaniber dass man da gar nicht so
leicht investieren kann wir haben gerade
schon gehört weil man es lange abzahlen
muss aber auch das bau und
emissionsschutz gesetz müsste eigentlich
geändert werden warum hat man das
eigentlich nicht längst gemacht nein das
gehört ja mitunter auch zu der erklärung
aber viel entscheidender ist und da muss
ich jetzt noch mal auf den herrn
hartmann zurückkommen ist ja dass wir
eigentlich seit monaten vertröstet
werden von grünen agrarpolitikern
agrarministern im bundesrat unsere
landwirte in bayern in deutschland
warten auf die entscheidung auch zum
kasten stand und diese
planungsunsicherheit die jetzt auch die
ganze zeit gegeben war
die wollen und sie brauchen unsere
landwirte brauchen ein ganz klares ziel
wir brauchen eine klare planung wie soll
ich bauen damit ich eben nicht in zwei
jahren wieder die nächsten förderungen
abarbeiten kann es muss auf lange sicht
möglich sein hier zu wissen wie man baut
wir sind da im gespräch
bundeslandwirtschaftsministerin aber
eben auch unser bundesinnenminister der
auch ein stück weit für bauen und eben
auch für diese ganzen emissions- fragen
zuständig ist versuchen das gerade
abzuarbeiten und genau so soll es sein
dass dieses im gesamtpaket dann auch
stimmig ist wir müssen es möglich machen
und die frage die ich natürlich schon
auf mache ist und ich hoffe so sehr am
freitag im bundesrat dann auf die
stimmen der grünen damit unsere
landwirte auch in zukunft wissen wie sie
dann tatsächlich weiter arbeiten können
ja wie kann man weiter arbeiten und wie
war es in der vergangenheit eigentlich
mit den verkaufserlösen auch da haben
wir für sie etwas interessantes
vorbereitet seit 1950 ist der anteil der
landwirtschaft an den verkaufserlösen
von brot kartoffeln fleisch milch und
eiern gesunken während in den 50er
jahren noch über 60 prozent der gewinne
bei den bauern an
dann sind es heute nur noch knapp 20
prozent nach berechnungen des deutschen
bauernverbands kommen von einem euro den
verbraucher für lebensmittel ausgeben
gerade mal 21 cent in den kassen der
bauern an
besonders schwierig ist die situation
bei getreide und brot erzeugnissen an
einem euro der für brot und
getreideerzeugnisse ausgegeben wird
landen am ende nur vier cent bei den
bauern wo bleibt der rest wer verdient
an der landwirtschaft schmunzeln schon
klar die frage geht an sie kassierte der
handel auf kosten der bauern ab also die
beispiele waren wieder ein
hervorragendes beispiel dafür was sich
ja vorhin schon gesagt habe wenn man die
erlöse der bauern nur mit den ausgaben
der verbraucher in deutschland in
einklang bringt wird man immer immer
scheitern
schauen sie sich die die die die
lieferketten einfach mal an nehmer
fleisch und milch ja das sind die beiden
wichtigsten bereiche der erzeugung der
verarbeitung die wir in deutschland
haben
da hat der deutsche
lebensmitteleinzelhandel einen anteil
von 35 prozent bei der milch ja und von
ungefähr 32 prozent beim fleisch die
export anteile liegen bei 45 prozent
beim fleisch 50 prozent bei milch jeder
vierte euro wird verdient die
fleischwirtschaft im export jeder dritte
euro verdient die molkereiwirtschaft im
export das heißt wenn man diese umsätze
einfach mal nicht mit dazurechnet weil
die sind nämlich relevant für das
milchgeld wenn man dir einfach weglässt
und sagt wir erhöhen als einfach mal den
ob wir betrachten nur die milchpreise im
einzelhandel wird meine mal scheitern
ich gebe ein schönes beispiel dafür
wenn wir im lebensmitteleinzelhandel den
preis für die konsum milch um zehn cent
erhöhen würden würde beim landwirt beim
milcherzeuger genau 1 cent im
durchschnitt ankommen wenn die ihn um
zehn cent anheben weil wir eben seinem
konsum konsum milchanteil nur zehn haben
was was was produziert wird der rest
geht in den käse der geht in die in die
milch milch und milcherzeugnisse und das
geht in den export das heißt wir müssten
den preis für konsum lich im
einzelhandel um durchschnittlich 15
prozent anheben damit davon 1 cent beim
