WIRECARD-SKANDAL: Bundesregierung gerät zunehmend unter Druck

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 19.07.2020


im meyer card skandal rückt immer mehr
die rolle der politik in den fokus im
herbst 2009 10 setzte sich das
bundeskanzleramt für den damals
geplanten markteintritt des
zahlungsdienstleisters in china ein
das bestätigte eine regierungssprecherin
der nachrichtenagentur ap zuerst
berichtet hatte der spiegel
der frühere verteidigungsminister karl
theodor zu guttenberg beriet den
dax-konzern bei dessen expansion nach
china mit seiner investment & consulting
firma spitzberg partners lauter
regierungssprecherin sprach er am
dritten september 2009 10 mit der
bundeskanzlerin kurz vor einer china
reise merkels haben selben tag schrieb
zu guttenberg an den leiter der
abteilung für wirtschafts- finanz- und
energiepolitik des kanzleramts lars
hendrik röller und bat um flankierung im
rahmen der reise am 8 september nach der
reise antwortete roller den angaben
zufolge guttenberg per e-mail und teilte
mit dass das thema bei dem besuch in
china zur sprache gekommen sei
knapp zwei monate später gab wirecard
bekannt dass es teile an der
chinesischen firma escor payment
services erwerben werde

0 Kommentare

Kommentare