WIRECARD-SKANDAL: Opposition will Druck auf Regierung hoch halten

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 30.07.2020


ganze vier stunden muss sich olaf scholz
in fragen der opposition stellen
der finanzminister muss erklären warum
erst jetzt aktiv wird obwohl er schon
seit februar 2009 10 wusste dass gegen
wirecard ermittelt wird scholz gilt als
wahrscheinlicher kanzlerkandidat der spd
wohl auch deshalb blick danach der
befragung lieber nach vorn kündigt
reformen an
ich bin also dafür dass die
bundesanstalt für finanzdienstleistungen
bafin mehr handlungs instrumente bekommt
dass sie eine prüfung durchführen kann
gegen den willen der unternehmen dass
wir wirtschaftsprüfer häufiger wechseln
lassen es kann nicht sein dass teilweise
über 20 jahre lang derselbe
wirtschaftsprüfer in einem großen
unternehmen tätig ist für die aufsicht
der wirtschaftsprüfer zuständig
wirtschaftsminister altmaier
auch er wird befragt sieht im wirecard
skandal aber keine fehler bei seinem
ministerium wir die ausschusssitzungen
letzten beiden stunden verfolgt hat wird
feststellen dass es mir möglich war die
fragen sehr präzise sehr konkret zu
beantworten
es werden immer wieder vermutungen
angestellt diese vermutungen haben sich
als unbegründet erwiesen
trotz der langen fragerunde der
opposition reicht das nicht die fdp
fordert einen untersuchungsausschuss
ich bin nach dem heutigen tag der
überzeugung dass wir sehr viel genauer
uns noch mit dem ganzen thema
beschäftigen müssen
und ich bin auch der überzeugung dass
wir dafür die akteneinsicht brauchen und
auch weitere zeugen befragen müssen
doch es gibt ein zeitproblem der
untersuchungsausschuss müsste schon mit
der kommenden bundestagswahl im nächsten
jahr enden für den möglichen
kanzlerkandidaten scholz wohl auch ein
denkbar ungünstiger zeitpunkt

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