FLÜCHTLINGSKRISE: Thomas de Maizière bereut seine Entscheidung nicht

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 17.07.2020


es war für ihn eine der schwierigsten
entscheidungen als es im september 2015
um die frage gehen die deutsche grenze
für hunderttausende asylbewerber offen
zu halten
bereut hat ex bundesinnenminister thomas
de maizière seinen damaligen entschluss
nicht dem gespräch mit der rtl n tv
redaktion sagte er dass er heute wieder
entscheiden würde die grenze offen zu
lassen
allerdings würde er den entschluss nun
ein wenig anders kommunizieren
ihm war damals klar dass sich
deutschland in einem ethischen dilemma
befand die regierung habe sich in einer
zwickmühle gefühlte so de maizière
je mehr menschen mann rettet aus dem
mittelmeer oder je mehr menschen man
sagt ihr könnt alle kommen nach
deutschland
umso mehr haben wir einen sog effekt
nach deutschland das kann nicht richtig
sein sagte der cdu-politiker im
interview
bilder von aufgereihten särgen in einer
turnhalle auf der italienischen insel
lampedusa und das foto des ertrunkenen
flüchtlingsjungen alanco die hätten sich
2015 in seinem kopf befestigt doch man
habe sich damals zu sehr von bildern und
wechselnden stimmungen leiten lassen
findet der cdu mann heute eine lehre die
er persönlich aus der zeit der
flüchtlingskrise gezogen habe

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