WIRECARD-SKANDAL: EX-Vorstandschef Braun wieder festgenommen

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 23.07.2020


5 millionen euro hatte er hinterlegt um
aus dem gefängnis freizukommen doch
jetzt sitzt ex wirecard vorstandschef
markus braun wieder ein
denn der ursprüngliche haftbefehl wurde
erweitert auch der frühere
finanzvorstand und der ehemalige
chefbuchhalter wurden festgenommen
des gewerbsmäßigen betruges der untreue
der unrichtigen darstellung der
marktmanipulation in mehreren fällen der
ex wirecard manager jan marsalek ist
weiterhin auf der flucht angeblich hat
er seine geheimdienstkontakte nach
russland erfolgreich genutzt er soll
hier in moskau in der obhut der agenten
des geheimdienstes gu sein
mit einem geflecht von 45
tochtergesellschaften hatte die wirecard
führung offenbar erfolgreich gewinne
vorgegaukelt 3,2 milliarden euro an
krediten haben sich die wirecard
gangster laut staatsanwaltschaft mit
gefälschten bilanzen erschlichen
aufgrund der insolvenz des konzerns ist
das geld vermutlich weg mit der
abrechnung von bargeldlosen einkäufen
stieg das startup wirecard in nur
wenigen jahren in den dax auf und
verdrängte dort die commerzbank obwohl
finanzminister scholz schon von
problemen bei wirecard wusste war
kanzlerin merkel noch im herbst bei
einem china-besuch für wirecard offenbar
wurde sie nicht gewarnt und glaubte an
die vorgegaukelte erfolgsgeschichte des
unternehmens in wirklichkeit war den
beschuldigten spätestens seit ende 2015
klar dass der weltkonzern mit dem
tatsächlichen geschäften insgesamt
verluste erzielte und hinter dem skandal
steckt noch ein weiterer wie konnten
investoren wie konnten mehrere
wirtschaftsprüfer wie konnte die
finanzaufsicht bafin
wie konnten sie alle über jahre nicht
merken dass milliarden euro nie
existierten fragen die womöglich bald
ein untersuchungsausschuss im bundestag
klären wird

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