“Tatort-Natur“: Internet-Plattform gegen Wilderer | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 02.08.2020


die tat geschah im april mitten während
der korona ausgangs beschränkungen in
der nähe von wendelstein ein mann der
nicht erkannt werden möchte geht hier
regelmäßig spazieren
heute zeigt er einem vogelschützer
wasser damals gefunden hat da bin ich an
den feldrand ihr entlang gelaufen und
ich habe schon von weitem gesehen dass
da ein toter vogel liegt als ich dann
näher kam habe ich noch einen klumpen
entdeckt der lag direkt daneben und hat
lila geschippert
da habe ich mir schon gedacht
irgendetwas stimmt hier nicht sofort
zückte sein handy und dokumentiert
wasser gefunden hat ein toter
mäusebussard direkt daneben ein
giftköder die bilder schickte an den
landesbund für vogelschutz der schrillen
alle alarmglocken weil wir schon so
viele fälle in bayern hatten die genau
diese situation haben dieses gift was
häufig verwendet wird das kabul voran
hat eine rosa pink oder lila färbung und
das konnte man hier auf dem bild sofort
sehen und sofern haben wir gleich auch
die polizei eingeschaltet
doch die polizei kam erst nach einigen
tagen der bauer hatte inzwischen das
feld bestellt von dem toten vogel war
fast nichts mehr zu sehen
so ist es bisher in 99 prozent aller
fälle
doch das soll sich ändern auf der
homepage tatort natur des landesbundes
für vogelschutz kann jeder melden wenn
er irgendwo ein tier findet das
offensichtlich keines natürlichen todes
gestorben ist
das kann auch anonym geschehen denn
gerade in kleinen orten trauen sich die
finder oft nicht ihre nachbarn
anzuzeigen
im zweifelsfall geht es zum beispiel
unser kreisgruppenvorsitzender oder ein
mitarbeiter aus einer geschäftsstelle zu
der stelle bekundet diese tatorte und
steht dann auch als zeuge zur verfügung
dass ihm der eigentliche finde sich dann
nicht outen muss auch biber fischotter
und luchse werden erschossen gefangen
oder vergiftet meist wohl deshalb weil
sie mit den tätern um die beute wie zum
beispiel rehe konkurrieren
doch solche vergehen gegen den
artenschutz können hart bestraft werden
mit bis zu 50.000 euro geldstrafe oder
gar gefängnis
oft reichen sie sich auch in bestimmten
regionen die zurzeit hier bei
wendelstein
doch je mehr menschen getötete tiere
melden desto eher wird es gelingen in
zukunft die täter ausfindig zu machen

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