EU-VERHANDLUNGEN: „Ich halte die Idee der nicht zurückzahlbaren Hilfen für richtig“

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 20.07.2020


dazu begrüße ich folker hellmeyer den
chefanalysten von solveig on invest herr
hellmeyer der streit geht also um mehr
oder weniger nicht rückzahlbare
direkthilfen was wäre denn für sie da
ein fairer kompromiss
ich halte erstmal grundsätzlich die ddr
nicht zu rückzahlbaren hilfen für
richtig gerade nach den anstrengungen
die in vielen ländern gemacht worden
sind es geht hier auch um eine
emotionalität für die europäische union
für europa diese emotionalität europa
sehr gelitten und hier gilt es von den
starken länder nochmals zeichen zu
setzen
insofern ja diese hilfen gehen in die
richtige richtung da bin ich bei merkel
und makro der nächste punkt ist wie hoch
sollen sie sein angestrebt sind schon
100 milliarden euro am ende wird es
etwas werden wenn man die jetzigen
gespräche sie zwischen 350 bis 400
milliarden das ist dann auch ausreichend
es wird ein kompromiss werden keine
seite wird seit die maximal forderung
durchsetzen können anderer streitpunkt
ist die frage nach den bedingungen muss
man denn zum beispiel gerade an land wie
italien das einen hohen schuldenberg hat
und trotzdem seit jahren und jahrzehnten
sich reformunfähig erweist nicht dann
auch besondere bedingungen für die
hilfen geben hinsichtlich verwendung und
auch hinsichtlich von reform in der
tendenz vollkommen richtig es gibt viele
länder die freiwillig massive reformen
gemacht haben und auch die früchte
daraus ernten da können sie irland
nehmen da können sie spanien und
portugal und selbst griechenland das
beispiel china von daher ist es wichtig
dass eine gewisse konditionalität im
raum steht und wenn ich diese gespräche
moment richtig interpretiere und die
zeichen die wir aus brüssel kommen dann
wird das zu großen teilen auch anerkannt
zum beispiel von spanien auch von der
windows wurde es deutlich gesagt
bestimmte dinge ja aber dass es geht um
grundsätzlich kite nicht um zu starke
spezifizierung und da bin ich dabei ist
muss grundsätzlich eben einen investiven
hintergrund haben in der zukunft kariert
und ich einen der konsum tief zukunft
verspielt wenn bei diesem
eu-sondergipfel die gespräche scheitern
sollten über den wiederaufbau vor
auch gleich vielleicht sogar langfristig
ein scheitern europas
das erwarte ich überhaupt nicht alle
beteiligten europäische union ex
großbritannien wissen genau dass dieses
budget das jetzt in der debatte steht
bis 20 27 für alle von elementarster
bedeutung ist und ein teil davon ist am
ende eben auch dieses programm dieses
wiederaufbauprogramm
es kann sein dass wir noch in weitere
runden der verhandlungen gehen es kann
sogar sein dass ein zweiter gipfel
stattfinden werden wird aber an diesem
thema wird europa definitiv nicht
scheitern weil das interesse aller sich
weiter im rahmen europas diesen
vorteilen zu widmen
ausgeprägt ist losgelöst von den
offensichtlichen diskrepanzen dies
fraglos auch gibt und wie wichtig wäre
eine einigung aus anlegersicht
hersteller einer einigung kommt desto
besser wäre es für alle anleger die
positioniert sind an den aktienmärkten
noch mal es ist wichtig zu verstehen
dass diese welt wieder ein blöcke
zerfällt das sieht man insbesondere in
der disput zwischen usa und china und
europa wenn europa sich hier nicht
zusammen findet und mit lernt mit einer
stimme zu sprechen wenn europa sich
nicht stärker integriert
dann werden wir am ende zwischen diesen
blöcken zermahlen werden
es ist wichtig hier eine politik zu
fahren dem integration zeigt und das ist
dann auch gut für die finanzmärkte für
die bewegung des euros auf der einen
seite aber eben auch für die
europäischen aktienmärkte sagt folker
hellmeyer für ihre einschätzungen gerne

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