CORONA-SCHULSTUDIE: Uniklinik Dresden stellt erste Ergebnisse vor

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 13.07.2020


genau herr minister sie haben ja vielen
dank wir befinden uns in der letzten
woche dieses ausgehenden schuljahres ein
schuljahr wasser ein besonderes gewesen
ist
insbesondere im zweiten halbjahr corona
bedingt mit schulschließungen
flächendeckend über einen längeren
zeitraum mit all den schwierigkeiten und
herausforderungen die damit verbunden
gewesen sind wir haben uns in sachsen
sehr früh darum bemüht wieder
schülerinnen und schülern genauso die
kindergartenkinder wieder in die
einrichtungen nehmen zu können
unterricht anzubieten betreuung anbieten
zu können und trotzdem an der einen oder
anderen stelle fehlten uns diverse
informationen über aus breitungen dass
das virus wie das ganze stattfindet oder
möglicherweise stattfindet deswegen war
klar mit all den maßnahmen die wir
ergreifen muss auch eine entsprechende
wissenschaftliche begleitung stattfinden
einerseits mit den kolleginnen und
kollegen in leipzig aber eben auch und
gerade mit denen an der
universitätsklinik in dresden zweiter
vertreter sind heute hier die
umfangreiche studie gestartet haben die
ersten zwischenergebnisse heute
vorstellen werden und die aber mit
dieser studie auch noch weiter
fortführen werden und diese studie hilft
uns natürlich auch die weiteren schritte
im sinne der kinder zu gestalten wenn es
um die frage regelbetrieb ja oder nein
an schulen und kitas geht und ich würde
jetzt herrn professor werner bitten die
ersten zwischenergebnisse der studie
vorzustellen vielen dank herr minister
für die für die freundlichen worte auch
der einführung
ja wir haben letztlich mitte märz mit
oder im mai muss man sagen entschieden
dass wir die öffnung der schulen und
kitas wissenschaftlich begleiten müssen
und begleiten wollen damit wir
informationen sammeln wie wir diesen
betrieb sozusagen dann auch über die
mode wochen und monate hinweg steuern
können und wir haben dann mitte mai mit
den ersten
schuluntersuchungen angefangen und wir
hatten uns entschieden genau in die
gruppe der heranwachsenden schüler zu
gehen also an den weiterführenden
schulen die 14 bis 18 jährigen und
stehen lehrer weil wir uns auch im
klaren darüber waren dass das eine
altersgruppe ist die weniger vielleicht
durch elternhaus und schule bestimmt
sondern auch viel in eigenverantwortung
und eigenregie sozusagen ihr sozialleben
gestalten und wir gedacht haben das ist
eine gruppe die besonders wichtig ist zu
untersuchen
wir haben dann am ende sehr große gruppe
von schulkindern untersucht das waren
schulen 13 schulen insgesamt im
landkreis bautzen landkreis görlitz und
in der stadt dresden und haben dann
insgesamt über 1500 schüler
eingeschlossen und 500 lehrer die
schüler waren im median 15 jahre alt das
war jetzt ein bisschen um mir ein bild
darüber zu geben in welcher altersgruppe
wir uns bewegt haben und wir waren der
losgelaufen in der vorstellung es werden
sich zu unendlich viele kinder und
schüler eine infektion bereits
durchgemacht haben und wir haben am ende
tatsächlich gefunden das von den von den
knapp 2000 untersuchten schülern und
lehrern bei zwölf schülern und lehrern
tatsächlich antikörper nachweisbar
gewesen sind das heißt also wir waren in
der serie prävalenz wie wir das nennen
das heißt der häufigkeit in der
antikörper anzutreffen waren weit unter
dem wenigen was wir bereits erwartet
hatten das heißt also 0,5 0,6 prozent
der schüler und lehrer haben im mai juni
juli 2020 eine infektion mit dem cholera
virus durchgemacht das hat mehrere
zusammen implikationen die eine
implikation glaube ich die sich ganz
klar daraus ergibt ist dass wir mit
einer immunität lage in die sommerferien
hinein und aus den sommerferien
möglicher oder wahrscheinlich
hinausgehen die im grunde nicht anders
ist als
märz 2020 als die epidemie begonnen hat
das heißt es hat wenig infektionen
gegeben das ist die die einen
wesentlichen nachricht glaube ich die
zweite wesentliche nachricht ist aber
auch dass wir in schulen hinein gegangen
sind von denen wir wussten dort hat es
corona virus infektionen gegeben und
auch in den schulen in denen in den
corinna virus infektionen nachgewiesen
worden waren haben wir keine ausbreitung
festgestellt das heißt also es ist auch
eine ganz kleine zahl von schülern und
lehrern begrenzt geblieben es hat keine
aus breitungen in einzelnen schulen
gegeben
die verteilung der infektionsraten über
diese schulen den schreck über den
landkreis und die stadt dresden wege
sind konstant unter einem prozent
gewesen
und wir haben auch gefunden und das ist
auch ein wichtiger teilaspekt sozusagen
das wir wussten von ein paar dieser
kinder oder schüler dass sie eine
infektion durchgemacht hatten und der
anteil derjenigen die es nicht wussten
dass sie bereits eine infektion
durchgemacht hatten der war ungefähr das
doppelte höher das heißt also von den
zwölf kindern wussten fünf dass er eine
infektion durchgemacht hatten und sieben
wussten da wussten davon nichts das
heißt die 200 dunkelziffer liegt in
ungefähr einer größenordnung von 2,4 und
weit von den zehn oder 15 fachen
entfernt wie wir das im april oder im im
märz noch angenommen hatten das heißt
also keine große dunkelziffer und sagen
wir der dritte wesentliche aspekt gehen
wir auch festgestellt haben ist dass wir
wenn wir gefragt haben wer von ihnen
