Neues Supermarkt-Konzept: Mitgliederladen - Solidarität statt Profit-Gier | Abendschau | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 12.07.2020


ich will heute herausfinden ob man auch
abseits der konventionellen supermärkten
einkaufen gehen kann und teste deswegen
münchens ersten mitglieder laden der öko
esel wird das prinzip supermarkt
genossenschaftlich gedacht also nicht
als discounter sondern als verein das
versprechen
ich kann einkaufen und dem profit
prinzip der großen lebensmittelketten
entkommen der offensichtliche
unterschied ist erstmal das dass man
ihren monatlichen mitgliedsbeitrag
gezahlt das heißt bei uns dass wir die
ganzen laufenden kosten die wir haben
also lohnkosten miete strom und so
weiter aber auch anschaffungen dass das
alles durch diesen mitgliedsbeitrag
abgedeckt wird
wenn ich im monat 18 eur 50 an den öko
esel über weise bekomme ich dafür
regionale bio oder fairtrade produkte
zum einkaufspreis zb aprikosen für vier
statt sechs euro oder cashflows für neun
statt 12 euro
ich glaube es geht schon auch ein
stückweit darum einen raum zu schaffen
wo nicht alles so sehr auf verkauf durch
geplant ist auf profit plötzlich muss
man sagen
hannes schmid zahlt den landwirten das
was sie für die produkte verlangen ohne
preisdruck aber wer sind seine
lieferanten
ich fahre nach moosinning an die quelle
und besucher biobauer amadé bildes
berger er beliefert den öko esel seit
drei jahren mit brot und nudeln ist er
auch überzeugt
ja er mir gefällt das konzept vom öko
esel das halt gerade für junge familien
oder auch ältere leute die gerne
biologisch einkaufen da in der nähe
wohnender öfters hingehen und die dann
eben dort regionale produkte bekommen
und das geschäft am agilis berger
arbeitet seit zwei jahren mit dem öko
esel
sein fazit er fühlt sich fair behandelt
was für mich gut ist dass er schon große
mengen nimmt zwar als nicht wirklich
sehr oft aber dafür auch mal das ich das
liefern auch für mich rentiert trotzdem
glaubt der landwirt nicht dass
mitglieder liegen die zukunft des
lebensmittelhandels sind
das problem ist halt doch dass viele
leute konsumenten von heute ganz
kurzzeitig denken die wollen sich nicht
an einen laden binden und wenn dann so
ein laden nicht bei einem in der nähe
ist und man den mitgliederbeitrag zahlt
glaube ich ist es für die große masse
schwer zu realisieren zurück im öko ise
gründer hannes schmidt hat auch nicht
den anspruch eine kette aus seinem laden
zu machen er will die anwohner in der
umgebung mit fairen produkten versorgen
die sie auch bezahlen können ich bin
überzeugt obwohl die produkte im depot
ist und trotzdem noch teurer sind als im
konventionellen discounter der
mitglieder laden könnte ein konzept für
den supermarkt der zukunft sein

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