beim beim milcherzeuger ankommt und dass
nur im durchschnitt
guck mal bayern anja bayern hat noch
ganz andere milch zum glück andere
milchpreise als norddeutschland wir
haben drei cent unterschied in bayern
gibt es immer mehr am auszahlungspreis
als in anderen
und wir haben sogar in bayern in den
molkereien große spreizung wir haben die
haben teilweise bis zu vier cent
unterschied in den einzelnen molkereien
bayern beim auszahlungspreis ich weiß
nicht mit wem sie vertrag haben oder wo
sie genossen sind das weiß ich nicht
aber das ist nicht das ist ein
riesengroßer unterschied vier cent auf
liter
das machen sich in der betriebskosten
rechnung ordentlich bemerkbar sie
schütteln gehabt und zwar noch in den
sitzen haben würden zusagen von einer
molkerei aus bayern
dann wird man hören zu recht dass er
sagen die großen einzelhändler die
russen discounter üben so eine
preisdruck aus wenn ihr die milch uns
abkaufen wir müssen die den verkaufen
bei der das tor zum endkunden ist
soziales macht er nicht die molkereien
das teilte seine sieht grad eigentlich
den schwarzen peter nach unten weiter an
die molkereien die molkerei wenn die
ersetzen würde und genau sagen ja wenn
der handel und das abgeschwächte möchte
nicht diktieren die uns den preis wieder
wo wir geld an die bauern runter und ich
wehre mich dagegen jetzt immer so den
schwarzen peter zum anderen zu schieben
was sie richtig was sie richtig
angesprochen haben es ist immer mit
export ist es richtig in diesem bereich
aber ich die frage ist doch viel
grundlegender was läuft kann ich in
unserer agrarpolitik falsch was läuft
eigentlich falsch dass die landwirte von
ihrer arbeit nicht mehr leben können
dass wir ein negativer aus dem
umweltbereich haben dass wir nicht den
tierwohl standard haben die wir uns
wünschen und sozusagen und wir haben
extrem günstige nahrungsmittel sogar
ganz ehrlich sagen dass ich die haben
vorher richtig angesprochen paar
wir haben im magazin osama training ist
ja immer noch diese mädchen unter colin
im bild qualitätssiegel aus bayern aus
niederbayern des kieler und der zwei
euro da kann ja kein mensch erzählen
dass das funktioniert und dann mal
bisschen ehrlicher zu sagen ich glaube
keiner allein ist das problem aber der
handel hat schon ein anteil die
verhandlungsmacht der großen
lebensmittelkonzerne bei uns handels der
ist gewaltig es kann man nicht
wegdiskutieren
das wissen wir alle und dann man klares
signal man ist bereit auch andere preise
am markt durchzusetzen
das ist ja auch die aufgabe ist nicht
einfach das ist mir schon bewusst aber
es gehört auch dazu und es muss doch
nicht immer die mit
für das billigste angebot hoffentlich
erhalten übrigens wirklich lernen auch
eine entsetzliche wohnen in die hunde
hören die noch gar nicht zu wort keine
physikalische portiert und zwar diana
plange zugeschaltet aus niedersachsen
herzlich willkommen
sie sind langjährige veterinärin und
auch vorsitzende des vereins tierärzte
für verantwortbare landwirtschaft welche
folgen hat denn der preiskampf in den
supermärkten für die tiere ich darüber
wollen jetzt auch mal sprechen wie geht
es eigentlich kennt ihr ja wie geht's
denn hier ist eine gute frage
ich denke wie also ist auch schon gesagt
worden ist wir zäumen das problem von
hinten auf wir haben ein staatsziel
tierschutz wir da wirklich für mehr tier
wohl zu sorgen ist eine
gemeinschaftliche aufgabe der
gesellschaft und im moment ist es so
dass die landwirte missverstehen dass
ihr immer die letzten sind dass die
tierschützer nicht im grunde genommen
auf ihrer seite sind es ist unserer
meinung nach das das problem dass die
tiere an denen wird all das ausgelassen
zwangsläufig oder manchmal auch einfach
egal wie man damit umgeht das kommt
leider auch vor aber allgemein die
landwirte zu beschimpfen und zu sagen an
denen hängt es jetzt die tiere sind die
leidtragenden und wir als gesellschaft
müssen uns ganz klar darüber im klaren
sein dass wir mit den tieren anderen