wusste denn oder auch von euch wusste
denn das in bei ihnen im haushalt corona
virus infektionen nachgewiesen worden
waren
dann haben uns immerhin 24 geantwortet
dass sie davon wussten also es hat einen
nachgewiesenen fall gegeben aber nur bei
einem einzigen dieser 24 also bei einer
wirklich ganz kleinen bruchteil ist dann
tatsächlich auch eine infektion
nachgewiesen worden was wiederum auch
bedeutet dass die verbreitung des virus
in den haushalten in den sozial
gemeinschaften offensichtlich deutlich
weniger dynamisch ist als wir das
leichter ursprünglich auch vermutet
haben und vielleicht noch die dritte und
zunächst letzte beobachtung die wir
gemacht haben
anfragen und auch das ist glaube ich
relevant auch wenn es wirklich einen
eben befund vielleicht nur ist wenn wir
gefragt haben diese schüler diese 1500
schüler im alter zwischen 14 und 17
jahren wie viel kontakt hattet ihr denn
außerhalb der schule und das sams der
familien kontakt ist dann sind es über
80 prozent gewesen die gesagt haben sie
haben nicht nur in der schule und nicht
nur immer in der familie kontakte
gepflegt das heißt also wenn wir uns
überlegen wenn wir restriktionen in
einrichtungen wie schulen einführen oder
weiterführen wollen glaube ich muss man
das auch mit berücksichtigen dass über
das was in mancher verfügung steht
hinaus sozusagen die die diese
jugendlichen doch auch ihre eigenen wege
sozusagen gehen also ich glaube das sind
die drei wesentlichen befunde die wir
erheben können wir können sagen keine
ganz niedrige immunität wenig infektion
in sachsen bisher durchgemacht das ist
der eine punkt wenig verbreitung in den
schulen aber auch in den haushalten wo
infektionen nachgewiesen worden waren
kaum zwei fälle sozusagen und das
sozialverhalten der jugendlichen schüler
jenseits von dem was man sozusagen auch
in den verfügungen vielleicht lesen und
nachvollziehen konnte das
sozialverhalten hat sich nicht zu sehr
einschränken lassen durch diese
verfügungen und das wären eigentlich aus
meiner sicht zu die wesentlichen
ergebnisse die wir heute aus dieser
ersten runde der untersuchung
berichten können wir werden all diese
kinder und lehrer weiter verfolgen das
heißt also wir werden nach den
sommerferien erneut blut untersuchungen
machen und wir werden wahrscheinlich vor
den weihnachtsferien je nachdem wie sich
die epidemiologie entwickelt auch eine
erneute blutuntersuchung machen um zu
sehen was passiert sozusagen an
epidemiologische entwicklung und das
zweite auch das will ich erwähne auch
wenn das heute hier eigentlich nicht das
thema ist dass wir in diesen wochen
jetzt auch begonnen haben mit einer kita
untersuchung
das heißt also wir werden eben auch in
die an land altersgruppen gehen in die
jungen altersgruppen und auch dort sehen
wie sich die epidemiologie
weiterentwickelt das wäre es jetzt
meiner seite echt gewesen was ich
berichten kann
ja ich bin professor börne seinem team
bleibt ganz dankbar für dieses erste
zwischenergebnis was uns ja in unseren
bisherigen weg bestärkt dass den schulen
den kindertagesstätten nicht die
hauptverwaltung orte des virus sind und
dass wir alles daran setzen dass dort wo
es möglich ist mit den entsprechenden
schutzmaßnahmen auch so viel an
beschulung und betreuung möglich zu
machen wie es der normalbetrieb
eigentlich auch auffordert und wir haben
das in sachsen ja schon sehr zeitig
kommuniziert dass das unser ziel ist ich
bin froh dass auch die kultusminister
der anderen länder dieses ziel
unterstützen und umsetzen wollen
und wir planen ganz klar für das nächste
schuljahr ab dem 31 august mit dem
regelbetrieb an den sächsischen schulen
im kindergartenbereich sind wir ja
bereits schon wieder zurückgekehrt
regelbetrieb heißt dass es in den
klassen stattfindet und dass der
reguläre stundenplan die entsprechende
fächer verteilung gilt regelbetrieb
bedeutet aber auch dass es ein
regelbetrieb und empathie bedingungen
ist das natürlich weiterhin
schutzmaßnahmen notwendig sind das die
persönliche hygiene dazu gehört die
hygiene maßnahmen in den einrichtungen
um ein höchstmögliches maß an schutz zu
gewährleisten
ein schuljahresstart und die bedingungen
heißt auch dass wir natürlich besonderen
fokus darauf legen was
vergangenen oder jetzt noch laufenden
schuljahr an defiziten aufgelaufen ist
das stück für stück abgearbeitet wird im
regulären unterricht und darüber hinaus
dass wir defizite beheben gerade bei den
schülern den schwerer gefallen ist und
es wird natürlich auch bedeuten wenn im
herbst das infektionsgeschehen
mutmaßlich wieder zunimmt das dann
natürlich auch schritte zurück notwendig
sind wir wollen aber sicherstellen dass
es nicht zu flächendeckenden
schulschließungen kommen muss sondern
dass allenfalls partiell sprich auf eine
klassenstufe auf eine schule bezogen
oder auf ein lokales geschehen bezogen
schulschließung an der tagesordnung sein
könnten und dass diese dann auch nicht
nur regional begrenzten sondern auch
zeitlich begrenzen so wie wir das ja
beispielsweise in augustusburg erlebt
haben das muss das ziel sein
entsprechende vereinbarungen mit den
schulträgern wie auch mit dem
gesundheitsministerium ist quasi in der
endverhandlungen wird hoffentlich diese
woche noch an die schulen gegeben damit
auch glas in welchen schritten
möglicherweise auch schulschließungen
wieder notwendig sind aber das primat
muss ganz klar sein präsenzunterricht so
viel wie möglich regelbetrieb dort wo es
