CORONA-HOTSPOTS: Werkverträge - Regierung will bei Fleischindustrie gründlich aufräumen

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 29.07.2020


erst der korona ausbruch bei turniers
warf ein schlaglicht auf die situation
in der fleischindustrie diese bilder
machten die runde
sie sollen die kantine zeigen und an
mangelnder hygiene konzept dazu kommen
arbeitstage von bis zu 16 stunden und
der verdacht dass der mindestlohn
umgangen wird
auch bei sub unternehmer ihre finger im
spiel haben damit soll jetzt schluss
sein
für mich ist es besser wenn es kein
kommen und gehen gibt wenn es immer die
gleichen mitarbeiter sind das macht das
betriebsklima auch besser schnell
wechselnder werkverträge erschweren
zudem kontrolle wir werden dieser
verschleierung und dieser organisierten
verantwortungslosigkeit ein ende setzen
und in der fleischindustrie gründlich
aufräumen großschlachtereien dürfen ab
kommenden jahr beim schlachten zerlegen
und verarbeiten keine werkverträge oder
leiharbeiter mehr einsetzen
ausgenommen sind betriebe mit weniger
als 50 beschäftigten
zudem gibt es mindeststandards für
gemeinschaftsunterkünfte beispielsweise
muss ein sanitär und essbereich
vorhanden sein
zudem soll stärker kontrolliert werden
verstöße werden und bis zu 500.000 euro
geahndet der arbeitsminister wird jetzt
auch weitere branchen unter die lupe
nehmen
die fleischwirtschaft kritisiert das
gesetz scharf und erwartet höhere preise
ein kilo schweinefleisch liegt derzeit
bei rund fünf euro 50
die gewerkschaft errechnet einen
aufschlag durch höhere löhne von gerade
mal 9 cent die fleischindustrie warnt in
spitzenzeiten könnten es bis zu 1 euro
10 werden weil auf die hohe nachfrage in
der saison nicht mehr flexibel reagiert
werden können
die fleisch konzerne stellen ihre
konzepte bereits um turniers plant
arbeiter bei tochterfirmen zu
beschäftigen und ihnen bessere
unterkünfte zu stellen 70 solcher häuser
sollen entstehen belegt mit maximal zwei
personen pro zimmer

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