anders umgehen muss und es gibt dazu
erst gerade der ethik beirat hat dazu ja
eine sehr gute stellungnahme geschrieben
es gibt dieses buch als papier es gibt
die den vom wissenschaftlichen beirat
eine ganz klare aussage so eine
tierhaltung die wir machen so eine
landwirtschaft ist nicht zukunftsfähig
und da müssen wir uns mit den
tierschützern mit den landwirten mit der
politik an ein und dem handel an einen
tisch setzen und wir haben wirklich auf
das gefühl das ist der handel der die
preise bestimmt und den landwirten
preise aufdrückt zu denen sie eigentlich
nicht produzieren können und da muss was
passieren da kommen wir später noch zu
hören einen tisch setzen haben sagt dass
die tiere die leidtragende an einen
tisch setzen auch mit der politik
natürlich haben sie gesagt jetzt würde
mich mal interessieren
sie sehen ja in den länderparlamenten in
elf stück auch die grünen die grünen als
als fürsprecher das tier wo es sind sie
da auch insgesamt mit zufrieden weil wir
haben ja da hat man dann dazu dann auch
eine meinung dass es ist so wir haben
mit interesse verfolgt auch was der herr
söder in bayern gemacht hat dass er also
sehr wohl hinhört wo die probleme sind
wir würden uns von der politik aber
deutlich mehr engagement wünschen auch
im moment ist es ja so sind japaner die
grünen die einzigen die wirklich dort
auf forderungen stellen die
nachvollziehbar sind die dürften ruhig
noch ein bisschen mutiger werden sage
ich machen nehmen wir mal was ja auch
angesprochen worden ist das beispiel mit
dem kasten stand
es ist eine verbesserung aber
selbstverständlich lassen sich die weder
die tierschützer noch die landwirte noch
die engagierten entry oster hinters
licht führen
dann werde ich sage acht jahre lang darf
eine sau die beine zur seite ausstrecken
aber es wird nur dann beruhigt so zu
sagen wenn es auf bauliche hindernisse
stößt das richtige problem ist doch dass
da in der nachbar box auch eine so liegt
das heißt dieses kann auch wenn sie
nicht an bauliche hindernisse stößt
trotzdem die beine nicht zur seite
ausstrecken und das ist eine sache die
aus diesem kompromiss definitiv raus
gehört notfalls muss der landwirt
bezuschusst werden dass er jeden zweiten
kasten stand frei legt dann kann man das
ja keine so drin liegt alles andere ist
entschuldigung dass man ganz deutlich
sagen verbraucher verarsche das und
insofern kann ich die grünen würde ich
die grünen nicht verstehen können wenn
sie diesen kompromiss mit diesem satz
zuzustimmen
was stimmt sie zu oder nicht also die
ministerin der csu war vorher schon mal
gesagt hat unsere fast in schwarzen
peter zugeschoben wir würden solange das
herauszögern
man muss dafür erst mal sagen wir haben
seit fünf jahren ein urteil das das zu
beheben ist dieser bereich und wir haben
seit fünf jahren auch eine
bundesregierung die sogar noch eine
übergangszeit von 17 jahren
vorgeschlagen hat nur mal die
größenordnung sich anzuschauen
wir haben ein atomausstieg 2011
beschlossen den in zehn jahren zu
vollziehen
beim elf jahre um genau zu sein aber ein
ausstieg aus der kasse
haltung hat brauchen länger für also das
kann ich mir nicht erklären dass ein
atomausstieg ist deutlich komplexer als
dort was zu ändern kostet beides geld
ist auch richtig und politik und jetzt
ist echt schwierig also ich persönlich
würde auch sagen ich hätte mir gewünscht
dass ich ganz ehrlich sagen aber es
interessant wir müssen im bundesrat der
einen kompromiss finden wir grüne
regieren nicht allein in den
bundesländern wie regieren einmal mit
der cdu wir regieren mit der spd in den
ganz bunten mischung und sozusagen und
da hat man jetzt einen kompromiss
erarbeitet dass man auf die acht jahre
hier untergeht was eine verbesserung ist
aber ich bin bei ihnen ich würde mir
auch wünschen dass es deutlich mehr sein
muss aber es ist ein erster schritt in
die richtige richtung und es tut sich
mal was der andere status liga ob die 17
das wäre ein einstehen des status quo
hat das werde ich aber sicher mal