möglich ist und wenn wir die schritte
zurückgehen dann allenfalls partiell
beschränkt wir haben den schulen bereits
ende letzter woche umfangreiche
informationen für das kommende schuljahr
zur verfügung gestellt haben
die schulleiter aber auch die lehrer
kolleginnen gebeten sich damit
auseinanderzusetzen insbesondere die
vorbereitungswoche in den ferien zu
nutzen um dieses schuljahr im sinne der
schülerinnen und schüler bestmöglich
umzusetzen
der letzte punkt den ich gerne
ansprechen möchte ist die frage wie wir
uns selbst alle miteinander verhalten
damit diese regelbetrieb im kommenden
schuljahr wieder möglich ist im sinne
der kinder im sinne der jungen leute in
unserem land ist es notwendig dass wir
selbst alle weiterhin ein höchstmaß an
disziplin halten das gilt insbesondere
für die urlaubszeit dass wir keine
anlässe gegeben dass das
infektionsgeschehen in sachsen wieder
zunimmt dass wir möglicherweise eben
über einschränkungen des regelbetriebs
nachdenken müssen und so weit meine
herzliche bitte auch in der urlaubszeit
nicht nachlässig zu werden weiterhin
diszipliniert zu sein damit wir den
kindern nicht nur umfassende kita
betreuung zuteil werden lassen können
sondern vor allen dingen ein
schulbildung im präsenzunterricht und im
regelbetrieb das ist das was sie
verdient haben indem wir alle
verpflichtet sind vielen dank danke
schön ist die fragerunde eröffnet
eine journalistin von rtl
ich glaube die erste der erste teil der
der antwort ist wir hatten den sachsen
wenig insgesamt verglichen mit anderen
bundesländern wenige infektionsfälle
insofern ist es auch nicht unerwartet
dass man in der häufigkeit von von
antikörpern sozusagen niedriger liegt
als in nordrhein-westfalen bestimmten
landkreisen allemal oder auch in bayern
oder baden württemberg
insofern im sommer mal ist es für uns
sagen wir vielleicht noch niedriger als
wir es vielleicht erwartet haben aber es
ist jetzt nicht ganz unerwartet niedrig
repräsentativ ist es für unsere region
das ist oder sagen wir mal für regionen
mit einem ähnlichen infektionshäufigkeit
wie sie in sachsen gewesen sind ich
denke das ist das ist nicht vergleichbar
natürlich mit einer region heinsberg in
nordrhein westfalen das ist völlig klar
aber mit anderen regionen die ihnen von
denen man weiß dass sie ähnliche
infektionszahlen hatten wie wie sachsen
oder wie dresden und bautzen sozusagen
für dafür ist es auf eine art
repräsentativ die nächste frage von
stefan locke von der fas
ja
mai
also regelbetrieb und der pandemie
bedingungen heißt dass dort wo ich die
allseits geltenden regeln einhalten kann
soll ich sie einhalten wir haben ja
heute schon im sächsischen schulen die
empfehlung mund nasen bedeckung zu
tragen
außerhalb des unterrichts insbesondere
ganz viele schulen haben das auch
verpflichtend eingeführt was vollkommen
in ordnung ist wir haben gesagt ein
regelbetrieb mit vollen klassen kann nur
funktionieren wenn ich den abstand nicht
per se vorschreibe aber natürlich habe
ich auch die möglichkeit im schulischen
alltag dort wo es möglich ist auf
abstand zu achten und den entsprechend
einzuhalten das heißt beispielsweise
auch wenn ich jetzt regelbetrieb in
pandemie zeiten rede dass ich regelmäßig
für eine lüftung der räume sorge dass
ich regelmäßig für desinfektion sorge
dass sich ansonsten sorge trage dass im
schulischen alltag all das was wir an
regeln mittlerweile eingeübt haben
umgesetzt wird aber ich sage jetzt mal
mit abstand und maske in der schule wird
nicht funktionieren wenn ich
regelbetrieb ermöglichen will
und deswegen haben wir diese ausnahme
jetzt bereits auch festgelegt ich halte
das auch für zwingend notwendig wir sind
zum schluss den kindern verpflichtet
deren recht auf bildung und teilhabe dem
fühlte und seit beginn der
wiedereröffnung immer verpflichtet in
welchen schritten das auch immer geht
die studie gibt uns ja deutliche
hinweise darauf dass wir mit unseren
bisherigen weg richtig gelegen haben
dass waren wir weiter fortsetzen und
deswegen ja es wird weiter regeln geben
aber gerade die abstandsregeln werde ich
an den schulen nicht mehr einhalten
können wenn ich mit vollem einsatz in
die entsprechende in den entsprechend
regelbetrieb gehen dann andrea schawe
sächsische zeitung
also wir haben dort eine regelung die
wie ich finde auch auf akzeptanz
gestoßen ist das mit einem
entsprechenden ärztlichen attests
lehrerinnen und lehrer nicht an
präsenzunterricht teilnehmen müssen
sondern anderweitig eingesetzt werden
können
das findet auch statt ich muss auch ganz
deutlich sagen dass das nur ein sehr
geringer teil der lehrer bislang in
anspruch genommen hat wenn ich da zahlen
aus anderen bundesländern sind wir
deutlich drunter wofür ich sehr dankbar
bin weil das auch zeigt mit welchem
engagement in welcher leidenschaft
lehrer in sachsen für ihre schüler tätig
sind aber diese möglichkeit wird es
weiterhin geben lassen nämlich
vielleicht das noch ergänzen ein
zentrales element wo wir uns auch immer
einig gewesen sind professor werner und
ich ein zentrales element ist das
gesunde schüler gesunde kinder die
einrichtungen besuchen gerade in den
herbst zeiten wird es dann natürlich
etwas schwieriger werden wenn ein
allgemeines erkältungs geschehen mit
hinzu kommt aber auch da ist die frage
von disziplin dann von selbst
einschätzung dass kranke kinder oder
kränkelnde kinder im zweifel lieber zu
hause bleiben damit wir ansonsten die
