Share-Deals treiben Immobilienpreise nach oben | Rundschau | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 15.07.2020


vergangenes jahr entdeckt annegret
behnisch im internet einen immobilien
prospekt der eigentümer ihres hauses
plant einen abriss und neubau
ich wohne hier drin ich habe in
unbefristeten mietvertrag und kein
mensch hat nur ein einziges wort darüber
verloren was man hier eigentlich für
kleine hand das haus in dem sie zur
miete wohnt wurde 2017 nach dem tod des
damaligen privat eigentümers von den
erben zum kauf angeboten es kommt zu
einem bieterverfahren
dabei steigern die interessenten den
kaufpreis hoch von sechs auf zwölf
millionen euro den zuschlag bekommt
einen westen unternehmen das für seine
immobilien eigene firmen gründet auch
für das haus in schwabing 2019 dann ein
erneuter eigentümerwechsel
dabei wird nicht das haus verkaufszahlen
jetzt anteile an der firma der es gehört
ein sogenannter share deal
es fällt keine grunderwerbsteuer an der
münchner oberbürgermeister sehe dieses
steuerschlupfloch gerne geschlossen
ich gehe mal davon aus dass die shuttles
nicht nur steuerrechtlich vorteilhaften
sondern natürlich auf preistreibende
wirkung dessen kritisieren wir seit
vielen vielen jahren dieses thema share
deals im fall von annegret behnisch haus
haben die aktuellen eigentümer auch
kapital von kleinanlegern eingesammelt
damit finanzieren sie den share deal
sobald abriss und neubau genehmigt sind
soll das haus für 28 millionen euro
wieder verkauft werden
spätestens dann werden die letzten
mieter das haus wohl verlassen müssen

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