ELEKTROMOBILITÄT: Deutsche Autoindustrie baut um - bis zu 100.000 Jobs bedroht

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 12.07.2020


weg von den verbrennern hin zu den e
autos die elektro ära steht vor der tür
die deutschen autohersteller reagieren
und bauen ihre produktion für
elektrofahrzeuge aus sowie volkswagen
der autobauer kündigte an seinen werken
emden umzubauen 2022 sollen dort die
ersten stromer vom band laufen bisher
und zunächst auch weiterhin wird in
emden der passat gefertigt weit
fortgeschritten ist bereits der umbau
des volkswagen werkes in zwickau an dem
traditionsreichen automobilstandort lief
ende juni das letzte auto mit
verbrennungsmotor vom band und werden
dort ausschließlich air modelle für
volkswagen und dessen schwestermarken
audi und seat gefertigt auch bmw
kündigte an sein werk in dingolfing
nordöstlich von münchen aus zu rüsten
das werk soll das zentrum für den bau
von e antrieben für rein
batterieelektrische fahrzeuge und
hybride werden jährlich sollen bis zu
eine halbe million elektro antriebe
inklusive der batterie module aus
dingolfing kommen zwei faktoren treiben
die umstellung der deutschen hersteller
vor an der insgesamt schwache
automobilmarkt und ein immer strengerer
klimaschutz etwa in der eu die
forschungsorganisation center automotive
research rechnet damit dass in
deutschland in diesem jahr nur noch etwa
34 millionen pkw gebaut werden
vor allem mit benzin und dieselmotoren
ihren höchststand hatte die deutsche pkw
produktion 2011 mit 5,9 millionen
fahrzeugen erreicht die experten gehen
von einem tiefen produktionsniveau in
den nächsten jahren aus ihrer
einschätzung nach kostet die krise in
deutschland gut 100.000 arbeitsplätze in
der automobil und zulieferindustrie auch
durch die zunehmende automatisierung in
den fabriken werden viele jobs wegfallen

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