möglichkeit haben auch die gesunden
kinder weiterhin zu unterrichten und zu
betreuen
ein michael deutschmann von der bild
zeitung
die kasse
wir wollen versuchen so viel wie möglich
sportunterricht wieder möglich zu machen
da gibt es ja jetzt bereits auch schon
entsprechende varianten die bereits
jetzt wieder umgesetzt werden das
erklärt das ziel auch sport wieder zum
teil des schulischen alltags werden zu
lassen natürlich wird es möglicherweise
die eine oder andere sport abgeben wann
dieser form noch nicht ganz umsetzen
können
aber im grundsatz jahr die gesundheits
bestätigung sind wir noch ein stück weit
schwankend das sage ich ganz ehrlich
einerseits glaube ich hat sie sich
bewährt weil sie wirklich den fokus
darauf lenkt genau hinzuschauen zeigt
mein kind symptome kann ich dann
tatsächlich in die kita bringen oder
auch nicht die gesundheits bestätigung
hat aber auch für viel verärgerung
gesorgt weil einiges bewusst
missverstanden haben andere auch
schwierigkeiten gehabt haben
stichwort der berühmte schnupfen um den
es ja dann bisweilen geht
ich würde mir wünschen dass es auch dort
seitens des robert-koch-instituts
nochmal eine klarstellung gibt bastian
wirklich typische symptome von kobe 19
gerade bei kindern sind im regelfall
gehört nach dem was wir wissen
schnupfen im zweifel nicht dazu das
müsste man auch miteinander diskutieren
ich halte es wirklich für wichtig dass
die eltern auch in zukunft sich dessen
bewusst sind dass wenn ein kind symptome
zeigt es muss ja nicht so mit 19 sein
sondern alle möglichen anderen
erkältungen kommen da im herbst wieder
auf uns zu
dann im zweifel das kind eben nicht in
die einrichtung zu schicken obwohl das
weiterhin mit dieser gesundheits
bestätigung tun das ist noch offen im
moment erfüllt sie aber glaube ich gut
ihren zweck denn erst mal eine frage aus
dem chat kolberg von der freien presse
fragt sie herrn minister privat in den
vergangenen monaten hat die vermittlung
des unterrichtsstoffes gelitten wird es
eine anpassung der lehrpläne im
kommenden
schuljahr geben es wird nicht eine
anpassung der lehrpläne an sich geben
aber wir haben den schulen schon
dezidiert hinweise gegeben wie sie auch
mit den unterschiedlichen stoff umgehen
das gilt insbesondere für die
abschlussklassen im kommenden jahr wo
bestimmte bereiche definiert sind die
auf jeden fall prüfungs relevantes
wissen sind andere wiederum eher weniger
so dass man sich dort fokussieren kann
zum schluss ist ja immer eine frage wie
lange das jeweilige kind der jeweilige
schüler noch in unserem schulsystem
verbleib wie viel zeit wir also haben
die defizite aufzuholen
und das liegt dann auch in der
entsprechenden pädagogischen
verantwortung der schule
je nach den konkreten umständen darauf
zu reagieren aber lehrpläne generell
werden hier nicht außer kraft gesetzt
sondern sie müssen umgesetzt werden
diese bieten aber sehr sehr viele
freiheiten auch in der
unterrichtsgestaltung auch in der
gestaltung des gesamten schuljahres so
dass das meiner sicht auch gut gelingen
kann
defizite die entstanden sind über das
nächste und übernächste schuljahr
aufzuholen hauptaugenmerk sind erstmal
der abschlussklassen im nächsten jahr
dann ebenfalls freie presse eine frage
von tino moritz
essen
das ist eines investors
demgegenüber scheint sie zu sein
das nächste
die rechtslage war dass schüler hatten
familie und schule hinaus waren dabei
die direkt am gerechten und sagen
wo er sich zum schluss die 20 schüler
fragen haben dann ist das einfach eine
gasse
die studie ist richtig verstanden habe
und für wie lange
dann würde ich vielleicht zu beginn das
nochmal zur gesundheits bestätigung
klarstellen ich habe die gesundheits
bestätigung in den kitas gemeint aber wo
wir uns noch nicht ganz einig sind aber
diese fortführen
an den schulen ist es so es betrifft ja
momentan nur die grundschulen und wenn
über den regelbetrieb insgesamt darüber
nachdenken kann ich schlechterdings dann
nicht mehr zwischen den grundschulen und
den weiterführenden schulen
unterscheiden insbesondere wenn ich dann
auch an den hort denke insofern haben
wir dann dort die entscheidung getroffen
die gesundheits bestätigung dort nicht
mehr für notwendig zu acht und weiß dann
eben keinen unterschied mehr macht ob
wir es mit einem grundschüler oder
beispielsweise mit einem oberschüler zu
tun haben die frage ob wir die
gesundheits bestätigung im kita-bereich
beibehalten oder nicht die ist noch
nicht getroffen
gut die zweite frage war gewesen wie
haben wir das erfragt wir haben gefragt
hatten sie oder hattet ihr
sozialkontakte außerhalb von schule und
familie und das haben wir natürlich alle
schüler gefragt in dem zeit verlaufen
das war auch also kurz nach ende das los
als kann natürlich wir können nicht
ausschließen dass sie sich jetzt konkret
auf die letzten drei tage bezogen haben
wo jetzt hat der aber sagen wir die
antworten haben wir schon so
interpretiert dass sich das auch auf die
zeit davor bezogen hat also das ist aber
natürlich eine interpretation dieser
antworten gewesen das ist die eine sache
die zweite frage war die antikörper
dauer der also wie lange die antikörper
präsentieren das würde ich glaube ich
ein paar tage weitergehen genau
vielleicht ganz kurz vorne weg sie haben
möglicherweise schon verfolgt dass es
auch bei den antikörper testen
unterschiedliche qualitäten gibt wir
haben für diese studie jetzt einen der
