Kloster auf Zeit - Wie ist das Leben in einem Orden? | BR24

Von BR24
Veröffentlicht am 02.08.2020


[Musik]
das leben entschleunigen aus diesem
grund hat sich sophie für ein
freiwilliges ordens jahr im kloster
oberzell entschieden
sie ist 30 jahre alt und will durch ihre
zeit am kloster innere ruhe finden und
aus dem topf des alltagslebens
entfliehen so vorher war es so ich bin
nach hause gekommen habe dann irgendwie
noch was gekocht habe den abwasch
gemacht und bin müde ins bett gefallen
es war ende 2009 10 da war ich so im
hamsterrad drin sage ich mal ich habe
gearbeitet ich hatte meine kleine eigene
wohnung und habe so gemerkt ok irgendwie
muss jetzt mal was neues kommen während
ihrer zeit am kloster wo und sophie mit
mehreren schwestern zusammen in einer
lebensgemeinschaft einem sogenannten
konvent sie lebt einfach mit mit unserem
in unserem konvents leben also ganz
normal wie wir schwestern auch leben sie
betet mit uns sie ist mit uns geht ihrer
arbeit nach wie wir auch nach dem
morgendlichen gebet macht sich sowie
aufzuarbeiten
denn eine berufliche auszeit bedeutet
dass ordens ja nicht sie arbeitet als
pflegerin im antoniushaus dem altenheim
des klosters dort kümmert sie sich um
die senioren am liebsten holt sophie
ihre gitarre und singt gemeinsam mit
ihnen auf der terrasse
sophie ist die erste die das freiwillige
ordens jahr im kloster oberzell macht
das projekt bieten sie aber schon seit
letztem jahr an eine der initiatoren ist
schwester beatrix
wir wollen jungen frauen eine
gelegenheit geben bei uns mit zu leben
um für sich die erfahrung zu machen wie
das ist in einem doch geregelten
tagesablauf mit stille mit gemeinsamen
gebet aber auch mit gemeinsamem essen
mit gemeinsamen feiern das einfach für
sich kennenzulernen
nach der arbeit um 18.30 trifft sich
sophie mit ihrem konvent zum abendlichen
festball gebet sophie hofft dass sie im
kloster ruhe findet und auch ihren
glauben festigen kann erstmal bin ich
auch nicht katholisch ich bin selber
evangelisch aber auch nicht total der
kirchen auf viele mensch oder so also
schon auch eher so eine die drei mal im
jahr in den gottesdienst geht und ich
hatte schon auch viele vorurteile aber
das klosterleben ist bei weitem nicht so
streng wie sie es erwartet hatte im
gegenteil schon bei ihrem ersten besuch
im kloster war sie von dem ordensleben
und der ruhe die dort ausgestrahlt wird
begeistert ihr freiwilliges ordens jahr
bedeutet für sophie eine rückbesinnung
sie will sich auf das wichtige im leben
konzentrieren

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