vorgeschlagen hat
ganz kurz es geht wirklich nur um den
einen satz der die bundes das
bundesministerium hat ja sogar versucht
einfach den satz raus zu streichen das
waren überhaupt in die die beine zur
seite aus strecken müssen
und ich bin bei ihnen und bin auch der
meinung dass die grüne dem grünen dem
kompromiss zustimmen sollten so denn
diese dieser satz da rauskommt dass es
nur an den baulichen hindernissen liegt
denn es ist wie gesagt ihr sei am
nachbarstand und insofern kann man
diesen kompromiss in der jetzigen form
nur dann zustimmen
alles andere ist wirklich
tierschutzwidrig wenn man diesen satz
daraus nimmt oder dass der vertreter der
bauern sie haben milch für das wir
treten ja auch bauen
wie muss man sich das jetzt vorstellen
wenn da eine sau liegt und die beine
nicht ausstrecken kann warum hat man
eigentlich überhaupt so gebaut
es kommt immer darauf an was das für ein
sinnvoller gehabt hat dann wird der
kastenstand kassenstand allgemein ist er
schon länger verboten ein drittes jahr
für den ferkelschutzkorb im prinzip ein
ist ja dafür da dass die ferkel
geschützt werden eben wenn dies aus sich
hin legt damit keine fährt unten drunter
sagen das ist der sinn davon und in
diesen drei monats zyklus was er diese
hat ist ja eigentlich nur drei wochen in
diesen kasten stand
im endeffekt ist es ja eigentlich zum
schutz der sauer selbst also zum schutz
der ferkel gedacht wenn ich den
kassenstand dann verbiete oder halt
diesen ferkelschutzkorb ist es halt so
dass man dann auch verluste mit
hinnehmen muss im bereich und es ist
kann auch bis zu 20 prozent liegen
ja frau kaliber also ich muss da
eigentlich noch mal drauf gehen weil mit
ist ganz ganz wichtig ist also wir
müssen uns schon fertig machen
ich glaube es gibt niemanden in dieser
runde der gegen das tierwohl sprechen
würde
und uns ist es allen wichtig dass wir
jetzt da auch wirklich weiterkommen und
das die bauernschaft eine
planungssicherheit bekommt wenn es eben
nicht immer nur eine leichte frage zu
sagen hopp oder topp jetzt baumann halt
so und in zwei jahren so jetzt hab ich
vorher schon betont ich glaube das ist
der erste richtige schritt und natürlich
muss es aber auch so sein dass wir an
die unternehmer denken die in diesem
fall die landwirte wenn wir heute mit
einem abrupten abbrechen und eine seite
werden wir nicht sagen würden das
magdeburger urteil setzen wir sofort um
dann laufen wir auch gefahr dass wir
dann tatsächlich zu einem strukturbruch
kommen bei den betrieben den wir uns
allesamt nicht wünschen und für aus
meiner sicht eher glaube ich war heute
die botschaft der bundesministerin auch
richtig zu sagen wenn es heute um
haltungs strukturen geht wenn es um
tirol geht dann müssen wir auch bei der
gemeinsamen agrarpolitik gemeinsam
arbeiten denn wir als deutschland gelten
als vorbilder wir in bayern sowieso und
arbeiten daran und sind da glaube ich
auch sehr gut unterwegs mit unseren
förderprogrammen aber was nicht sein
kann ist dass wir uns in deutschland an
alles halten an alle spielregeln und
dann billigfleisch aus anderen ländern
importiert wird und sich man da
eigentlich in die tasche liegt das darf
nicht sein deswegen müssen wir gemeinsam
auf allen ebenen kämpfen dass wir hier
stark sind mit ihr wohl möglich zu
machen und schnell umbauen können
planungssicherheit bekommen und vor
allem dann eben auch keine
wettbewerbsverzerrungen innerhalb der eu
oder dann weltweit erreichen ja jetzt
haben wir verbraucher nicht am tisch
sitzen ein verbraucher der alle
verbraucher vorab lange wenn man sich
jetzt mal selber fragt wie erkenne ich
eigentlich im laden dann ob eine
artgerechte haltung stattfindet kann ich
das überhaupt anhand der verpackung
das ist genau das problem werden wir mal
in nachbarländer guckt nach dänemark
oder wie die haben halt die grünen
herzen oder nach holland der verbraucher
ich habe dazu dass neuerlich einen
vortrag gehalten bei der
verbraucherschutzorganisation der
verbraucher ist nicht mehr in der lage
