MÜNCHEN: Knallhartes Alkoholverbot soll nächtliche Saufgelager verhindern

Von WELT Nachrichtensender
Veröffentlicht am 29.08.2020


schluss mit lustig nächtliches feiern
mit bier und anderen alkoholischen
getränken ist in münchen wie hier auf
dem gärtnerplatz ab sofort zwischen 23
uhr abends und 6 uhr morgens tabu
alkohol to go zum beispiel am kiosk
sogar schon ab 21 uhr
anlass war dass der bereits angekündigte
grenzwert von 35 corona infizierten pro
100.000 einwohner am freitag überstiegen
wurde
doch nicht alle können die
einschränkungen nachvollziehen aber ich
würde natürlich nicht tun aber besser so
wie während der sperrstunde draußen mit
alkohol tab wird muss 150 euro zahlen
mehr alkohol unerlaubt verkauft
mindestens 500 euro
ähnliche alkoholverbote gibt es bereits
in hamburg bremen frankfurt bamberg
nürnberg und regensburg die betroffenen
städte wollen so eine weitere zunahme
der infektionen verhindern und damit
einschneidendere maßnahmen möglichst
vermeiden im alkoholisierten zustand
lassen sich die abstände oft nicht
einhalten die ordnungskräfte haben
größte mühe dann dort also die
versammlungen zu kontrollieren
und da ist das alkoholverbot auf der
einfachste weg doch in münchen regt sich
widerstand kurz nach bekanntgabe des
verbots bekam ein kläger in einem
eilverfahren recht die richter halten
das verbot trotz des damit verfolgten
legitimen zwecks infektionsgefahren zu
minimieren derzeit für überzogen
prompt kam die reaktion der stadt das
verbot sei nur für den kläger aufgehoben
nicht aber für alle anderen berlin
wollte zuletzt sogar alkohol in kneipen
ganz verbieten nach massiven protesten
ruderte die gesundheitssenatorin zurück
stattdessen will man nun auch hier
öffentliche saufgelage an feier hotspots
untersagen

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