Freizeit in Corona-Zeiten: Ansturm auf Seen und Flüsse | Kontrovers | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 18.07.2020


gruselig ist auch ein gutes stichwort
für unser nächstes thema denn wenn ich
die an diesem corona sommer denke und
sehe wie sorglos sich tausende ohne
mindestabstand an bayerischen seen und
flüssen tummeln dann gruselt es mich
schon manchmal so verständlich der
ansturm auf die badestellen angesichts
mangelnder urlaubs und party
möglichkeiten ist so gefährlich und für
die anwohner auch ärgerlich ist er
kreative alternativkonzepte sind also
gefragt robin köhler constanze schultze
und friederike wipfler haben sich für
uns an feier hotspots umgesehen
die leute sind alle ihren lose speisen
jeder schmeißt katastrophe es gibt diese
runde partystimmung an der münchner isa
hier darf man noch hin nach der arbeit
abkühlen freunde treffen der korona
sommer verlangt mensch und natur einiges
ab nicht ohne folgen vermehrt mussten
polizei und ordnungsämter zuletzt plätze
räumen und open air partys auflösen
anwohner sind genervt die vermüllung
nimmt zu besonders betroffenen flüsse
und seen im freistaat
das haben wir hier noch nie gesehen dass
es so extrem voll ist aber ist auch
nachvollziehbar die leute wollen raus
die leute wollen wieder feiern abends
geht es dann richtig ab dann kommen die
leute vom gärtnerplatz da werden sie
regelmäßig vertrieben und dann tragen
sie sich hier aus hartmut keitel will
die isar inn
seit 2010 organisiert sein verein immer
wieder aktionen für ein sauberes fluss
diesmal hat der schauspieler engagiert
die superhelden spielen
sie sollen die ifa besucher an ihren
müll erinnern mit einem augenzwinkern
und magnet und meine rechte super als
superheld gegen die müll flut ob das bei
den menschen gut ankommt auch an anderen
bayerischen gewässern sorgt der ansturm
für probleme wie hier am happurger
stausee in der nähe von nürnberg
einigen anwohnern ist das jetzt schon zu
viel
die stasi museum ist zugeparkt links und
rechts also ein absolutes chaos
house an den sie in corona sommer will
sich zumindest das keiner nehmen lassen
und deswegen gehen viele her und ich
denke auch zu recht aber es gibt ein
problem der stasi ist kein badesee er
gehört zu einem kraftwerk das ist zwar
nicht in betrieb
doch der see ist explizit nicht zum
baden gedacht zugegeben verbotsschilder
gibt es nicht die gemeinde erklärt warum
sie das treiben dollar
wie möchten sie diese menschenmassen
hier weg halten gerade jetzt in der
schwierigen zeit die mir jetzt in der
pandemie haben die leute sind im
stadtbereich wollen raus in die
ländliche gegend und in der stadt für
viele münchner ist das naheliegendste
die isa ich gesagt gibt es nicht so
viele alternativen ja also wir sind auch
heute haben uns auch überlegt was kann
ich machen wo kann man hingehen aber ist
ja auch schön finde ich dass man dann
wenigstens hier hingegen kann einmal das
nicht hier an der isar kann
oder halt in anderen städten dann
dementsprechend an den spots wo dann
inzwischen sind auch die müll
superhelden unterwegs mit dem
staubsauger wird den zigarettenkippen
der kampf angesagt in den sommermonaten
werden sie immer wieder an der esa
unterwegs sein
die müllabfuhr sollen sie nicht ersetzen
das bewusstsein zu schärfen
ich mache oft die erfahrung dass die
leute erst merken wenn ich sie darauf
hinweist dass sie ein leben mitten von
lauter müll sitzen
es ist eine gefährliche findet dass man
das gar nicht mehr wahrnimmt
deshalb auffällige kostüme dazu gibt es
auch etwas offen
daher finde ich es ganz schnell
ein erfolgreicher auftakt für die müll
superhelden paparazzi ist nicht der müll
das hauptproblem
trotz badeverbot schwimmen hier immer
mehr nord dabei wurde es schon
gefährlich sagen anwohner am motorboot
tag macht und dann haben die leute
gerettet
also haben sie angst vorm ertrinken
gerettet schon rettungsschwimmer gibt es
hier nämlich nicht
organisationen wie die wasserwacht schon
deshalb mit sorge auf die entwicklung
ich fürchte natürlich dass dadurch dass
die menschen alle jetzt an die seen raus
fahren weil einfach auch sonst wenige
möglichkeiten gibt was man machen kann
das natürlich da auch die unfälle die
badeunfälle drastisch zunehmen werden
eine gefahr die man auch bei der
gemeinde hamburg sid für den stausee
müsse eine lösung her
die anderen sehen auch dass man
vielleicht so ein kleines seebad oder
sind der richtung dass dann auch
abgegrenzt ist von den segelbooten und
so weiter in diese richtung wird die
denkweise gehen müssen
auch in münchen suchen kommunalpolitiker
nach lösungen im gerade neu eröffneten
palmengarten auf der theresienwiese
erklärt stadträtin clara nitsche wie man
jung und alt von den hot spots wegziehen
will locations wie hier wo normalerweise
jetzt das oktoberfest aufgebaut werden
würde haben wir jetzt hier alternativen
geschaffen wo sich junge leute auch
aufhalten können um das ebenswertes
herren und den anwohnern innen ein
bisschen entlastung zu geben von dem
ganzen lärm und auch vermögen natürlich
der palmen gab es die in kooperation mit
dem verein green city entstanden aber
das soll nur ein teil der aktion sommer
in der
22 kunst und kultur angebote geben und
natürlich seien alles kostenfrei sein
damit eben alle partizipieren können und
genau das niemand ausgeschlossen wird
auf der stadtgesellschaft die aktionen
soll es im ganzen stadtgebiet geben um
hotspots wie die isa zumindest etwas zu
entlasten
[Musik]
vernünftig feiern ist also angesagt um
weitere verbote oder sperrzeiten zu
verhindern auf mallorca übrigens wurde
nach den illegalen partys vom wochenende
heute der ballermann wieder geschlossen

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