2020 03 21 Kunsthalle – Francisco de Goya – Die Tabakzöllner

Von abendblatttv
Veröffentlicht am 15.04.2020


aber das erste bild das sich ihnen hier
vorstellen möchte aus der ausstellung
woher fragonard polo die freiheit der
malerei ist ein werk von wo ja wir sehen
hier eben ja das thema die tabak zöllner
ein ungewöhnliches thema eigentlich auf
den ersten blick wo er hat dieses werk
als karton als studie gearbeitet
ausgeführt und zwar für die tapisserie
manufaktur santa barbara in madrid die
tabak zellen oder der tabak generell
wurde damaliger zeit aus havanna
importiert wurde nach sie via gebracht
dort weiterverarbeitet und dann oftmals
richtung portugal exportiert über die
bergige landschaft transportiert und
ende des achtzehnten jahrhunderts waren
ja was war es unsicher waren die zeiten
unsicher in spanien das heißt oftmals
wurden kutschen von banditen überfallen
die reisenden wurden umgebracht und
bestohlen und so ist es eben auch zu
damaliger zeit auch der schmuggel
natürlich ein ganz großes thema gewesen
und goya zeigt hier eben mit fünf mit
diesen fünf tabak sollen dann eigentlich
ja männer die für recht und ordnung zu
sorgen sollten die eben gegen den
schmuggel vorgehen sollten
und wenn man sich aber und das ist auch
immer so eine bei goya eben sehr
interessant und sehr spannend auf den
ersten blick wirken die themen oft sehr
harmlos die bilder wenn man dann eben
noch mal genauer hinschaut dann sieht
man auch weshalb hier kritik geübt wurde
oder in welcher form kritik geübt wurde
wurde nämlich dass diese tabak seiner
hier eher zwielichtige gestalten sind
man sieht hier den gesichtsausdruck der
männer die er so ein bisschen ja
zwielichtig rausschauen die hier ihre
hände auch wichtig war sie in die oder
der mast zu verbergen deswegen haben sie
ihre hände in die seite gesteckt wir
sehen dass bei den beiden hier auch ganz
deutlich
sie sollen eigentlich für recht und
ordnung sorgen aber sie haben eben
tatsächlich oftmals mit den schmugglern
gemeinsame sache gemacht und wo er
prangert hier ganz deutlich die
korruption der justiz an die
bestechlichkeit der justiz und eben
diese jahren dass die zöllner am ende
selbst zu schmugglern und zu kriminellen
werden
man sieht es auch zum teil an den
gewändern die lässig und nachlässig sind
was goya hier wunderbar ausgeführt hat
und was den damaligen weber in der tat
ist die manufaktur aber oftmals oder die
oftmals vor probleme stellte war dass er
tatsächlich einmal sehr sehr viele
figuren natürlich hier dargestellt hat
aber dass er auch unglaublich gut und
detailgetreu gearbeitet hat das heißt er
hat eben wir dieses licht verarbeitet
wie er überhaupt mit licht umgeht das
ist in rosas kunst immer wieder zu sehen
dies ist diese unglaubliche dieses
unglaubliche lichtes eben von hinten
einmal in das bild fast herein scheint
hereinbricht und wir sehen eben wir hier
ja sein augenmerk auch auf die details
legt in den gewändern wir eben dieses
bestickten gewänder diese voll also
diese der trachten quasi einmal
zerspaner zeigt und hier diese auch
diese lichteffekte auf dem gewehr und
läufen und pistolen läufen hervorhebt
dass all das dieser dieser glanz auch
auf den gewehrläufen wir hier eben
tatsächlich meisterlich sein werk
ausführt hat aber wiederum wie gesagt
die immer wieder vor große
herausforderungen gestellt wo er hat nie
gesagt bis 1792 für diese pizza die
manufaktur gearbeitet es war für ihn
eine möglichkeit zugang zum königshaus
zu erlangen und so hatte er eben
auch durch seine heirat mit der
schwester des hofmalers francisco
beilegung der bauhof schon etabliert und
anerkannt war
einen jahr gewissermaßen schachzug auch
gemacht das heißt er hat eben über diese
heirat über den hofmaler endlich den
lang ersehnten zugang gehabt zum
königshaus und er konnte dem könig
höchstpersönlich seine entwürfe für die
tapisserien vorlegen

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Hamburg

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