Lenkbares Licht – ein Alltagsgegenstand und Kunstwerk

Von abendblatttv
Veröffentlicht am 14.04.2020


wir befinden uns in der ausstellung 100
jahre lang bares licht und die frage ist
was meinen wir mit lenkbaren licht nun
es geht hier ganz konkret um die
erfindung arbeitsrechten das licht am
arbeitsplatz so zu lenken dass es das
werkstück beleuchtet und nicht meinen
kopf und ich merke dann wieder einen
schatten auf das werkstück
interessanterweise ist das tatsächlich
zu einem bestimmten zeitpunkt in
deutschland entwickelt worden und zwar
genau in der zeit des größten umbruches
auch gründung des bauhauses 19 19 begann
die firma von kurt fischer gegründet hat
die midgard heute heißt und wo der
versuch unternommen wurde ganz gezielt
verschiedene elemente des lichtes
lenkbar drehbar zu machen so dass ich
genau sehen kann woran ich arbeite
diese spezielle lampe von kurt fischer
die midgard 113 war so erfolgreich
obwohl sehr teuer auch damals dass sie
vor allem in ihrer schlichtheit in ihrer
industriellen umsetzung von den
bauhäuslern verwendet wurde das heißt
das ist eine lampe die wir auf ganz
vielen fotos sehen und trotzdem mussten
wir lange zeit nicht wer der erfinder
wer der gestalter der lampe ist der gar
kein gestalter von der ausbildung ist
und trotzdem eine ikone der
arbeitsrechte entworfen hat darum geht
es in dieser ausstellung das herz
sozusagen herauszuarbeiten wie viele
modelle patente lösungen gibt es immer
wieder um das licht sehr gezielt je nach
arbeit dorthin zu lenken wo man es
braucht

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Hamburg

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