die einzelnen verschiedenen labels die
es da so gibt überhaupt zu
identifizieren identifizieren das heißt
das problem ist es müsste ein
verpflichtendes staatliches die tierwohl
label geben und zwar auf einer stufe die
der verbraucher auch nachvollziehen kann
und muss ja demnächst jeder autofahrer
der sich an die verkehrsregeln hält dem
nächsten leben dafür kriegen für
besonders gute haltung und eine
steuererleichterung also das ist der
verkehrte weg dem wieder beschreiten wir
müssen sagen
der landwirt muss mehr geld kriegen wir
müssen das tierwohl einhalten und es
muss transparenz passieren dass der
verbraucher erkennen kann was er da
kauft und dass er tatsächlich auch
vertrauen kriegt in diese label es ist
immer noch erlaubt dass das schöne grüne
wiesen gezeigt werden die selbst des
bundeslandwirtschaftsministerium macht
macht da er von seiner homepage gibt es
eine broschüre heraus wo kleine
schweinchen auf stroh das spiegelt aber
nicht die realität wider wie es
tatsächlich ist es muss also transparenz
geschaffen werden und vor allen dingen
muss die politik erst mal in ihrer
tierschutz nutztierhaltungsverordnung
alle tierarten überhaupt entsprechend
reglementieren bevor sie dafür label
anbieten will
aber lebe während wichtig war der also
erstellt ein verbraucher vor 10 leben
steht dann weiß man nicht recht und wenn
man sich die label dann auch mal genau
anschaut was bedeutet es ja eigentlich
als bei loser ware wird nur das
herkunftsland genannt bei lebensmitteln
im allgemeinen verarbeiteter ware nur
der letzte produktionsort woher weiß ich
denn dann eigentlich wo das fleisch oder
das lebensmittel her kommt und warum hat
der handel wenn die politik ist nicht
regelt er ist nicht selbst schon längst
geregelt mal doch aber nicht so lassen
sie mich das erklären
bringt ja nichts also ich hab ja da hat
man hat ja vorhin auch schon angefangen
und da lassen sie mich einfach mal auf
die haltungsform kennzeichnung kommen
die haltungsform kennzeichnung hat der
deutsche lebensmittelhandel eingeführt
ja da gibt es kriterien dafür für die
stufe 1 2 3 4
ganz klare haltungs kriterien das ist
transparent das kann man auf der
internetseite nachlesen und die
produktkennzeichnung gibt es seit
mindestens einem jahr
wir haben jetzt auch letztens wieder
umfragen dazu gemacht sie ist bekannt
beim verbraucher sie ist transparenz
hier ist einfach nachvollziehbar mal
weiß 1 gesetzlicher standard ist so und
4 ist premium so weiß weiß man auch da
gehört übrigens auch das bio dazu das
ist eine ganz klare transparente
haltungsform kennzeichnung und jeder
kunde kann sich überlegen kaufe ich
einst gesetzlichen standard okay dann
hat er sich nicht fürs tier wohl
entschieden oder kaufe ich bi oder kaufe
ich die 3 die auch in höheren tiere
standard hat wie zb das siegel des
deutschen tierschutzbundes oder kaufe
ich eben die 2 und das ist für uns auch
ein ganz wichtiger punkt ja es ist nicht
der große wurf der revolutionäre worauf
beim tierwohl und findet in den läden
kam eine haltung stufe 4 oder als um
stufe 3 oder haltung stufe 2 also wenn
man dann bewirkt eigentlich auch bloß
haltung stufe 1 sozusagen dann bewirbt
man ja nicht ja man stellt es auch
günstiger in die regale also man darf
das jährlich sein
das heißt natürlich nicht dass haltung
stufe eins die schlechteste art zum
stufe auf der welt dass wir das können
wir noch muss man wirklich sagen hat wir
sind in deutschland erfüllen die
höchsten standards das eigentlich
überhaupt gibt außer von österreich
natürlich wenn sie erkennen wenn das
durchgängig so wäre würden sie würde es
ja nicht ständig diese diese skandale
geben man kann ich nicht dass diese
skandale damit auch nicht beheben dass
man jetzt tierschutzlabel herausgibt und
was richtig gesagt wurde sie findet in
den läden keine glocken lebe ja oder
haltungsform kennzeichnen seiner letzten
saison hat ihr wohl bringen
aber darüber brauchen wir jetzt keine
haarspaltereien zu liefern sondern es
