EXIT AUS DEM SHUTDOWN: Deutschland zwischen Angst und Ungeduld

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 13.04.2020


hier in heinsberg hat alles begonnen
hier hat das virus besonders stark
gewütet
auf den straßen sind heute kaum menschen
anzutreffen obwohl sie hier tag lang
völlig abgeschottet waren ist man für
schnelle umfangreiche lockeren er nicht
zu haben eine kleine lockerung okay aber
nicht die masse die menge weiter hätten
wir genau das vielleicht wieder versaut
was wir uns möglich erarbeitet haben
wenn es zu früh aufgemacht wird dann ist
die gefahr riesengroß das doch mal ganz
neue und große welle entsteht
einzelhandel denke ich schon so ein
bisschen friseur und sowas denke ich
schon dass man da hingehen könnte wohl
nicht so viele zusammen kommen halt
deutschland ist sich ohne einig die
einen sind ängstlich die anderen
ungeduldig das
meinungsforschungsinstitut yougov fand
heraus 44 prozent der deutschen sind für
eine verlängerung des kontakt verbots
über den 19 april 12 prozent sogar für
eine verschärfung
wenn aber lockerungen kommen dann haben
die deutschen klare vorstellungen
66 prozent wünschen sich das treffen in
kleineren gruppen wieder erlaubt werden
53 prozent dass schulen und kitas wieder
öffnen
schulen zügig öffnen kitas nicht das ist
unter anderem ein vorschlag der
forschungsgemeinschaft leopoldina
virologen sozialforscher und andere
wissenschaftler werden sehr konkret von
masken pflicht in bussen und bahnen bis
hin zu staatlichen beteiligungen an
unternehmen gehen die pläne die auf dem
corona gipfel der kanzlerin am mittwoch
eine gewaltige rolle spielen unklar
wieviel gemeinsamkeit bei den
lockerungen möglich ist denn während es
in niedersachsen vergleichsweise wenig
infizierte gibt sind es in nordrhein
westfalen deutlich mehr das am stärksten
betroffene bundesland ist bayern
dementsprechend zögerlich ist bayerns
ministerpräsident markus söder
kontaktverbot zu lockern
anders nordrhein westfalens
ministerpräsident armin laschet er
prescht mit einem ausstiegskonzept vor
die bereitschaft zum verzicht braucht
auch eine aussicht auf normalisierung
wir benötigen einen fahrplan der uns den
weg in eine verantwortungsvolle
normalität zeigt dieser weg soll am
besten gemeinsam beschritten werden
findet die ministerpräsidentin von
rheinland
falls ich würde mir sehr wünschen dass
wir im groben eine gemeinsame linie habe
es ist gut wenn man zum ergebnis käme ja
wir locker an beispielsweise im
wirtschaftlichen bereich irgendwann auch
in den schulen aber man muss immer noch
die freiheit haben auch regional dann
unterschiedlich zu reagieren je nachdem
wie das infektionsgeschehen eben ist
antworten und konkrete pläne wie geht es
weiter
das erwarten nicht nur die heinsberger
sondern alle bundesbürger von dem corona
gipfel am mittwoch

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