modernen verfahren eingesetzt welches
eine sehr hohe sensitivität und
spezifität hat und wir haben um
möglichst trinken zu sein dann alle
positiven oder grenzwertigen gefunden
auch noch mit mindestens zwei weiteren
testen danach untersucht und nur dann
wenn mindestens ein weiterer test
positiv war
diese dann auch final als positiv
bewertet wird also sicher dass wir da
sehr streng gern vorgegangen sind
zur dauer der antikörper annika werden
zunächst erstmal auch natürlich abgebaut
mit einem gewissen mit einem gewissen
zeit um schlag
aber sie haben natürlich aus der presse
mit bekommen dass auch die immunität
möglicherweise nicht ganz lange andauert
dazu muss man jetzt erstmal ganz kurz
feststellen
wir weisen zunächst erstmal antikörper
nach das heißt nur dass sie nachweisen
können der patient hat kontakt mit dem
virus gehabt ist infiziert gewesen
sie weisen keine funktion der antikörper
nach ob diese tatsächlich schützen sind
oder gegebenenfalls sogar immun machen
also vor einer erneuten infektion
tatsächlich auf den menschen schützen
können das können die momentanen tests
nicht machen was man aber zu der menge
der antikörper sagen kann ist in der tat
dass insbesondere auch bei menschen die
wenig symptome gehabt haben oder gar
ganz ohne symptome erkrankt sind dass
dort nach wenigen monaten bereits keine
antikörper in einem erklecklichen anteil
vorhanden sind das heißt also wir gehen
im moment nicht davon aus dass wir eine
sehr lang anhaltende immunität überhaupt
produzieren werden die erscheinung genau
hatten wir das manuskript genau also wir
haben die pressemitteilung heute wir
werden das manuskript heute noch
einreichen bei einer fachzeitschrift bei
einer internationalen und dann stets
auch zur verfügung
erst mal noch eine frage aus dem online
chat von christina berndt süddeutsche
zeitung an professor berna sie schließen
aus zwölf infizierten von denen sieben
nichts von ihrer infektion wusste auf
eine niedrige dunkelste weiß dass bei
diesen niedrigen zahlen nicht gewagt
naja sagen wir mal so wir haben ja nicht
nur zwölf untersucht sondern wir haben
2000 untersucht und haben in den 2000
eben nur bei einem kleinen anteil
antikörper nachweisen können so dass wir
das ich glaube schon dass diese
schlussfolgerung gerechtfertigt ist dann
war jörg schurig als nächstes dran von
der dpa
das internet
ja also
ich glaube der schluss dass das virus
nicht so gefährlich wäre der ist der ist
aus meiner sicht ganz falsch ich habe
großen respekt vor diesen virus das muss
ich ganz klar sagen ich glaube was wir
damit sagen wollten ist eigentlich die
schulschließung am 13 märz ist eine
analogie schluss gewesen zu dem was wir
glaubten zu wissen zur ausbreitung von
viruserkrankungen durch kinder in
schulen und kitas und das waren
kenntnisse die wir zum beispiel von der
influenza hatten wo wir wissen dass die
ausbreitung verbreitung und andere
respiratorischen rühren wo wir wissen
dass das in schulen und kitas enorm
fahrt aufnimmt eine enorme dynamik hat
und dass wir gelernt haben über die
letzten wochen und wo auch diese studie
glaube ich ein weiteres puzzleteilchen
mit dazu liefert das das bei corona
wären anders ist also corona beer
scheinen sich weder in haushalten wo
viele kleine kinder sind oder überhaupt
kinder sind enorm weiter zu verbreiten
noch in schulen oder kitas es gibt das
ist ja nicht nur unsere studie es gibt
eine große studie aus australien aus dem
april wo man über 700 kontakte von
infizierten lehrer lehrern und schülern
hatte muss im grunde kaum
weiterverbreitung gegeben hat in diesen
damals sekundarschulen und elementare
schulen so dass ich glaube das ist die
interpretation dieses satzes so zu sagen
dass das was wir befürchtet haben von
diesem virus dass es sich enorm weiter
verbreitet unter den kleinen kindern
dass diese befürchtung so nicht stimmt
ich glaube schon dass die maßnahmen die
getroffen worden sind in der politik in
diesem land richtig gewesen sind zu
jedem zeitpunkt wo sie getroffen worden
sind ich glaube es war aus meiner sicht
annähernd alternativlos die schulen und
kitas zu diesem zeitpunkt auch zu
schließen
aber ich glaube es ist genauso richtig
gewesen sie dann relativ früh wieder zu
öffnen unter bestimmten sagen wir mit
konzepten die es erlaubt haben auch zu
reagieren auf sagen wir unterschiedliche
biologische bedingungen also ich glaube
unter keinen umständen dürfte man die
schlussfolgerung ziehen dieses videos
ist nicht gefährlich überhaupt nicht und
auch für kinder wissen wir gut genug wir
machen deutschlandweite erhebungen von
dresden aus
wo wir schwer kranke kinder in unseren
registern haben die auch zum teil
verstorben sind an dieser erkrankung
also wir nehmen das ausnehmend ernst
diese infektion aber ich glaube die
frage der schulschließung und kitas
lesung und dem was sie kindern und
familien zumutet muss man heute anders
bewerten als wir das vor zwei monaten
betrat dann eine frage von herrn stadel
von der welt zur schulspeisung
die findet ihr an sächsischen schulen
schon seit geraumer zeit wieder statt
je nachdem wie die einzelnen anbieter
das auch bewerkstelligen dort zum regeln
weiterhin auch einzuhalten
dass man eben auch im zweifel zeitlich
versetzt das essen einnimmt das wird
dann auch im neuen schuljahr der fall
sein
bevor ich die zweite frage auf einen
professor werner weitergebe unsere
zentrale annahme
war ja weswegen wir auch die
grundschulen und die kitas wieder