geht einfach dass der verbraucher ist
nicht in der lage zu unterscheiden was
er kauft und letzten endes ist es auch
ein irrtum zu glauben nur mit
regionalität haben sie noch kein tier
wohl sondern wissen sie vielleicht wo es
herkommt über sie wissen noch lange
nicht was damit wirklich verbunden ist
und was dennoch holt er die chance an
ist ist transparenz man hat doch aber
jeder die chance bekommst dann
nachzuvollziehen wie dieses tier
gehalten worden ist und das ist doch
dass wichtige wenn man schon weiß okay
das kommt dass diese region ist am thie
und die bauern dann kann man das doch
man kann sogar zu den bauern hin fahren
sie schieben aber die verantwortung
moment eben nicht eben genau das wofür
die schulen verantwortung auf den
verbraucher und das finde ich falsch da
gehört sie nicht hin denn sie ja der
politik ist doch auch dafür da dass er
bestimmt die regeln uns geben auch im
ordnungsrahmen machen in allen bereichen
beim naturschutz machen bei der
arbeitssicherheit das waren 1
sozialstandards übergehen wir uns
standard und dann bin ich auch nicht bei
ihnen wenn sie die angst haben vor
günstigen falsch aus dem ausland wir
geben uns innig bereichen mehr standards
im land wir gehen voran darauf bin ich
auch stolz deshalb viele sachen
verhandeln
und daran wird auch besser sein weiter
muss bei einer veränderung immer auch
den ersten schritt machen wenn jeder
wartet bis alle nachbarn mit ziehen dann
wird sich da nichts verändern deshalb
bin ich durchaus der beton gleichzeitig
dafür dass er beim tierwohl kümmert doch
deutlich weiter vorangehen im eigenen
land und es wird sicher zu den kosten
gehen das sei weniger als ausland
verkaufen
wenn ich bei ihnen aber ist es denn das
wohl unserer landwirtschaftspolitik den
hat es in heil im weltmarkt zu suchen
wird man nie vergessen waren
schweinefleisch was wir ins ausland
verkaufen die gülle die unser
grundwasser kaputt macht die papiere
dann würden sie sagen das ist ein
problem und das sich erlösung in der
regionalen statur kleinteiliger und
nicht auf diese sich mal wieder krank
bin ja schon fast dankbar dass daher hat
man wieder mit mir zeitgleich hier
geladen ist weil ich finde sie sind das
beste beispiel dass sie aufzeigen wie
viel meinung sie über die bayerische
landwirtschaft haben aber wie wenig
ahnung und ich sage ihnen jetzt auch
ganz konkret was weil wenn sie hier
immer von der bayerischen agrarpolitik
sprechen dann müssten sie als bayerische
politiker tatsächlich wissen was wir
alles leisten und wie toll wählen bayern
auch das abarbeiten was jedoch die angst
angesprochen voraus
ich habe sehr deutlich gesagt dass wir
uns natürlich als vorbild auf den weg
machen und wir sind ja schon längst
unterwegs
ich sage nur 63 millionen euro in bayern
wird jeden tag ein tirol stall gebaut
jeden tag einer wahl kommt an die angst
und werden sie anschauen ausland woher
kommt die angst bei ihnen weil es
einfach traurig ist wenn ich heute höre
dass mit neujahr dann fleisch aus
dänemark kommt und da machen wir uns
dann keine gedanken wie die schweine zum
beispiel kastriert worden sind und da
müssen sie einfach bei der wahrheit
bleiben wenn sie über die agrarpolitik
sprechen
dann müssen sie sagen welche konkret
ihnen in deutschland nicht gefällt aber
die bayerische ist mit sicherheit da in
ihrem portfolio nicht unter diesem
maßstab dieser schärfsten kritik zu
bewerbern die tiefe stand das sind doch
genau hier wollen wir versuchen nun
schon zur räumung die ist noch und das
recht fördern also dass also da müssen
sie noch einmal auf unsere homepage
nach schauen was wir alles möglich
machen in diesem bereich homepage
schauen viele nach fahrplan sollte sich
melden ist ja das ist ja es geht ja
nicht um sandkastenspiele es geht ja
nicht darum um sandkastenspiele wer hat
das größte fahrt nicht um
moment moment im urlaub mal ausreden es
definitiv so sie haben heute auch ihren
agrarbericht vorgestellt ich habe denen
auch gelesen zu müssen es auch die
presseerklärung dazu und teile davon
