Schönheitsreparaturen: BGH nimmt Vermieter und Mieter in die Pflicht

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 19.07.2020


ja hier die kleine kammer hat für die
ganz genau so wie es da auch mal
überarbeitet und gestrichen werden die
türen sind vergilbt an der wand
verlaufen dicke risse die wohnung von
carsten bünger in berlin muss dringend
mal in schuss gebracht werden doch wer
zahlt bei seinem vermieter stößt er auf
taube ohren
ich wohne jetzt seit 28 jahren hier und
seitens meines vermieters ist ja in
dieser wohnung eines noch gar nichts
passiert deswegen klagte er und hat nun
vor dem bundesgerichtshof recht bekommen
und renoviert bezogenen räume müssen bei
bedarf vom vermieter gestrichen oder
frisch tapeziert allerdings auch mieter
sollen sich an den kosten beteiligen in
der regel mit der hälfte
denn der mieter hat ja nur eine
unrenovierten wohnung angemietet und
wenn der vermieter nun
schönheitsreparaturen durchführen muss
erhält der mieter ja auf einmal eine
schicke renovierte wohnung und das ist
so nicht gerecht der kompromiss soll es
beiden seiten recht machen
doch der eigentümer verband sieht große
probleme bei der praktischen umsetzung
man wird sich darüber streiten wie sah
die wohnung am anfang aus ist sie denn
zum jetzigen zeitpunkt überhaupt schon
renovierungsbedürftig wie hoch sind die
kosten welche kosten fallen darüber
breit und auch der mieterverein fürchtet
wenn der vermieter nun einen handwerker
truppe stellt kann es für den mieter am
ende ganz schön teuer da kann es im
zweifel günstiger sein wenn der mieter
alleine die kosten übernimmt oder
bestenfalls einfach absieht von der
renovierung ein urteil das auch bei
carsten bünger nicht gut ankommt er will
nun erst einmal abwarten und vielleicht
doch lieber selbst den pinsel in die
hand

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