HASS-POSTS UND FAKE NEWS: Kann ein Werbeboykott Facebook tatsächlich ändern?

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 09.07.2020


einen daumen hoch kriegt facebook für
seinen umgang mit hassbotschaften von
vielen nicht dabei hatte das unternehmen
2018 als reaktion auf die kritik
extra eine untersuchung in auftrag
gegeben einer der kritikpunkte des 100
seitigen berichts das fehlende fakten
checken bei strittigen aussagen
die wichtigste erkenntnis aus dem
bericht ist dass facebook noch viel
arbeit vor sich hat und das auf ihre
worte noch keine taten folgen
immerhin kleine reaktion von facebook
gibt es das soziale netzwerk sperrte
dutzende konten mit verbindungen zu
einer rechtsextremen hass gruppe mit
verbindungen zu dem langjährigen traum
vertrauten rogers aus der uns eigene
profile bei facebook und instagram
wurden gelöscht
auch entfernte das unternehmen profile
mit bezug zu mitarbeitern des
ultrarechten brasilianischen präsidenten
bulls euro grund seien die verbreitung
von falschinformationen die nutzung
falscher identitäten und andere verstöße
gegen die facebook regeln
doch vielen geht das nicht weit genug
als reaktion gegen diskriminierung und
hetzerische inhalte auf facebook
starteten vor ein paar wochen
bürgerrechtler aus den usa die kampagne
ist ab aid for profit
mittlerweile haben mehr als 900 firmen
angekündigt vorerst keine werbung mehr
auf dem sozialen netzwerk schalten zu
wollen darunter auch sap vw und die
sportartikelhersteller adidas und puma
trotz des werbe boykotts verdient
facebook noch immer viel geld mit
werbung
analysten erwarten aufgrund dieses
boykotts keine große beeinträchtigung
von umsatz oder gewinn
die nutzer verlassen facebook nicht und
der aktienkurs ist gestiegen werbeerlöse
sind für facebook mit abstand die
wichtigste einnahmequelle
doch auch wenn einige große kunden keine
werbung auf facebook schalten in
finanzielle engpässe wird das
unternehmen dadurch vermutlich nicht
kommen denn nach eigenen angaben
arbeitet facebook mit mehr als sieben
millionen werbepartnern zusammen

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