SCHUTZ VOR ABSCHIEBUNG: So verhält es sich mit dem Kirchenasyl in Deutschland

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 13.07.2020


beim sogenannten kirchenasyl nehmen
kirchengemeinden oder verein
vorübergehend asylbewerber auf um eine
abschiebung abzuwenden weil diese für
den flüchtlingen eine bedrohung an leib
und leben darstellt schon aus dem
vierten jahrhundert ist bekannt dass
flüchtlinge in kirchen schutz suchten
mit der entwicklung rechtsstaatlicher
systeme verlor das kirchenasyl an
bedeutung und wurde im achtzehnten und
neunzehnten jahrhundert in den meisten
ländern abgeschafft kirchlicherseits
gibt es seit dem neuen kirchenrecht 1983
offiziell kein kirchenasyl mehr
wer heute in deutschland kirchenasyl
gewährt verstößt nach einhelliger
rechtsauffassung gegen geltendes recht
die mehrzahl der schutzsuchenden sind
zudem sogenannte dublin fälle die
eigentlichen dass sie erst ein reiseland
zurückgeschickt werden müssten um dort
asyl zu beantragen läuft jedoch die
überstellung frist ist deutschland für
den asylantrag zuständig das kirchenasyl
es zwischen behörden und kirchen
zunehmend umstritten eine handreichung
der katholischen bischöfe spricht vom
kirchenasyl als letzte mittel um in
einzelfällen unzumutbare härten
abzuwenden 2015 hatten sich die kirchen
und das bundesamt für migration und
flüchtlinge bamf zudem auf eine neue
form der zusammenarbeit bei fällen von
kirchenasyl geeinigt kirchen und dampf
genannten ansprechpartner um härtefälle
zu prüfen seit august 2008 10 kann die
überstellung frist auf 18 monate
verlängert werden wenn die gemeinden
bestimmte vorgaben nicht einhalten
sie müssen sich dann wesentlich länger
um die flüchtlinge kümmern

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