RKI-ANTIKÖRPERSTUDIE: Am Corona-Hotspot Kupferzell war etwa jeder Zehnte infiziert

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 14.08.2020


kupferzell ist ein besonderer ort 6000
einwohner überschaubar und schon im märz
ein corona hotspot beim kirchenkonzert
war der auslöser
ideal also für eine studie und das erste
ergebnis macht hoffnung neue infektionen
gab es nicht mehr
warum wir mit dem märz bis ende märz mit
80 infizierungen innerhalb von 14 tagen
besonders stark betroffen und durch die
abstände hygienemaßnahmen die dann
eingeleitet wurden konnte man
tatsächlich nachvollziehen dass der
anstieg gebremst wurde
2200 einwohner wurden vom robert koch
institut getestet und ausführlich
befragt auffälliges ergebnis die hohe
dunkelziffer bei den flächen tests
wurden viermal soviel infektionen
ermittelt wie vorher bekannt 17 prozent
der infizierten sind ohne symptome
geblieben und bei 30 prozent fand man
anschließend keine antikörper auch aus
anderen studien ist ja bereits bekannt
dass bei einem teil der person nach
einer gewissen zeit keine antikörper
mehr nachgewiesen werden können
dies bedeutet aber nicht zwangsläufig
dass keine immunität besteht denn
zurzeit ist noch unklar wie stark
antikörper und immunität zusammenhängt
hier wird weiter geforscht
deutlich wird vor allem obwohl kupfer
zählt zum hot spot wurde betraf die
ausbreitung immer nur eine minderheit
und das ist eben ganz wichtig dass auch
an den orten an dem wir sehr starkes
infektionsgeschehen haben die mehrheit
der bevölkerung noch nicht von dem virus
infiziert ist und damit ist klar gegen
maßnahmen wirken auch wenn das virus
schon da ist

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