BEIRUT BLAST: Nach Mega-Explosion läuft internationale Hilfe massiv an

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 06.08.2020


nachrichten bei welt jetzt ist es
traurige gewissheit
unter den mehr als 130 toten durch die
explosion in beirut ist auch eine
mitarbeiterin der deutschen botschaft
die frau starb in ihrer wohnung durch
die folgen der detonation
das hat außenminister heiko maas
bestätigt unterdessen treffen gut 48
stunden nach der katastrophe immer mehr
hilfslieferungen in der libanesischen
hauptstadt ein
am frühen morgen landete ein team des
technischen hilfswerks sind beirut auch
das deutsche rote kreuz und die malteser
helfen vor ort um die überlebenden
medizinisch zu versorgen
es ist tag zwei nach der schrecklichen
katastrophe in beirut viele menschen
stehen vor den trümmern ihrer existenz
einigen bleibt nichts anderes übrig als
auf der straße zu übernachten unter das
einsetzten mischt sich frustration und
verzweiflung im libanon gibt es keine
zukunft würde er sein boot geben würden
wir es nehmen und dieses land verlassen
hier hält uns nicht getroffen hat es vor
allem die ärmsten der armen die sorge
vor einer hungersnot wächst wichtige
getreidespeicher am hafen sind durch die
explosionen zerstört worden
der libanesische präsident bittet um
unterstützung ich bitte alle freunde
unseres landes die hilfe zu
beschleunigen um krankenhäuser wieder
aufzubauen und unsere verzweifelten
familien zu unterstützen unterstützen
auch bei der suche nach vermissten
zahlreiche länder haben neben
hilfslieferungen katastrophen helfer
geschickt auch ein 50-köpfiges deutsches
team ist mit spürhunden vor ort noch
immer werden etwa 100 menschen unter den
ruinen vermutet es ist ein wettlauf
gegen die zeit
wir können noch gute zweieinhalb drei
tage dort mit überlebenden rechnen
vielleicht manchmal gibt es eben auch so
kleine wunder dass man danach noch
jemanden findet darauf hoffen wir
bestätigt ist inzwischen der tod einer
mitarbeiterin der deutschen botschaft
die frau kam nach angaben von
aussenminister maß in ihrer wohnung ums
leben obwohl auch die krankenhäuser
massiv beschädigt wurden medikamente
fehlen geben die ärzte alles um die
verletzten zu versorgen
eine kleine patientin die erst vier tage
alte sophie als ihre mutter sie stellte
rissen die explosionen die fenster der
wohnung ein
das mädchen wurde hart getroffen hat
hirnblutungen in nur ein paar sekunden
hat sich unser leben um 180 grad gedreht
wir hatten unser zuhause unsere familie
unser gesundes neues baby jetzt haben
wir nichts mehr
der druck auf die regierung wächst die
rufe nach aufklärung der tragödie werden
lauter bisher steht man da allerdings
noch ganz gut ist daniel koop in bei
rote daniel die internationale hilfe ist
mittlerweile angelaufen spürt man davon
etwas vor ort oder sind die menschen
nach wie vor auf sich allein gestellt
also ich habe das gefühl dass die
menschen hier vor allem wirklich auf
sich alleine gestellt sind ja man sieht
hier internationale hilfsorganisationen
die nach beirut gekommen sind wir
konnten uns eben auch mit den maltesern
unterhalten das technische hilfswerk das
ist vor ort ich hab französische
hilfskräfte hier auch gesehen aber was
ich hier vor allem während des tages
eigentlich gesehen habe und das hat mich
wirklich sehr beeindruckt das sind ganz
viele freiwillige das sind studenten die
hier zum beispiel zur universität in
beirut gehen und die jetzt die zeit
nutzen um hier einfach mit anzupacken
und ihre stadt wieder aufzuräumen und ja
auch wieder aufzubauen
wir sind an dieser stelle alexander wir
können uns das ganze einfach mal
anschauen wo sich das ereignet hat hier
am hafen gab es diese dramatische
explosion die die ganze stadt ja
eigentlich hier zerstört hat und wenn
ich das sage da übertreibe ich wirklich
nicht denn wir waren in ganz vielen
stadtteilen hier heute auch unterwegs
und wir haben über all diese zerstörung
gesehen was sie jetzt am abend hier
sehen ganz viele menschen aus beirut
hier hingekommen sind sich das ganze
auch zum ersten mal mit ihren eigenen
augen anschauen wollen in einige hatten
sich in den letzten tagen gar nicht
getraut hierhin zu kommen und auch diese
menschen das sagen sie uns immer wieder
die können das immer noch gar nicht
fassen was hier passiert ist
weißt du noch mehr zur verantwortung
warum wurde dieses ammoniumnitrat
überhaupt da im hafen gelagert gibt es
da neue informationen
also wie es da wirklich dazu gekommen
ist das wissen wir nicht wie wir hören
soll ja einen schiff beschlagnahmt
worden sein dann hat man dieses
ammoniumnitrat dann in dieser lagerhalle
dann untergebracht und die menschen hier
in beirut machen dann natürlich die
regierung dafür verantwortlich
und ganz aktuell natürlich die regierung
die im amt ist obwohl das ganze unter
der vorgängerregierung passiert das es
gibt wenn man sich so den sozialen
netzwerken so ein bisschen umschaut eine
menge frust eine menge ärger auf die
regierungen da gibt es auch schon
stimmen ist man hier zurücktreten möchte
dann hat sicherlich für sehr viel
aufsehen heute auch gesorgt der besuch
des französischen präsidenten emanuel
makro der war hier die hat sich das
ganze hier auch vor ort angeschaut und
hat sehr positive worte gefunden und die
menschen sagen sie würden vielmehr
vertrauen in frankreich haben wenn da
wieder mehr von frankreich kommen würde
als hier von ihrer eigenen regierung
daniel vielen dank für diese aktuellen
informationen aus beirut

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