geöffnet haben am 18
auch die weiterführenden schulen im
wechselmodell wieder eröffnet haben
das eben innerhalb der kinder weniger
virus verbreitung stattfindet als
beispielsweise unter erwachsenen und das
wird ja jetzt auch durch die ersten
ergebnisse aus meiner sicht bestätigt
und deswegen ist gerade hier die die
öffnung von schulen und kitas auch ohne
den mindestabstand möglich so wie wir
das auch in sächsischen grundschulen
jahr seit dem 18 mai tun übrigens mit
der erkenntnis dass wir dort nicht ein
gehäuftes auftreten zu verzeichnen
gehabt haben einzelfälle ja aber kein
gehäuftes auftreten und für mich
persönlich jetzt mal aus der politischen
sicht heraus wenn ich das weiterhin
beibehalten will wenn die schulen und
kitas weiter offenhalten will soviel
präsenzunterricht im regelbetrieb wie
möglich anbieten will
dann setzt es voraus dass ich als
erwachsener mensch mich umso mehr an die
regeln halte um den kindern diese
möglichkeit zu eröffnen also insofern
plädiere ich dafür
dort wo es möglich ist auch weiterhin
den abstand einzuhalten damit wir gerade
im schulischen bereich unter den
ergebnissen die wir jetzt auch haben
regelbetrieb anbieten können kann es
vielleicht noch ergänzen vor visa daten
vielleicht auch als ich glaube ein ganz
wesentliches element dieser ganzen
fragen ist dass wir hier kompromisse
schließen müssen
und wenn wir sagen wir wollen schülern
und jungen kindern und familien bildung
und soziale kontakte in schule und
kindergarten ermöglichen müssen wir
kompromisse schließen und wir müssen
diese kompromisse misst bedeuten eben
auch dass wir abstandsregeln und masken
regen die eigentlich sinnvoll sind und
auch wahrscheinlich sinnvoll wären
zwischen 23 jährigen
die können wir nicht umsetzen nicht
sinnvoller weise umsetzen und es ist
nicht hilfreich massnahmen zu
beschliessen aus meiner sicht die keine
chance auf umsetzbarkeit haben so dass
es eine abwägung sein wird am ende des
tages und auch nach den ferien und im
laufe des herbstes was wird man aufrecht
erhalten
ich glaube es ist sinnvoll masten masken
und abstandsgebot dort wieder herr
minister es gesagt hat aufrecht zu
erhalten wo sie wo sie auch umsetzbar
sind
aber ich glaube es ist in den in den
kitas und in den grundschulen nicht
sinnvollerweise machbar
unter den gegenwärtigen bedingungen und
dann sollte man es auch nicht fordern
sondern dann muss man konzepte
entwickeln wie geht man mit
möglicherweise symptomen oder frühen
krankheitszeichen um was trifft man dann
zu maßnahmen aber ich glaube es man muss
eben von dieser von dieser vorstellung
es gebe eine hundertprozentige
sicherheit bekommen vielleicht in
ergänzung dazu noch kurz ich denke man
muss auch davon wegkommen dass es immer
nur eine maßnahme gibt die man entweder
ganz oder gar nicht durchsetzt wir
werden das sozusagen gestuft machen
müssen abstand und das tragen einer
maske haben definitiv dazu beigetragen
dass infektionen sozusagen eingegrenzt
werden konnte bzw die weitere
verbreitung unterdrückt werden konnte
und dann auch wieder auf jetzt das
niveau was wir glücklicherweise haben
zurückgedrängt werden konnte
nichtsdestotrotz muss man sich natürlich
überlegen dass solche maßnahmen
entsprechend effekte haben dass es
aufgabe der politik und wie man jetzt in
bestimmten situationen wo das besonders
schwierig einzuhalten ist wie zum
beispiel bei den schülern wie man dort
gegebenenfalls jetzt lockerungen auch
erlauben kann
und ich denke dazu liefert diese studie
auch noch mal einen beitrag weil
natürlich eine gewisse sorge war dass
möglicherweise bei den kindern die er ja
klinisch harmlos erkranken
möglicherweise infektionen sich
verbreitet haben ohne das video entdeckt
haben dieses scheint zumindest von den
daten die wir bisher erhoben haben so
nicht der fall zu sein sodass man denke
ich glaube ich hier einen guten grund
hat jetzt auch so vorzugehen dass man
sagt ich muss hier eine gestufte
entscheidungen machen und jetzt bewerten
schutzmaßnahmen an den stellen wo sie
halt nicht durchführbar sind dann auch
jetzt gut begründet etwas zurücknehmen
die kollegin von rtl
nein
also natürlich wir betreffende
entscheidungen für sachsen
aber schon damals unsere entscheidung
anfang mai die schulen die grundschulen
und kitas wieder in einen
eingeschränkten regelbetrieb aber mit
allen kindern wieder hinein zu nehmen
hat natürlich für viele diskussionen
gesorgt und für viele nachfragen und
nicht wenige bundesländer sind ja
unserem beispiel dann mit etwas
zeitverzug gefolgt was ich ausdrücklich
begrüße und innerhalb der
kultusministerkonferenz beraten wir
natürlich auch die schritte das
grundsätzliche einverständnis aller
kultusminister dass wir diesen
regelbetrieb anstreben ist so ein
ergebnis dieser beratungen natürlich
genauso wie wir die studie die in baden
württemberg gemacht wurde er aufmerksam
studiert haben sicherlich auch die
kollegen jetzt unsere ergebnisse
verfolgen aber sie hat noch gar nicht
die zeitweise sehr heute erst vorstellen
aber ich gehe davon aus dass das
natürlich auch in den anderen
kultusministerien für diskussionen
sorgen wird positive diskussion und
hoffentlich auch in dem weg bestärkt im
sinne der kinder den regelbetrieb wieder
anzubieten dann training vom mdr
da
seitdem ich fechte brauchen einfach ist
kinder finden und in den schulen
also ich glaube man kann ableiten dass
wir in einer region wo ist eine niedrige
infektions ein niedriges