bayern tut da wirklich weiß das sind wir
alle sehr dankbar aber wir dürfen
durchaus auch sagen und dafür sitzen wir
im dialog es ist nicht genug und sie
machen von dem auch dass das tier von
hinten auf das es geht so nicht sie
müssen in aller erster linie dafür
sorgen dass die landwirte gerecht
bezahlt werden den letzten endes wenn
man diese ganzen elas einmal sieht sieht
es immer noch so aus dass die großen
landwirte nach flächen subventionen
kriegen da haben sie ja schon vorschläge
gemacht die sind ja durchaus gut dass
sie sagen die ersten hektar müssen höher
bepreist werden in der richtung müssen
sie weiter machen dass die landwirte für
ihre leistungen bezahlt werden es kann
nicht sein dass sie nur überleben können
wenn sie entsprechende subventionen
kriegen sondern sie müssen für ihre
produkte so bezahlt werden dass sie
letzten endes auch tierwohl umsetzen
können und dann wird auch damit der das
ansehen
der landwirte in der gesellschaft wieder
steigen wir haben die probleme die sind
nicht wegzureden und die werden auch
nicht durch alle möglichen zielen alle
landwirtschaftsminister seit seit 2000
erzählt jeder landwirtschaftsminister
was sie alles machen wollen wir wollen
besser werden aber sie setzen es nicht
um wir haben ein staatsziel tierschutz
und wird tierärzte und wir verbraucher
fordern dass das auch umgesetzt wird das
staatsziel tierschutz im paragraf eins
und zwei die nutztierhaltung
entsprechend an
das in § 1 und 2 tierschutzgesetz in der
nutztierhaltung sich widerspiegelt und
nicht eine nutztierhaltungsverordnung
auf den weg gebracht wird die dem
tierschutzgesetz widerspricht wieder
läuft ja auch so sein wird von den
berliner grünen entschuldigung einsetzen
oder von den berliner grünen läuft ja
endlich gott sei dank auch eine
normenkontrollklage gegen die tierschutz
nutztierhaltungsverordnung und es ist
auch jämmerlich dass ein staat und auch
eine bunte eine land regierung nicht in
der in der lage sind das tierwohl
umzusetzen und sich an gesetze zu halten
ja es gibt initiativen wir reden ja
darüber wie man lösungen finden kann und
zwar den öko esel eine
einkaufsgemeinschaft auf münchen die
interessante konzepte hat im test der
öko ise münchens erster mitglieder laden
hier wird das prinzip supermarkt
genossenschaftlich gedacht das
versprechen ich kann einkaufen und den
profit prinzip der großen
lebensmittelketten entkommen
der offensichtliche unterschied ist
erstmal dass das man in monatlichen
mitgliedsbeitrag bezahlt das heißt bei
uns dass wir die ganzen laufenden kosten
die wir haben
also lohnkosten miete strom und so
weiter aber auch anschaffungen
das ist alles durch diesen
mitgliedsbeitrag abgedeckt wird
wenn ich im monat 18 eur 50 an den öko
esel über weise bekomme ich dafür
regionale bio produkte zum einkaufspreis
also aprikosen für vier statt sechs euro
im biomarkt oder cassius für neun statt
12 euro
ich glaube es geht schon auch ein
stückweit darum einen raum zu schaffen
wo nicht alles so sehr auf verkauf durch
geplant ist auf profit plötzlich muss
man sagen auch wenn die produkte im öko
insel immer noch etwas teurer sind als
im konventionellen lebensmittelgeschäft
kann dass der supermarkt der zukunft
sein
fragen wir den vertreter des handels
also erstmal ist doch eine gute idee ist
doch gut wenn sich menschen darüber
gedanken machen wie wir mit diesem
komplexen problem was wir wirklich haben
herr hartmann wollte von grundsätzlich
werden eigentlich müssten wir das auch
aber ich glaube dafür reicht uns die
zeit nicht tatsächlich umgehen können
wir haben bei milch und fleisch selbst
versorgungsquote die weit über 100
prozent liegen wir haben rückgängige
zurückgehen dass verbraucher konsum
wendig und fleischprodukten das heißt
wir produzieren im grunde genommen für
uns selbst bei den beiden bereichen zu
viel
das kann man die landwirte nicht
vorwerfen gottes willen ja sie soll
natürlich auch sehen wo sie bleiben wo
sie wirtschaften wollen das heißt wir
