WELT ANALYSE: Angst vor Wahlergebnis wie 2016 - Joe Bidens Sieg hängt von Swing States ab

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 21.08.2020


wir wollen über das thema nochmal
sprechen julius van de laar analyst der
us politik ist zugeschaltet herr fandel
es geht ja bei diesen conventions darum
wähler zu motivieren hat dass joe biden
auf diesem parteitag geschafft das ganze
rein virtuell und ohne publikum das war
ja nicht einfach absolut komplett das
novum hier ein parteitag abzuhalten ohne
leute in der arena
man muss aber auch sagen diese alten
parteitagsreden wo teilweise 40 50 60
minuten am stück geredet wurde
die haben sich ja auch gezogen und
dadurch das gefühl dass diese woche
wirklich kurz komprimiert auf den punkt
kommuniziert wurde
und ich glaube man hat das auch gesehen
die demokratische partei hat berichtet
dass extrem viele spendengelder
eingeflossen wurden auf den sozialen
medien city interactions also effekt
auch der zuspruch stark nach oben
gegangen ob das reichen wird und ob
diese mobilisierung natürlich auch
anhalten wird das wird man sehen aber es
kann eine kohärente botschaft raus die
natürlich jetzt aber auch über die
nächsten 70 tage getragen werden muss es
geht natürlich auch um bei dieser wahl
um das corona virus jetzt hat joe biden
auch gesagt donald trump reviews to lead
also er ist kein geeigneter führer für
das land wir wollen uns dann nochmal
genau anhören was er da in der rede noch
gesagt hat ist das virus jetzt
tatsächlich ein thema mit dem man in
einer wahl punkten kann
ich glaube dass die demokraten gut
beraten sind dieses thema natürlich auch
immer wieder anzusprechen und die
umfragewerte zeigen dass natürlich auch
60 prozent der amerikanerinnen und
amerikaner also auch etliche
republikaner sind unzufrieden mit der
art und weise wie donald trump auf den
corona virus auf die pandemie reagiert
hat insofern liegt der joe biden
natürlich auch zu recht den finger in
die wunde aber ist es nicht nur das
pandemie und das gesundheitsthema es ist
natürlich auch verwoben mit der
wirtschaft 15 millionen arbeitslose
größter konjunktur defizit und vor allem
auch wirtschaftskrise seit der großen
depression das ist natürlich nicht nur
in wahlkampf thema sondern das
beschäftigt natürlich auch die
amerikaner wie es egal wie die wahl
ausgeht auch weitergehen wird insofern
muster joe biden dieses thema ansprechen
und natürlich auch zeigen dass er in der
lage ist dort anders zu agieren als der
amtsinhaber aber trauen ihm die wähler
das zu ihm an wir haben sind beitrag
gerade eben ja schon gehört joe biden
ist 77 jahre alt er wird also in der
amtszeit an 78 sein der älteste
präsident der jemals in dieses amt
gekommen ist ob es dann am schluss
reicht das werden wir sehen aber ich
glaube die argumente die wir während
dieses parteitags von joe biden aber
auch der demokratischen partei auch von
barack obama gehört haben waren die dass
joe biden natürlich qualifiziert ist
aber die regierung kennt werner sein
ganzes leben lang im endeffekt im
regierungsapparat gearbeitet hat und ist
natürlich auch ein regierungsantwort auf
diese pandemie braucht das zweite ist
unter barack obama hat joe biden damals
die antwort der us regierung auf die
ebola krise gemanagt und ich glaube auch
dort kein job eines argument machen ich
weiß wie eine antwort auf eine pandemie
damals wie gesagt ebola funktionieren
kann und ich glaube der letzte punkt ist
der joe biden hat gezeigt er ist nicht
extrem er will nichts neues komplett
machen sondern er will den amerikanern
einfach die zuversicht geben dass er
sich nicht in irgendwelche twitter
schlammschlachten verstrickt sondern
einfach jeden tag dort arbeiten noch mal
ob das reichte ob das ausreichend
energie ist um ihn auch über die
ziellinie zu tragen
das wird sich zeigen jetzt muss man dazu
sagen dass joe biden ja bisher ein
komfortabler
vorsprung in den umfragen hatte dann gab
es wieder eine in der der vorsprung
geschrumpft ist meine frage zielt darauf
ab wie aussagekräftig sind solche
umfragen überhaupt denn bei der letzten
wahl wir erinnern uns da sah es ähnlich
aus da hat hillary clinton vorne gelegen
und am ende hat aber dann doch donald
trump den sprung über die ziellinie
geschafft
das heißt wir dann können wir uns alle
gut erinnern und deshalb würde ich auch
bitte ich möchte nur wissen wie
aussagekräftig lauf ist nicht zuviel
fokus auf die ja ja ja im moment glaube
ich sind vor allem die nationalen
umfragewerte nicht besonders
aussagekräftig was viel viel spannender
ist ist in die einzelnen begrenzt in die
swing states zu schauen und dort zu
gucken wie die umfragewerte ganz
explizit auch in pennsylvania in arizona
in florida aus denn das sind die staaten
um dies natürlich am ende auch gehen
wird und da wenn wir uns dann 2016
erinnern hat donald trump im endeffekt
mit 74.000 stimmen knapp 75.000 stimmen
die wahl gewonnen insofern es geht um
jede letzte stimme und nochmal nationale
um fragen wie gerade joe biden in
kalifornien oder in new york auch da
steht das interessiert wirklich
überhaupt niemanden wichtig ist es die
back on stage und dazu die wirklich
entscheidende umfrage aus meiner sicht
ist die wirtschaftliche kompetenz und da
hat donald trump immer noch einen
ordentlichen vorsprung gegenüber joe
biden insofern das ist ein punkt wo die
demokraten weiteren dran arbeiten müssen
sollten sie den job
dort schlagen wollen im weißen haus
julius van de laar vielen dank für die
einordnung dankeschön sehr gerne

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