infektionsgeschehen hat die präsidentin
ist auch dargestellt hat es sich nicht
zu einer unerkannten ausbreitung dieses
videos geführt hat das glaube ich kann
man ableiten
und das gilt für diese regierung wie es
für andere regionen mit ähnlichen
häufigkeiten auch geld und ich glaube
was man schon auch ableiten kann ist
dass wir dass es diese ausbreitung in
den schulen auch nicht gegeben hat das
heißt es hat wird es hat fälle gegeben
und wir wissen ja von von ereignissen wo
einige wenige ausreichen um dann in
einer in einer schule oder nicht in
einer schule ermöglichen
religionsgemeinschaft oder bei
großveranstaltungen dann zu einer reihe
von infektionen zu führen dass wir das
in den in den schulen auch nicht
beobachtet haben so dass das natürlich
natürlich ist alles eingeschränkt aber
es ist aus meiner sicht ein ein weiteres
puzzle steinchen zu den vielen
überlegungen und befunden die es bisher
schon gibt dass die in den schuh also in
den schulen und kindergärten vielleicht
auch haben wir jetzt nicht untersucht
bisher dass die ausbreitung des virus
nicht so explosionsartig erfolgsrate im
grunde fast keine für sekundär fälle
auftreten
das heißt also aus und das sind ja wo
ist unsere studie aber es sind andere
studien auch die im grunde sagen kinder
sind wahrscheinlich anders als bei der
in fenster sogar bremsklötze sozusagen
in dieser infektion das heißt nicht jede
infektion die ankommt wird weitergegeben
also insofern ich glaube schon dass man
diese studie die ergebnisse dieser
studie zu anderen hinzufügen kann und
sich damit insgesamt ein rundes bilder
gibt vielleicht kurz noch eine ergänzung
dazu das ist sicherlich keine
repräsentative studie war ja auch keine
repräsentative studien probe gezogen
worden ist aber so wie der kollege
werner ist eben dargestellt hat wir
haben in dieser situation und das sind
jetzt glücklicherweise ja nur wenige
positive gewesen keinen anhalt dafür
bekommen dass es in schulen eine
unerkannte ausbreitung gab und steht
dadurch begründet die annahme dass
dieses in anderen niedrig prävalenz
regionen dann ebenfalls der fall sein
dürfte also ebenfalls in regionen in
denen wenig infektionsgeschehen
stattgefunden hat
werden die zahlen natürlich in der
absolutheit etwas anders sein aber im
grundsatz ähnlicher insofern ist das ein
puzzle steinchen was ergänzte dass wir
hier bislang zumindest es keinen hinweis
darauf haben dass es sich bei schulen
und besondere hotspots für die
verbreitung dieses virus handeln würde
dann noch eine frage von michael deutsch
man von der bild
ja
gegeben
wirklich sicher sind sie dass die usa
zurzeit und fallen
mir wurde es auf dem weg zur
pressekonferenz nur zugerufen das fragen
sich da wieder mal geäußert hat ich weiß
nicht ob sie es begründet hat ihre
meinung oder ob es einfach nur eine
meinung ist dann nehme ich die zur
kenntnis wir haben uns ja schon seit
ende april ausreichend gedanken darum
gemacht wie kann es uns gelingen wieder
in den schulischen alltag zurückzukehren
stück für stück und die erfahrung die
wir seit dem 18 mai als wir unsere
grundschulen wieder komplett geöffnet
haben als die weiterführenden schulen im
wechselmodell wieder geöffnet waren die
erfahrungen die wir gemacht haben plus
jetzt die ergebnisse die zwischen
ergebnisse dieser studie bestärkt uns
darin diesen weg weiter zu gehen und ich
bin in einer politischen
entscheidungslage immer auch mit einem
mit einer verhältnismäßigkeit
konfrontiert wir haben sehr sehr
geringes infektionsgeschehen in sachsen
was nahe null tendiert im moment und was
möglichst lange auch so anhalten möge
und dann wieder zu diskutieren ob ich
schulen einschränke ob ich kita betrieb
einschränke halte ich dann irgendwann
langsam nicht mehr für verhältnismäßig
das ovg münster ist ja eine ganz
ähnliche richtung gegangen und wir haben
verantwortung für die kinder
verantwortung für die schüler ein
sinnvolles konzept zu erstellen das
haben wir rund um den 18 mai gemacht wir
sind jetzt wieder dabei das zu tun
insofern denke ich kann man guten
gewissens diesen diesen regelbetrieb
wieder ermöglichen ich mache aber auch
eine einschränkung dieser regelbetrieb
ist nur möglich wenn ansonsten wir
weiterhin diszipliniert mit diesem virus
und mit diesem ausbreitungsgefahr sich
jetzt über das wochenende aus dem
ausland von bestimmten urlaubsregionen
wahrgenommen habe
das bereitet mir sorgen weil noch sind
wenig sachsen dabei und so ferien
beginnen erst
am freitagabend aber natürlich was dort
passiert und was tut möglicherweise auch
an ausbreitungsgefahr ziert kommen
möglicherweise mit dem urlaubsflieger
dann irgendwann wieder zurück nach
sachsen und wenn dann die zahlen hier
steigen müsste es dann zwingend auch
bedeuten dass wir den teilen wieder
zurückgehen müssten raus aus diesem
regelbetrieb und insofern kann ich nur
noch mal meine bitter wiederholen dass
wir uns alle miteinander so
disziplinieren dass wir unseren kindern
zuliebe den regelbetrieb dann wieder
ermöglichen können da ist jeder von uns
einzelnen gefragt aber ich nehme
natürlich gerne immer meinungen aus der
bundespolitik war
wenn sie dann auch fundiert untersetzt
sind warum das alles nicht gehen würde
dann umso lieber würde mich freuen wenn
sich frau es ging bei mir meldet zu der
frage warum das so ist warum kinder
langsamer sozusagen sind möglicherweise
gibt es glaube ich keine ganz guten
erklärung es gibt ein paar hypothesen
