BERLIN: Zwölf Jahre Haft und Psychiatrie nach Mord an Fritz von Weizsäcker

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 08.07.2020


rund acht monate nach dem tödlichen
angriff auf den chefarzt fritz von
weizsäcker ist der angeklagte wegen
mordes verurteilt worden
das landgericht berlin verhängte eine
freiheitsstrafe von zwölf jahren
außerdem sondern in einem
psychiatrischen krankenhaus
untergebracht werden
bei dem urteil wurde eine verminderte
schuldfähigkeit berücksichtigt sonst
wäre bei mord eine lebenslange
freiheitsstrafe zwingend fritz von
weizsäcker der sohn des früheren
bundespräsidenten richard von weizsäcker
war am 19 november 2009 10 bei einem
vortrag in berlin durch einen
messerstich in den hals getötet worden
als mordmotiv sah die staatsanwaltschaft
hass auf die familie des getöteten
insbesondere auf den früheren
bundespräsidenten
der 57 jährige angeklagte wurde außerdem
wegen versuchten mordes an einem
polizisten verurteilt der polizist der
privat bei dem vortrag war bei dem
weizsäcker erstochen wurde wollte die
angreifer stoppen und wurde dabei schwer
verletzt

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