2020 03 21 Kunsthalle – Francisco de Goya – Portrait of Asensio Julià

Von abendblatttv
Veröffentlicht am 15.04.2020


ein weiterer das hauptwerk von goya in
der ausstellung woher fragonard polo die
freiheit der malerei ist das kleine
format hier das kleinformatige porträt
das asensio juliá eins meiner wirklich
auch ja besonderen lieblingsbilder hier
in der ausstellung wenn man überhaupt
von lieblingsbildern sprechen kann man
natürlich alle bilder hier in der
ausstellung toll finde
aber dieses werk das kann ich nicht
verhehlen hat mich ganz besonders
gepackt weil die intensität einfach und
diese faszination die von dem werk
ausgeht von dem dargestellten ausgeht so
ja so großartig ist und weil es ein
einfach in den bann zieht als auch der
blick des dargestellten zittern in den
bann
es ist um 1798 entstanden eine leihgabe
aus dem museo nacional thyssen
bornemisza in madrid
und wir sehen hier einen malerfreund
hoyas nämlich asensio juliá ein freund
ein spanischer maler der eher unbekannt
war zu damaliger zeit auch nicht so
berühmt war wie goya aber dennoch eben
ja auch als künstler tätig war und eben
wie gesagt mit goya befreundet war dass
die beiden befreundet waren kann man
auch sehr schön an dieser inschrift hier
erkennen
auf der geschrieben steht goya amigos
ensi im katalanischen dialekt ebene
sensi als synonym für als als große form
quasi für sense julia und man sieht ja
ganz deutlich auch die mal utensilien
des dargestellten auf dem boden liegen
das heißt er ist eben tatsächlich als
künstler ausgewiesen
er steht hier ja ganz stolz da mit der
hand in der seite er hat so die übliche
diese übliche mode auch im achtzehnten
jahrhundert
annes gekleidet in dieser üblichen
traditionellen bzw diesem jahr fast
schon woher million diesen
künstlerischen mantel eben den er
erträgt und dem er eben oder mit dem er
eben tatsächlich dargestellt wird diese
pantöffelchen diese samt pantöffelchen
die er trägt er hat offenbar erzählt
keine perücke was auch im achtzehnten
jahrhundert üblich war und er ist hier
dargestellt in einer situation in einer
eher einer kirchen situation
höchstwahrscheinlich dargestellt das
heißt er ist hier nicht an einer
staffelei dargestellt als künstler
sondern man sieht ihnen hier vor einem
gerüst stehen oder neben einem gerüst
stehen das heißt dieser künstler hat
wohl eine kirche altar gemälde oder
gemälde die eine kirche mit gemälden
ausgestattet wenn man eben tatsächlich
roja mit auch als wegbereiter der
moderne sehen möchte was er eben auch
immer wieder thematisiert wird dann
finde ich dass man das bei diesem werk
ganz besonders gut sehen kann man hat
fast das gefühl dass man hier schon die
vor dem den vorläufer quasi der
impressionistischen malerei vor sich hat
so explosiv wie eben auch dieses werk
mit wenigen schnellen pinselstrichen
ausgeführt ist zum teil bleibt der
hintergrund wie gesagt imaginär und im
schatten und es hat was man hat was das
gefühl dass das werk im hintergrund noch
gar nicht wirklich fertig ausgeführt ist
und dennoch hat es eine unglaubliche
anziehungskraft und eine unglaubliche
faszination
herausragend ist auch in seinen porträts
das eben der hintergrund oftmals im
dunklen bleibt und er eine ja ein
ungewisse beziehungsweise nicht
bestimmbare raumsituation dadurch
entsteht dass aber die dargestellten
allein durch ihre mimik durch ihre
gestik unter ihrem habitus unglaublich
präsent sind und er sie dadurch eben
auch in den vordergrund rückt und dass
er eben hier auch einzelner kennzeichnet
seiner malerei nämlich an den realismus
hier auch ganz stark zeigt bzw
die dargestellten auch ungeschönt auch
die königsfamilie ungeschönt und
realistisch wiedergegeben hat

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Hamburg

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