es gibt überlegungen dass der virus muss
irgendwo auch sogenannte rezeptoren
haben um sich an den schleimhäuten
festzuhalten dass das möglicherweise
brechen dann weniger ausgeprägt ist aber
ich glaube für die weiterverbreitung
spielt eine große rolle dass kinder eben
wenig oder seltener sind also schweren
infektions zeichen haben
lungenentzündungen bronchitis haben
sondern eher obere atemwegsinfekte oder
gar keine symptome und wir wissen aus in
der kinderheilkunde seit seit
jahrzehnten dass kinder das der husten
stoß von kindern anders ist bei
erwachsenen dass sie weniger tröpfchen
sozusagen mobilisieren über den höchsten
stoß sodass wahrscheinlich einfach die
die ausbreitungsgeschwindigkeit für
dieses virus in seiner bestimmte
spezifische situation einfach
ungünstiger ist und daher bei den
kindern die kinder weniger zur
verbreitung aus beitragen vielleicht
ergänzen dazu noch das ist vermutlich so
dass zumindest die schwere der
erkrankung auch dazu beiträgt wie stark
infektiös ein patient ist und das hat
der berner eben schon leute das findet
man bei kindern möglicherweise etwas
weniger
wir wissen mittlerweile ja auch das dass
die immunreaktion des menschen selbst
wie er mit diesem virus umgeht im
wesentlichen beitrag zum ablauf der
schwere der erkrankung darstellt und was
ist möglicherweise bei kindern etwas
anders ausgeprägt wie sozusagen das
virus abgewehrt wird und beide punkte
zusammen könnten dazu beitragen dass die
hypothesen zumindest
warum von kindern hier möglicherweise
keine besondere infektionsgefahr
rausgeht aber dieses frage konkret der
infektiosität ist natürlich jetzt auch
unserer studie nicht untersucht worden
nur noch mal eben wegen frau ist ich
habe nachgeschaut was sie genau gesagt
hätte vielleicht ist das noch hilfreich
also sie sieht das ansteckungsrisiko als
gegeben hat von vollgestopften
schulbussen gesprochen und sieht die
abstandsregel davon abstand zu nehmen
als schwierig und die studien geben darf
nicht genügend sicherheit also ich hab
selber nicht nicht gelesen deswegen ist
jetzt schwierig auf hörensagen zu
reagieren aber ich will dass vielleicht
mal ganz grundsätzlich sagen was mich an
vielen stellen stört weil es nicht nur
frau als kind ist sondern auch andere
die wider besseren wissens und professor
werner und passau haben das ja jetzt
beide noch mal sehr eindrücklich
geschildert die wider besseren wissens
immer noch den eindruck vermitteln dass
kinder hier in besonderer art und weise
wie ihren schleudern werden und dass
einrichtungen wo kinder sich aufhalten
schulen und kitas hotspot dieser
ausbreitung werden und das ist schlicht
und ergreifend nicht der fall
das ist auch nicht in sachsen der fall
obwohl wir hier als erste geöffnet haben
am 18
ja wir hatten einzelnes geschehen aber
wir haben nie irgendwo diese entwicklung
gehabt dass sich schulen und
kindertageseinrichtungen zu diesen hot
spots entwickelt hätten wie das einige
nach wie vor immer noch behaupten und
den eindruck erwecken dass insbesondere
von kindern in der hohe gefahr ausgeht
was man da mit kindern antut wenn man
sie so stigmatisiert das sollte man
wirklich dann mal auch in einer
politischen diskussion miteinander
diskutieren
ich kann da keine wirklichen argumente
feststellen weil die realität in sachsen
wie wir sie seit mitte mai erleben eine
andere ist
und wenn ich diese realität zur kenntnis
nehmen und darauf meine politischen
entscheidungen fuße dann heißt es für
mich konsequent im sinne der kinder
wieder regelunterricht anzubieten wenn
wir weiterhin so einen
infektionsgeschehen haben wie im moment
und deswegen planen wir das auch so eine
frage von tino moritz frey presse
und 30
insgesamt lässt sich sagen
selbstbewusst
er ist aus sich diese zwölften mal eine
schule beschränkt
also der anteil der wenigen schüler die
infiziert waren war immer noch größer
als der anteil der lehrer der infiziert
war also das wird die lehrer die
infizierten lehre das war ich glaube die
zahl will ich jetzt nicht denn aber das
war noch mal deutlich weniger als bei
den schülern wobei das glaube ich
schwierig ist zu interpretieren bei
diesen also wenn wir von zwölf personen
sprechen dann ist das ihr will ich das
eigentlich nicht auseinander rechnen und
wir hatten keine sagen wir
clusterbildung jetzt in einzelnen
schulen oder einzelne klassen das hat
sich ganz bunt verteilt weitere fragen
ja
für die schüler war
die hände
wir wissen eigentlich
vier wochen nicht ein
also dass genau das sind wir hatten ja
fünf personen also für schüler die von
sich wussten dass sie eine infektion
durchgemacht haben weil sie einen
positiven abstrich und eine pc arten von
denen hatten vier antikörper und einer
oder eine nicht das heißt also ich meine
dass ich will jetzt gar nicht von von 80
prozent sprechen aber also einer von
fünfen sozusagen hatte das nicht aber
das sollen wir kennen ja auch studien
aus anderen ländern wo sich das auch so
bestätigt der daten herz angesprochen
also nicht jeder der eine nachgewiesene
infektion also mit doch hohe
plausibilität durchgemacht hat bewusst
bei ist auch falsch positive ergebnisse
geben mag nicht jeder hat anhaltend
positive antikörper das muss man glaube
ich auch zur kenntnis nimmt
das kann man hier jetzt nicht
herauslesen bei fünf personen aber ich
glaube es überrascht auch nicht weil es
in einer linie mit anderen beobachtungen
ist

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