müssen dann natürlich aber auch die
ganze gesellschaft mitnehmen auch
diejenigen die jetzt sich sagen ist
vielleicht eine tolle idee gehe ich aber
nicht einkaufen finde ich nicht gut ja
konventionellen lebensmittelhandel
reicht mir
aber wenn man sich überlegt was aus
solchen ich nenne sie jetzt mal best
practice projekt nur leuchtturmprojekten
werden kann dann ist das doch eine tolle
idee ich will das vergleichen mit
olivier sollte man das auch staatlich
fördert und canepa vielleicht ja wir
machen das ja auf eine eigene art und
weise zum beispiel mit den öko
modellregionen dass wir genau diese
wertschöpfungsketten versuchen zu
vernetzen und wir haben 27 regionen in
bayern mittlerweile die hier also
beispielhaft wirklich zusammenarbeiten
der regional vor allem ökologisch
versuchen das in kleinen strukturen auch
an den mann und die frau zu bringen
jetzt würde mich am ende der sendung
herbert lom interessieren wenn man sich
ansieht die entwicklung der
landwirtschaft also die gerade in den
letzten jahren mussten viele ihre höfe
dicht machen jetzt gibt es die korona
krise der schweinefleisch preis er ist
abermals gesunken weil man nicht mehr
nach china so stark exportieren kann
nachfrage gesunken
wie viele denken eigentlich nach ihrem
betrieb aufzugeben und geht es ihnen
auch manchmal so
also mir geht es tatsächlich auch
manchmal so weil wenn man ehrlich ist
und seit ungefähr 10 64 die kleinen
preise hat umgerechnet auf eur ohne dass
jemals irgendetwas inflations mäßig
ausgeglichenes und gleichzeitig man von
allen seiten irgend was reingedrückt
bekommt man das gefühl hat der handel
das ebenso auch wenn es vielleicht
anders darstellen man kommt man mal an
einen punkt wo man sich wirklich denkt
wofür mache ich das ganze dann sagt die
dame natürlich okay das ist jetzt kein
tier wohl ich mag meine tiere und wenn
ich meine tiere schlecht behandle
geben sie keine milch das ist ganz
einfache sache wenn ich meine
mitarbeiter schlecht behandelt
dann kriege ich keine leistung und dann
kommt auch meine nix raus deswegen würde
es mir gar nichts bringen
irgendwo irgendwas schlecht zu behandeln
und deswegen ist auch diese haltung
stufe eins auch wenn das stahl haltung
ist ist deswegen auch nicht die
schlechteste wenn der landwirt das mit
liebe macht und jeder landwirt macht es
mit liebe und leidenschaft und ganz
ehrlich man kommt schon sehr oft an dem
punkt man hört viele politiker
mittlerweile wir haben auch viele
demonstrationen besucht und im prinzip
denkt man sich ok generiert die
verbraucher machen ab und zu daumen hoch
das ist ja alles okay aber davon kann
man nicht ableiten wie soll ich in
zukunft davon leben können
soll ich aus meinen 100 kühlen dann 200
machen nur damit ich als einzelne
familie davon leben kann wie wie soll
das funktionieren soll der sauenhalter
noch einen stall bauen oder sondern
anstatt 14 stunden täglich dann
vielleicht 16 arbeiten damit raus geht
das hat das 15
das ist die frage was wir leider dürfen
reden und zwar folgende frage gleich
ansieht zum ende der sendung jeder ein
kurzes stichwort was essen sie am
liebsten und warum kurzeinsatz
ich esse am liebsten mediterrane kost
mit viel gemüse
ja genau
franka nie war ich habe da eigentlich
kein nichts spezielles ich es leider
alles gern aber ich glaube das gilt auf
das was die hinaus wollen auf die
ausgewogenheit geht es mir nicht aber
was gemeinsam als auch nicht den
favoriten aber was ich gerade bei
fleischgerichten häufig mache dass ich
mir will neben aus bayerischen wäldern
kommunalen forstamtmann selber zu
erleben kann
ich glaube man gerne man braten ist es
glaube ich vielleicht eine ganz gute
alternative zu vielen wirtschaft ich
esse alles was mir schmeckt und von
daher mir geht es gut
so geht's ja außer populär sie auch
nicht an und das wird auch nicht der
abschluss der diskussion
selbstverständlich wir bleiben dran und
ich hoffe es war für sie ganz
interessant schön ab
[Musik]

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